Ich moechte an dieser Stelle noch ein paar Eigenheiten meiner letzten Unterkunft loswerden (abgesehen von den Wanzen), auch wenn ich mittlerweile nicht mehr dort wohne. Diese sollte man allerdings mal erwaehnt haben wie ich finde.
Und damit will ich mal loslegen: Das Bad war echt der Knaller. Das war so klein, dass man schon fast gleichzeitig duschen, auf der Toilette sitzen und sich die Zaehne putzen konnte. Ich weiss nicht wie sich 5 Mann dieses Minibad teilen sollen. Meine erste Bekanntschaft mit der Dusche war dann auch etwas der anderen Art. Anfangs war alles wie man das eben so gewohnt ist – es gab sogar warmes Wasser. Nachdem ich dann allerdings mit Duschen fertig war und den Wasserhahn zudrehen wollte, habe ich doch im Ernst einen Stromschlag bekommen!! Die Stromspannung liegt hier bei 110V und ich bezweifle auch stark, dass es die volle Ladung war, aber es hat doch gereicht, dass man leicht gezittert hat und ein unangenehmes Gefuehl zurueckblieb. Mit einem Schlag (man beachte an dieser Stelle den Wortwitz :-D) war mir auch klar, warum ich bei meinem Einzug Gummihandschuhe in der Dusche vorgefunden hatte. Diese waren natuerlich in meinem Putzwahn erst mal in den Muell gewandert, da ich nicht wusste wie alt die waren und fuer was die alles genutzt worden waren. Konnte ja keiner ahnen, dass man die zum Duschen braucht. Da stand ich also und konnte das Wasser nicht abdrehen ohne einen Schlag zu bekommen. Habe dann kurzerhand mein Handtuch als isolierenden Gegenstand genommen und das auch fuer die restliche Zeit so beibehalten.
Das Waschbecken im Bad hatte auch so seine Eigenheiten. Das liess sich naemlich nur an einem zentralen Wasserhahn unter dem Waschbecken aufdrehen. Die Wasserhaehne am Waschbecken funktionierten nicht richtig, so dass das Wasser froehlich vor sich hintropfte. In der Kueche lag uebrigens das gleiche Problem vor, allerdings gab es hier keinen zentralen Hahn.
Gekocht wurde in dieser Zeit uebrigens mit Gas, wobei es nur drei Stufen gab. Heiss, heisser und ganz heiss. Dementsprechend schnell war das Essen dann eben auch immer fertig (oder knusprig). Und auch wenn das Kochen mit Gas durchaus seine Vorzuege hat, so ziehe ich eine normale Kochplatte dem Gasherd vor – schon alleine weil ich viel zu viel Bammel habe, dass ich vergesse den Gashahn abzustellen nachdem das Feuer aus ist (Das habe ich als verplantes Wesen durchaus drauf. Wer es schafft eine gewoehnliche Herdplatte nach dem Kochen nicht abzustellen, dem ist alles zuzutrauen). Folglich wuerde ich entweder friedlich vor mich hinschlummernd dem Tode entgegen gehen oder mir wuerde beim naechsten Anzuenden des Streichholzes alles um die Ohren fliegen (Ich habe eine ueberaus rege Phantasie! – haette bei Schulaufsaetzen eigentlich mehr gewuerdigt werden muessen).
Was gibt es noch zu der Wohnung zu sagen? Ach ja, es gab keine Waschmaschine, so dass ich, wie ich glaube, zum ersten Mal in meinem Leben mehrere Kleidungsstuecke mit der Hand gewaschen habe. Ich habe die starke Vermutung, dass ich mich dabei mehr als daemlich angestellt habe, da es bei der Nachbarin doch irgendwie anders und auch viel schaumiger als bei mir aussah. Aber die Waesche war danach trotzdem sauber (und darauf bin ich zurecht stolz!). Zum Waschen gab es draussen einen richtigen Waschtisch, an dem ich in den zwei Wochen bestimmt 3-4 Mal gestanden und gewaschen habe. Beweisfotos gibt es leider keine, da es keinen geeigneten Platz fuer Selbstausloeser oder sonstige Personen in der Naehe gegeben haette, die ein Foto haetten machen koennen.
Von den Schweinen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft suhlten und dem absolut nervtoetendem Hahn habe ich ja glaube schon erzaehlt. Als Folge der Schweine gab es dann auch dementsprechend viele Fliegen in der Wohnung, die ohne Probleme durch die dicken Luecken, der nicht dichten Fenster in die Wohnung eindringen konnten.
Und damit will ich mal loslegen: Das Bad war echt der Knaller. Das war so klein, dass man schon fast gleichzeitig duschen, auf der Toilette sitzen und sich die Zaehne putzen konnte. Ich weiss nicht wie sich 5 Mann dieses Minibad teilen sollen. Meine erste Bekanntschaft mit der Dusche war dann auch etwas der anderen Art. Anfangs war alles wie man das eben so gewohnt ist – es gab sogar warmes Wasser. Nachdem ich dann allerdings mit Duschen fertig war und den Wasserhahn zudrehen wollte, habe ich doch im Ernst einen Stromschlag bekommen!! Die Stromspannung liegt hier bei 110V und ich bezweifle auch stark, dass es die volle Ladung war, aber es hat doch gereicht, dass man leicht gezittert hat und ein unangenehmes Gefuehl zurueckblieb. Mit einem Schlag (man beachte an dieser Stelle den Wortwitz :-D) war mir auch klar, warum ich bei meinem Einzug Gummihandschuhe in der Dusche vorgefunden hatte. Diese waren natuerlich in meinem Putzwahn erst mal in den Muell gewandert, da ich nicht wusste wie alt die waren und fuer was die alles genutzt worden waren. Konnte ja keiner ahnen, dass man die zum Duschen braucht. Da stand ich also und konnte das Wasser nicht abdrehen ohne einen Schlag zu bekommen. Habe dann kurzerhand mein Handtuch als isolierenden Gegenstand genommen und das auch fuer die restliche Zeit so beibehalten.
Das Waschbecken im Bad hatte auch so seine Eigenheiten. Das liess sich naemlich nur an einem zentralen Wasserhahn unter dem Waschbecken aufdrehen. Die Wasserhaehne am Waschbecken funktionierten nicht richtig, so dass das Wasser froehlich vor sich hintropfte. In der Kueche lag uebrigens das gleiche Problem vor, allerdings gab es hier keinen zentralen Hahn.
Gekocht wurde in dieser Zeit uebrigens mit Gas, wobei es nur drei Stufen gab. Heiss, heisser und ganz heiss. Dementsprechend schnell war das Essen dann eben auch immer fertig (oder knusprig). Und auch wenn das Kochen mit Gas durchaus seine Vorzuege hat, so ziehe ich eine normale Kochplatte dem Gasherd vor – schon alleine weil ich viel zu viel Bammel habe, dass ich vergesse den Gashahn abzustellen nachdem das Feuer aus ist (Das habe ich als verplantes Wesen durchaus drauf. Wer es schafft eine gewoehnliche Herdplatte nach dem Kochen nicht abzustellen, dem ist alles zuzutrauen). Folglich wuerde ich entweder friedlich vor mich hinschlummernd dem Tode entgegen gehen oder mir wuerde beim naechsten Anzuenden des Streichholzes alles um die Ohren fliegen (Ich habe eine ueberaus rege Phantasie! – haette bei Schulaufsaetzen eigentlich mehr gewuerdigt werden muessen).
Was gibt es noch zu der Wohnung zu sagen? Ach ja, es gab keine Waschmaschine, so dass ich, wie ich glaube, zum ersten Mal in meinem Leben mehrere Kleidungsstuecke mit der Hand gewaschen habe. Ich habe die starke Vermutung, dass ich mich dabei mehr als daemlich angestellt habe, da es bei der Nachbarin doch irgendwie anders und auch viel schaumiger als bei mir aussah. Aber die Waesche war danach trotzdem sauber (und darauf bin ich zurecht stolz!). Zum Waschen gab es draussen einen richtigen Waschtisch, an dem ich in den zwei Wochen bestimmt 3-4 Mal gestanden und gewaschen habe. Beweisfotos gibt es leider keine, da es keinen geeigneten Platz fuer Selbstausloeser oder sonstige Personen in der Naehe gegeben haette, die ein Foto haetten machen koennen.
Von den Schweinen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft suhlten und dem absolut nervtoetendem Hahn habe ich ja glaube schon erzaehlt. Als Folge der Schweine gab es dann auch dementsprechend viele Fliegen in der Wohnung, die ohne Probleme durch die dicken Luecken, der nicht dichten Fenster in die Wohnung eindringen konnten.
Das gibt es meiner Meinung nach abschliessend zu der Wohnung zu sagen. Auch wenn sie recht einfach war und manche Sachen doch sehr gewoehnungsbeduerftig waren, so war die Zeit im Nachhinein betrachtet ganz nett (selbstverstaendlich mit Ausnahme der Wanzen!). Bin allerdings mehr als froh wieder in einem normalen Haus zu wohnen ohne Stromschlaege, Wanzen, Fliegen und mit Waschmaschine.
Liebe Gruesse aus Sangolquí,
Kathrin
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