<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041</id><updated>2012-02-16T03:32:20.892-06:00</updated><title type='text'>Kathrin in Ecuador</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>29</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-8932013638084447088</id><published>2008-04-03T16:41:00.004-05:00</published><updated>2008-04-03T17:18:21.466-05:00</updated><title type='text'>Reisevorbereitungen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und das war es auch schon fast mit meinen Reiseberichten. Gestern habe ich Anna-Lena traurig beim Packen zusehen duerfen, da sie heute schon geflogen ist und ich gerne mit ihr getauscht haette. Ich habe sie anschliessend noch nach Quito begleitet und ihr mit den beiden Reisetaschen geholfen. In Quito haben sich dann leider unsere Wege getrennt nachdem wir so eine lustige und schoene Zeit miteinander verbracht haben. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Den restlichen Tag und heute habe ich vor allem damit verbracht meine vielen Reiseerlebnisse zu Papier (oder zu Computer) zu bringen, damit ihr wisst wie es mir ergangen ist. Nachdem ich das jetzt alles erledigt habe, werde ich die restlichen Stunden mit Packen und mit meiner Gastfamilie verbringen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Auch wenn die Zeit hier superschoen war, bin ich doch froh, dass es jetzt wieder nach Hause geht. Ich bin gluecklich, dass ich die Moeglichkeit hatte hierher zu kommen und das alles erleben zu duerfen, aber nach 3 Monaten reicht es dann doch mal und man freut sich auf bestimmte Annehmlichkeiten in der Heimat, wie zum Beispiel das eigene Bett, das eigene Bad, Weggehen, nicht mehr staendig auf seine Sachen aufpassen muessen wie ein Luchs und vieles mehr. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Ich freue mich schon auf euch und danke euch dafuer, dass ihr mich waehrend meiner Zeit hier begleitet habt. Ich hoffe ich habe euch nicht zu sehr mit meinen Berichten gelangweilt und falls doch, selbst Schuld, wenn ihr weitergelesen habt. :-P&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Damit fuehlt euch alle ganz doll gedrueckt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Bis hoffentlich sehr bald, &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185145146274403746"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_VWCdiG1aI/AAAAAAAAAXU/nqGdk3PkSEY/s144/P1030255.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-8932013638084447088?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/8932013638084447088/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=8932013638084447088' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/8932013638084447088'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/8932013638084447088'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/04/reisevorbereitungen.html' title='Reisevorbereitungen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-5461827497298807011</id><published>2008-04-03T15:54:00.003-05:00</published><updated>2008-04-03T16:33:08.489-05:00</updated><title type='text'>Puerto Lopez und Rueckfahrt nach Quito</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Am Sonntag ging es also fuer uns zurueck aufs Festland. Der Strom war mal wieder weg, so dass unser geplantes Fruehstueck leider ins Wasser fallen musste. Sassen puenktlich um Halb Acht im Bus und sind zunaechst wieder zu der kleinen Faehre gefahren und dann wieder weiter mit dem Bus zum Flughafen. Der Check-in verlief erstaunlich schnell, obwohl jede Menge Leute vor uns am Schalter anstanden. Bei der anschliessenden Sicherheitskontrolle waren die Beamten diesmal etwas strenger. Anna-Lena hatte ihr Taschenmesser im Handgepaeck vergessen, durfte aber freundlicherweise nochmal raus, um es in ihr schon eingechecktes Reisegepaeck zu packen. Mit der 2l-Flasche durften wir allerdings wieder unbehelligt an Bord. :-) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;In Guayaquil angekommen haben wir ein Taxi zum Busbahnhof genommen, wo wir zwei Tickets fuer Puerto Lopez gekauft haben. Die zwei Stunden Wartezeit haben wir mit Fast Food und Kaffee verbracht. Die anschliessende Busfahrt war lang, unbequem und heiss. Das Platzangebot war zu allem Uebel auch noch sehr beschraenkt (wenn ich das schon sagen kann, was wuerde dann erst der Rest von euch dazu sagen!). Es wurden auch mal wieder Aktionfilme waehrend der Fahrt gezeigt - und wie koennte es anders sein einer mit Sylvester Stallone und einer mit Steven Seagal (was ich schon alles fuer einen Mist gesehen habe, koennt ihr euch gar nicht vorstellen!). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nach langer Fahrt sind wir schliesslich angekommen und mit einem Motortaxi zu unserem Hotel gefahren, das sehr an unsere ersten Tage im Urwald erinnert hat, aber mit Strom und sauber war und sogar ueber eine Haengematte verfuegte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Die Nacht habe ich trotzdem furchtbar schlecht geschlafen, da es zum einen sehr heiss war und ich zum anderen immer an meine Wanzen denken musste - mir war naemlich zuvor gesagt wurden, dass die Tiere eigentlich an der Kueste beheimatet sind. Ausserdem wurde ich nachts von einem Wadenkrampf geweckt und konnte noch nicht mal mehr aus dem Bett raus, weil das Mueckennetz um uns drum herum war. :-(&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nach einem Fruehstueck sind wir dann mit einem Motortaxi nach Agua Blanca gefahren, wo wir uns das Museum, zwei "Ausgrabungsstaetten", eine Lagune und einen Aussichtspunkt angeschaut haben. Danach ging es wieder nach Puerto Lopez zurueck, wo faulenzen angesagt war. Abends haben wir dann sehr lecker gegessen (Garnelen in Erdnusssosse) und uns zur Abkuehlung ein Eis gegoennt. Den restlichen Abend haben wir dann quatschen und lachend unter dem Mueckennetz zugebracht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Am Dienstag ging es dann wieder zurueck nach Quito. Hatten uns entschieden die Rueckreise einen Tag vorzuverlegen, da Anna-Lena heute schon wieder nach Deutschland zurueckgeflogen ist und es sonst alles etwas knapp geworden waere. Nach dem Fruehstueck ging es folglich mit dem Motortaxi zum Bus und mit leichter Verspaetung dann auch nach Quito. Die lange Fahrt haben wir mit Schlafen, Quatschen, Essen und unsere Freunde in den April schicken verbracht. Wir hatten naemlich beiden geschrieben, dass unsere Fluege aufgrund eines Fluglotsenstreikes gestrichen worden waeren. :-) Ich kann zu unserem Stolz behaupten, dass uns beide auf den Leim gegangen sind (zumindest kurz). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Die weitere Fahrt verlief zunaechst richtig gut und es sah alles danach aus, dass wir spaetestens um 8 Uhr in Quito ankommen wuerden. Doch dann fing es an zu regnen, oder besser gesagt zu schuetten. Aufgrund eines daraus resultierenden Erdrutsches standen wir dann auch ca. 1/1/2 bis 2 Stunden im Stau und mussten warten, dass die Strasse wieder geraeumt wurde. In der Zwischenzeit war es dunkel geworden und man konnte die Strasse immer nur im Scheinwerferlicht entgegenkommender Fahrzeuge sehen. Und was ich da zu Gesicht bekam, haette ich lieber gar nicht erst sehen wollen. Es war immer noch am Schuetten und die Strasse (immerhin geterrt) glich einem Fluss auf dem sich stellenweise unglaublich viel Schlamm und Reste von Erdrutschen befanden. Ich hatte ordentlich Muffensausen und war total nervoes. Hab mich wie nach zwei Tassen Kaffee gefuehlt und angefangen zu zittern. Das lag nicht zuletzt daran, dass sie Strecke im Reisefuehrer schon unter guten Bedingungen als alles andere als gut beschrieben worden war. So stand dort drin, dass angesichts der steilen Abgruende und der riskanten Ueberholmanoever der Busfahrer die Gedanken ein ums andere Mal an die Lieben nach Hause schweifen wuerden (kann ich voll und ganz bestaetigen!). Der einzige Vorteil der Dunkelheit war, dass ich nicht gesehen habe, wie steil es nach unten ging, sondern es immer nur erahnen konnte. Unser Busfahrer ist gluecklicherweise sehr anstaendig gefahren, hat sich das Ueberholen allerdings nicht nehmen lassen. :-/&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nach einer schierlos nicht enden wollenden Zeit waren wir dann endlich auf der Panamericana und damit auf gesicherten Strassenverhaeltnissen. Gegen halb 10 waren wir dann endlich in Quito, wo wir auf offener Strasse und im stroemenden Regen rausgeschmissen wurden. Wir haben uns dann ein Taxi genommen und sind zu Albita gefahren, wo wir dann gegen Viertel nach 10 auch todmuede ankamen und nach einem kleinen Snack und heisser Schokolade ins Bett gesunken sind. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-5461827497298807011?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/5461827497298807011/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=5461827497298807011' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/5461827497298807011'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/5461827497298807011'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/04/puerto-lopez-und-rueckfahrt-nach-quito.html' title='Puerto Lopez und Rueckfahrt nach Quito'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-3693574353993478569</id><published>2008-04-03T15:05:00.006-05:00</published><updated>2008-04-03T17:17:48.045-05:00</updated><title type='text'>Galapagos</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Am Montag war es dann endlich so weit – es sollte nach Galapagos gehen. Wir waren puenktlich zum Check-in am Flughafen, wo wir zunaechst mit unserem Gepaeck in die Quarantaene geschickt wurden. Unser Gepaeck wurde auf verbotene Gegenstaende (vor allem Lebensmittel) ueberprueft. Danach mussten wir uns fuer 10 Dollar eine Identitycard austellen lassen (so kann man den Touristen auch das Geld aus der Tasche ziehen). Danach durften wir wieder zum Check-in Schalter und anschliessend durch die Sicherheitskontrollen. Dort hat mich gleich die erste Ueberraschung erwartet. Mir sind ja die gaengigen Reisebedingungen durchaus bekannt und so habe ich versucht meine noch halbvolle 2-Liter Flasche auf dem Weg dorthin auf Ex zu leeren. Musste leider aufgeben und hab dem Sicherheitsbeamten ganz brav meine Flasche ausgehaendigt, woraufhin er sie in einen der Koerbe fuer die persoenlichen Wertgegenstaende gepackt hat, die durchleuchtet werden (das haette ich auch selber geschafft!). Weder Anna-Lena noch ich mussten die Flaschen abgeben – das nenne ich doch mal eine entspannte Sicherheitskontrolle.&lt;br /&gt;Unser anschliessender Flug war richtig gut und es gab sogar war zu essen (ein Glueck, da wir noch nicht gefruechtstueckt hatten). Auf Galapagos angekommen mussten wir dann erst unsere 100 Dollar Parkgebuehr zahlen und anschliessend noch mal durch die Quarantaene – dabei wurde mir eine Orange abgenommen, die wir mitgenommen hatten (die Mango durften wir schon in Guayaquil abgeben). Damit soll vermutlich verhindert werden, dass irgendwelche Insekten auf die Insel eingeschleppt werden, die das dortige Oekosystem durcheinander bringen koennten. Im Flugzeug war sogar schon das Handgepaeck mit Insektenvernichtungsmittel eingenebelt worden, um keine unerwuenschten Mitreisenden einzuschleppen.&lt;br /&gt;Nach den Kontrollen mussten wir dann relativ lange auf unser Gepaeck warten. Mit diesem ging es dann im Bus zunaechst zu einer kleinen Faehre, mit der wir von der Isla Baltra auf Santa Cruz uebergesetzt haben. Von dort ging es wieder mit dem Bus nach Puerto Ayora weiter, wo wir uns eine Unterkunft gesucht haben und eiskalt von der kraeftigen Preissteigerung seit Veroeffentlichung der Reisefuehrer erwischt wurden.&lt;br /&gt;Nach einem Mittagessen ging es dann in bruetender Hitze zur Tortuga Bay, wo wir uns eine verdiente Abfrischung in absolut klarem Wasser abgeholt haben. Auf dem Weg dorthin haben wir jede Menge Geckos und bunte Wuermer entdeckt. Ausserdem durften wir grosse Kakteen bestaunen. Am Strand angekommen sind wir dann auf Pelikane und Landleguane gestossen. Beim anschliessenden Entspannen am Strand wurde ich dann fast von einer kleinen Krabbe in die grosse Zehe gezwickt. Die hat sich dann allerdings verzogen als sie gemerkt hat, dass ihre Beute (wieder) wach war. :-)&lt;br /&gt;Gegen 5 Uhr haben wir uns dann auf den Rueckweg gemacht und sind etwas essen gegangen. Zum Nachtisch gab es dann superleckeres Taxoeis und haben etwas am Hafen gesessen. Dort folgte gleich die naechste Ueberraschung – ein kleiner Seeloewe gesellte sich zu uns und hat schon fast kleine Kunststuecke vorgefuehrt. Schon am ersten Tag so viel von der Tierwelt mitzubekommen war toll und wir hatten beide nicht damit gerechnet. Die negative Seite war allerdings, dass es nicht nur nette Tiere gab, sondern auch verdammt viele Muecken – und ratet mal, wen die am laufenden Band gestochen haben. :-(&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag haben wir endlich mal etwas anderes fruehstuecken koennen. Hatten uns am Tag zuvor Cornflakes und Milch gekauft und die nun auf der Dachterrasse mit Blick auf den Hafen verdrueckt. Danach haben wir unseren Umzug in eine guenstigere und schoenere Unterkunft organisiert und unseren Rueckflug bestaetigt. Von dort aus haben wir uns dann auf den Weg zur Charles Darwin Forschungsstation gemacht. Auf dem Weg dorthin sind wir an einem Stand vorbeigekommen, wo ein Mann frischen Fisch zubereitet hat. Die einheimischen Pelikane waren sich dieses Umstandes auch bewusst und standen folglich hinter dem Mann (an) und haben gehofft, dass ein Brocken fuer sie abfaellt oder er eine Sekunde nicht richtig aufpasst. Diesen Gefallen hat er ihnen (und uns) auch getan und sich kurz umgedreht um mit Kunden zu reden. Hinter seinem Ruecken sind die Pelikane dann alle mit einen Schlag auf den dort liegenden Fisch los und haben sich um das beste Stueck gestritten. :-)&lt;br /&gt;Bei der Charles Darwin Station angekommen haben wir dann die Riesenschildkroeten gesehen, denen Galapagos den Namen zu verdanken hat. Ich kann kaum beschreiben was mir in dem Moment alles durch den Kopf ging. Die Tiere waren unglaublich gross und imposant – kurzum gesagt einfach toll. Ich bin supergluecklich, dass ich die Chance hatte diese Tiere zu sehen (damit ist ein kleiner Traum in Erfuellung gegangen). Danach sind wir bei den Babyschildkroeten vorbeigekommen, die total suess waren, aber auch mal so gross werden sollen (kann man sich kaum vorstellen).&lt;br /&gt;Nach unserem Rundgang sind wir dann zu einem kleinen Strand, wo wir uns wieder etwas abgekuehlt haben. Dort haben wir superviele Krabben entdeckt, die es sich auf den Steinen gemuetlich gemacht haben. Nach ca. 1-2 Stunden haben wir uns wieder auf dem Rueckweg gemacht, da uns der Hunger rief. Den Nachmittag haben wir dann vor allem damit verbracht alle moeglichen Touranbieter abzuklappern und das beste Angebot zu finden. Leider waren die Touren viel teurer als erwartet, so dass wir uns entschieden haben nur eine grosse und eine kleines Tour mitzumachen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwoch wollten wir einen Ausflug zu einem grossen Lavatunnel auf der Insel machen. Fuer diesen Zweck sind wir nach dem Fruehstueck zunaechst in die Touristeninfo, um uns zu erkundigen wann die Busse fahren. Wir hatten beide den Eindruck, dass die Frau nicht so richtig mit den Infos rausruecken wollte und uns eher dazu bringen wollte eine Tour fuer 25 Dollar pro Person mitzumachen. Das wollten wir aber partout nicht und sind wie geplant auf eigene Faust losgezogen.&lt;br /&gt;Mit einer Camioneta sind wir folglich bis zu den Lavatunneln gefahren und haben uns dort dann mit Taschenlampe durchgeschlagen. Ohne diese waeren wir auch wirklich aufgeschmissen gewesen, denn der Tunnel war wirklich pechschwarz. Selbst mit Taschenlampe war es schon verdammt unheimlich. Mir hat es besonders zu schaffen gemacht, dass man zwar gesehen hat, was vor einem liegt, aber nicht was hinter einem liegt. Wir dachten beide, dass wir eigentlich keine Angst im Dunkeln haetten, aber wir sind beide zu dem Schluss gekommen, dass wir ohne die andere wieder umgedreht waeren. 800 m im Stockfinsteren sind dann doch zu viel des Guten. ;-) Das hat man nun davon, dass man zu viele Horrorfilme und Buecher in seinem Leben gesehen bzw. gelesen hat und ueber eine ausserordentlich rege Phantasie verfuegt. Gegen Ende hin sind die Sorgen vor was auch immer im Dunkeln allerdings der reelen Gefahr von einem Stein erschlagen zu werden gewichen. Von denen lagen naemlich verdammt viele herum, die im Laufe der Jahre von der Decke gestuerzt waren und auch beachtliche Groessen erreichten. Der Zustand der Decke sorgte auch nicht gerade dafuer, dass meine Angst etwas gemindert wurde – eher im Gegenteil. Ich war folglich froh als wir wieder draussen waren. :-)&lt;br /&gt;Wieder im Freien sind wir nach Bellavista zurueckgelaufen und etwas in die Richtung eines Berges spaziert. Da es allerdings unertraeglich heiss war, sind wir nach etwa 1km wieder zurueck und mit einem kleinen offenen Bus nach Puerto Ayora zurueckgefahren, wo wir etwas zu essen gesucht haben. Danach ging es mit dem Wassertaxi zum Angermeyer Point von wo aus wir zu einer kleinen Grotte gelaufen sind. Dort konnte man herrlich baden und schnorcheln, wenn man eine Schnorchelausruestung besitzt (wir nicht). Uns war es dort aber zu ueberladen, so dass wir nicht lange im Wasser waren. Stattdessen haben wir lieber den Kindern zugeschaut, die sich mit nicht nachwollenlassender Begeisterung ein uns andere Mal von den Felswaendern der Grotte ins kuehle Nass gestuerzt haben (die ganz Kuehnen haben sich das aus ca. 10 Metern Hoehe getraut).&lt;br /&gt;Nach geraumer Zeit haben wir uns dann auf den Rueckweg gemacht, wobei wir einen kleinen Zwischenstop an einem Strand eingelegt haben und uns noch mal in die Fluten gestuerzt haben. Anschliessend ging es mit dem Wassertaxi wieder zurueck und wir haben etwas zum Abendessen gesucht. Dabei wurden wir allerdings von einem Stromausfall gebremst, der die gesamte Insel fuer ca. 2 Stunden erfasste. Da hier aber ueberwiegend mit Gas gekocht wird, haben wir doch etwas essen koennen und haben uns anschliessend im Stockdunkeln unseren Weg zum Hotel gesucht. Gerade als wir es uns mit Wein, Kerzen und Karten gemuetlich gemacht hatten, war der Strom wieder zurueck und folglich ging unser Ventilator wieder. Unsere Schokolade hatte leider den Geist aufgegeben und den Aggregatzustand von fest auf fluessig gewechselt, aber Not macht ja bekanntermassen erfinderisch und so durfte unsere Schokolade dann den restlichen Abend vor dem Ventilator abhaengen (im wahrsten Sinne des Wortes zu verstehen). :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Donnerstag haben wir dann eine kleine Bootstour mitgemacht. Mit Schnorchel und Taucherbrille ging es auf hohe See. Die Tour stellte sich gleich zu Beginn als voller Erfolg heraus. So hatten wir das Glueck gleich auf den ersten paar Metern mehrere Seeloewen und meine heissersehnten Blaufusstoelpel zu sehen (die Voegel sind wirklich zum Schiessen mit ihren blauen Fuessen). Danach ging es mit dem Boot zu einer kleinen Insel, die von mehreren Seeloewen bevoelkert wird und sich dort in der Sonne geraekelt haben. Eigentlich sollten wir dort schnorcheln gehen, aber da das Meer viel zu unruhig war, wurde das Schnorcheln auf etwas spaeter verschoben.&lt;br /&gt;Nachdem wir die Tiere ausreichend bestaunt hatten, ging es wieder Richtung Insel, wo wir dann auch schnorcheln duften. Die Fischwelt gab leider nicht so viel her, aber es war eine gute Moeglichkeit gewesen uns schon mal auf das Schnorcheln am Samstag einzustellen und zu ueben.&lt;br /&gt;Bei unserer anschliessenden Weiterfahrt haben wir dann einen Meeresleguan, mehrere Mantarochen und eine Meeresschildkroete gesehen. Unsere darauffolgende Wanderung fuehrte uns ungluecklicherweise zu der gleichen Grotte des Vortages, aber immerhin hatten wir diesmal eine Schnorchelausruestung dabei, so dass wir die unterseeische Landschaft und die grossen Fische bestaunen konnten. Danach ging es wieder zurueck zum Hafen.&lt;br /&gt;Nachmittags waren wir dann etwas shoppen, haben unseren Rueckflug umgebucht, Schokolade getrunken und den dazu passenden Kuchen gegessen und eine weitere Lagune besucht. Abends haben wir uns dann leckere Encocados (in unserem Fall Garnelen in Kokosnusssosse) munden lassen – superlecker!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Freitag stand uns dann ein sehr sportliches Programm bevor. Wir haben uns Fahrraeder ausgeliehen, um eine kleine Tour zu machen (schon das zweite Mal seitdem ich in Ecuador bin!). Mit unseren Raedern sind wir dann allerdings zunaechst im Bus bis Santa Rosa gefahren (zu unserer Verteidigung muss man sagen, dass es ca. 20km fast nur bergauf ging). Dort haben wir uns nach anfaenglichen Unsicherheiten auf den Weg zum Schildkroetenreservat gemacht, wo man die grossen Galapagosschildkroeten in freier Wildbahn erleben kann. Dazu ging es zunaechst ca. 3,5km nur bergab (allerdings auf einer kleinen Schotterpiste, so dass sich das Bremsen als schwierig gestalten sollte). An einer kleinen Gabelung haben wir uns dann fuer den linken Weg entschieden und sind diesem fuer ca. 1km gefolgt, bis der Weg dann so schlecht wurde, dass wir uns entschieden haben wieder umzukehren. Auf dem gesamten Weg hatten wir das Glueck auf 4 Schildkroeten zu treffen (darunter eine ganz grosse und "Morla" – siehe Bild). Es war ziemlich beeindruckend die in freier Wildbahn zu erleben, aber wir haben uns dann doch nach einiger Zeit losreissen koennen. Das war mir insofern ganz recht, da wir auf dem Hinweg einen Gedenktafel entdeckt hatten, die einem jungen Israeli gewidmet gewesen war, der in dem Reservat verschwunden und nie wieder aufgetaucht ist.&lt;br /&gt;Der darauffolgende Rueckweg war superanstrengend, da er fast nur bergauf ging und in der Mittagshitze stattfand. Ich habe nach ca. 200m kapituliert und mir gedacht, wer sein Rad liebt, der schiebt (auch fuer 3km). Im Dorf angekommen ging es dann aber fast 20km nur bergab und mir folglich sehr gut. Auf unserem Weg Richtung Puerto Ayora sind wir, wie wir beide glauben, an einem Maultier vorbeigekommen, dass ein sehr merkwuerdiges Verhalten an den Tag legte. Zunaechst einmal haben wir von weiten echt geraetselt, ob es sich um einen Menschen oder um ein Pferd handelt (das Tier lief total komisch und man sah nur zwei Beine – nur damit das jetzt nicht ganz so bescheuert klingt). Als wir dann nah genug dran waren und es als Tier identifiziert hatten, ist das Vieh stehengeblieben und hat sich nach uns umgedreht um zu gucken wer dort kommt und was wir machen(war schon fast ein menschliches Verhalten). Dabei haben wir festgestellt, dass es zwar gewisse Aehnlichkeit mit einem Pferd und Esel hat, aber weder das eine noch das andere ist. Folglich haben wir uns auf Maultier geeinigt. Da ich ja keine Angst vor Tieren wie Ponys, Eseln oder Maultieren habe, bin ich ganz munter dran vorbeigefahren, waehrend Anna-Lena einen grossen Bogen drum gemacht hat (eine gewissen andere Person haette das sicherlich auch getan). :-P&lt;br /&gt;Die letzten paar Meter auf dem Rad waren dann allerdings eine ziemlich Qual, da ich schon nicht mehr wusste wie ich sitzen sollte ohne dass mir der Hintern wehtut. Das Resultat des Ausfluges waren dann: Sonnenbrand auf dem Handruecken, ein schmerzendes Hinterteil und ein Bluterguss an der Innenseite der Oberschenkel (ich frag mich ehrlich wie bloed man sich eigentlich beim Radfahren anstellen kann). :-D&lt;br /&gt;Nach Mittagessen und verdienter Verschnaufpause ging es dann noch einmal zur Tortuga Bay – diesmal allerdings mit Kamera. Um 17 Uhr wurden wir dann vom Parkwaechter aufgescheucht und haben uns auf den Rueckweg durch den Kakteenwald gemacht, wo wir unglaublich viele Leguane gesehen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An unserem letzten Tag stand unser Tagesausflug zur Isla Bartolomé auf dem Programm. Dazu mussten wir allerdings verdammt frueh aufstehen, da wir um 5 Uhr abgeholt werden sollten. Der Bus war sogar halbwegs puenktlich und nachdem sich dann auch der letzte Tourgast gegen 5:40 zu uns bequemt hatte, ging es mit dem Bus Richtung Abfahrtshafen. Auf dem Boot (weiss nicht, ob man das in der Groesse schon Schiff nennen kann) gab es dann erst mal Fruehstueck.&lt;br /&gt;Bei der Fahrt zu der Insel hatten wir verdammt viel Glueck. Wir haben gleich bei der ersten Insel etliche Seeloewen im Wasser gesehen. Auf unserer weiteren Strecke sind wir dann auf zwei Haie gestossen, von denen einer schnurrstracks auf das Boot zugehalten und erst im letzten Moment abgedreht hat (hatte zu dem Zeitpunkt leider noch nicht meine Kamera draussen). Etwas spaeter hat sich dann eine Gruppe von Delphinen zu uns gesellt, die uns fast 10 Minuten lang begleitet hat. Die haben schon fast mit dem Boot gespielt und es war ein supertolles Erlebnis diese Tiere mal so nah sehen zu duerfen.&lt;br /&gt;Nach unserer Landung auf Bartolomé stand zunaechst eine kleine Wanderung zur Spitze an, von wo aus man die umliegende Landschaft und die Insel bewundern konnte. Die Insel hatte schon fast etwas Unwirkliches, da sie praktisch nur aus kleinen Straeuchern und Kakteen bestand und man unglaublich viele vulkanische Formen entdecken konnte (eigentlich kein Wunder bei einer vulkanischen Insel). Beim anschliessenden Abstieg habe ich mal wieder eine hohe Haltungsnote eingesackt, als ich auf den kleinen Steinen, die auf der Treppe lagen, ausgerutscht und auf meinem Hintern gelandet bin. Dabei habe ich mir etwas den Fuss aufgescheuert, was ja an und fuer sich nichts Schlimmes ist, aber aufgrund des darauffolgenden Tauchganges mit Haien etwas unguenstig war.&lt;br /&gt;Es ging trotzdem mit dem Boot in eine naheliegende Bucht, wo wir dann schnorcheln konnten. Nachdem ich mich mehrmals bei unserem Reisefuehrer versichert hatte, dass es zwar Haie gibt, die aber alle harmlos waeren und er mich hoechstpersoenlich retten wuerde, habe ich mich dann auch ins Wasser getraut. Anna-Lena und ich haben uns ganz langsam vorgetastet, aber nachher immer weiter hinausgewagt. Dabei haben wir ganz viele Fische gesehen, die in vielen verschiedenen Farben daherkamen. Wir hatten auch das grosse Glueck eine riesengrosse Wasserschildkroete zu sehen, die direkt unter uns vorbeigeschwommen ist. Beim weiteren Schnorcheln sind wir dann noch auf einen Galapagospinguin gestossen, der winzig klein, aber total niedlich war. Direkt nach dieser Entdeckung hat sich dann ein Seeloewe zu uns ins Wasser gesellt und ist ganz dicht an uns vorbeigeschwommen. Mehr haben wir dann allerdings nicht mehr zu Gesicht bekommen. Einige der Tourteilnehmer haben einen Hai gesehen, aber uns ist das gluecklicherweise vergoennt geblieben (angesichts meiner aufgeschrammten Wunde am Bein waere ich vor lauter Schreck wahrscheinlich gestorben).&lt;br /&gt;Wir haben uns dann wieder Richtung Strand vorgearbeitet, wobei ich fast auf einen Rochen drauf getreten waere, der im Sand gelegen hatte. :-) Mit einem kleinen Beiboot wurden wir dann vom Strand abgeholt und wieder auf unser Boot gebracht, wo es etwas zu Mittagessen gab (wie koennte es anders sein: Fisch! – aber ich bin ja mittlerweile so verzweifelt um Abwechslung in meinem Speiseplan bemueht, dass ich sogar Fisch und Brokkoli voruebergehend aufgenommen habe).&lt;br /&gt;Anschliessend ging es mit dem Boot wieder nach Puerto Ayora zurueck, wo wir dann unsere Sachen gepackt und mal wieder bei Stromausfall zu Abend gegessen haben. Wir waren dann schliesslich noch im Kerzenschein T-Shirts kaufen, was eine interessante Erfahrung war und sich am naechsten Morgen auch als Ueberraschung herausstellen sollte. Das vermeintlich Rot stellte sich naemlich als Pink heraus und das Schwarz als Dunkelblau. :-D &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185132746703819986"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R_VKwtiG1NI/AAAAAAAAAU8/sJL4AbNDYvU/s144/P1030054.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185132750998787298"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_VKw9iG1OI/AAAAAAAAAVE/y9KxxDnNNSE/s144/P1030072.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185140043853255922"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_VRZdiG1PI/AAAAAAAAAVk/R2zbm-duFoc/s144/P1030083.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185140052443190530"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_VRZ9iG1QI/AAAAAAAAAVs/Am7nCENDmGA/s144/P1030122.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185140061033125138"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_VRadiG1RI/AAAAAAAAAV0/tLDQGJd4zuc/s144/P1030162.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185140065328092450"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R_VRatiG1SI/AAAAAAAAAV8/yVm7BdbUlFU/s144/P1030184.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185140073918027058"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R_VRbNiG1TI/AAAAAAAAAWE/MEQF0haz3fs/s144/P1030205.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185143746115065154"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_VUw9iG1UI/AAAAAAAAAWg/p_QgpQHS4mA/s144/P1030228.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185143750410032466"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R_VUxNiG1VI/AAAAAAAAAWo/O2ZUKfGp1F0/s144/P1030263.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185143754704999778"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_VUxdiG1WI/AAAAAAAAAWw/2FdRsxBZpNM/s144/P1030348.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185143763294934386"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_VUx9iG1XI/AAAAAAAAAW4/X0pa1RpeSWI/s144/P1030374.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185143771884868994"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_VUydiG1YI/AAAAAAAAAXA/i9H4iR8UP9U/s144/P1030385.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185145137684469138"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_VWB9iG1ZI/AAAAAAAAAXM/Cs61eBaXH-8/s144/P1030388.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-3693574353993478569?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/3693574353993478569/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=3693574353993478569' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/3693574353993478569'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/3693574353993478569'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/04/galapagos.html' title='Galapagos'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-3973829794597389268</id><published>2008-04-03T15:04:00.004-05:00</published><updated>2008-04-03T16:38:44.475-05:00</updated><title type='text'>Loja, Vilcabamba und Guayaquil</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Am Mittwoch stand unsere Weiterfahrt nach Loja auf dem Programm, doch zunaechst haben wir die letzten Stunden in Cuenca auf sehr angenehme Art und Weise verbummelt. So haben wir gemuetlich gefruehstueckt, sind noch mal ueber die Maerkte und Plaetze spaziert und haben schliesslich unsere bestellten Panama-Huete abgeholt. Danach ging es dann mit Sack und Pack Richtung Busbahnhof, wo wir gerade so noch den 11 Uhr Bus nach Loja erwischt haben – wir hatten ungluecklicherweise nicht mehr die Zeit uns noch mit Proviant einzudecken, was wir spaeter bitter bereuen sollten.&lt;br /&gt;Normalerweise gibt es naemlich immer Strassenverkaeufer, die mit ihrem Kram in den Bus einsteigen und dies an die Fahrgaeste verkaufen. Das funktioniert natuerlich bei langen Strecken besonders gut und die Kaufbereitschaft schnellt in die Hoehe. Da wir keinen Proviant mithatten, waren wir mehr als nur kaufbereit. Unser Problem war, dass es keine Verkaeufer gab! Wir hatten uns bei der Abfahrt mit dem Gedanken getroestet, dass wir auf dem Weg nach Loja etwas im Bus kaufen koennen (normalerweise ist das Angebot riesig) – da wussten wir ja noch nicht, dass wir mitten durch die Pampa fahren und fuer mehrere Stunden an keinem Dorf vorbeikommen! Wir sind folglich fast gestorben vor Hunger und ich habe bei einem kurzen Baustellenampelstop auch folglich die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und Kekse und Chips eingekauft (was anderes gab es nicht und wir hatten solchen Hunger, dass wir nicht sehr waehlerisch waren). :-)&lt;br /&gt;Das letzte Stueck nach Loja war ziemlich angsteinfloessend und ich war superfroh, dass es nicht regnete. Die Strasse war naemlich nicht etwa geterrt, sondern es war eine reine Staubpiste ohne festen Belag. Folglich war es fuer den Bus etwas schwierig zu bremsen und schnell zum Stehen zu kommen. Zweimal haette es auch fast gekracht. Bei Regen haette ich die Strecke nicht fahren wollen – der Bus waere wahrscheinlich einfach geradeaus weiter gerutscht, den Abhang runtergestuerzt und im Fluss gelandet! Wir waeren auf jeden Fall die ersten gewesen, die das haetten live miterleben duerfen, wir sassen naemlich in der ersten Reihe und haben folglich jedes Manoever direkt mitbekommen. :-(&lt;br /&gt;In Loja angekommen haben wir uns dann mit Alex, Julie (Daenen) und Felix (Deutscher) in ein Taxi gequetscht. Haette nicht gedacht, dass wir 5 Mann plus Taxifahrer und Gepaeck in das Auto passen, aber ich sollte eines Besseren belehrt werden. Die Fahrt war zwar alles andere als bequem, aber immerhin schnell vorbei. Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, haben wir uns dann auf die Suche nach einem Restaurant gemacht, in dem man besonders gut Cuy (Meerschweinchen) essen kann. Nach langer Suche haben wir es auch gefunden und ich habe mein erstes und vermutlich auch letztes Cuy gegessen. :-) Ich kann gar nicht richtig beschreiben wie es geschmeckt hat, da ich nichts Vergleichbares kenne. Wie ihr auf dem Foto sehen koennt, hatte ich den hinteren Teil des Tieres vor mir, worueber ich sehr froh war, da ich es furchtbar finde, wenn mich mein Essen anguckt (das erklaert vielleicht auch meine Abneigung gegen Fisch). Cuy sieht uebrigens auf dem Grill und bei Verkaufsstaenden aus wie eine etwas zu gross gewordene Ratte – also eine wahre Schoenheit. :-D Es hat zwar ganz gut geschmeckt (war allerdings auch nicht viel dran) und die Haut ist auch in diesem Fall das Beste an dem Tier gewesen, aber es ist mir doch etwas schwerer gefallen, die so zu geniessen, wie ich das bei Huehnchen tue. Fazit: Ich wuerde es zwar nochmal essen, aber nicht nochmal bestellen.&lt;br /&gt;Als Nachtisch gab es dann mal wieder Eis und danach sind wir mit Alex und Julie noch in eine Bar gegangen, wo uns die beiden Cuarenta (ein Kartenspiel, das hier jeder in Ecuador kennt) beigebracht haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag sollte es gegen Mittag nach Vilcabamba weiter gehen. Doch vorher haben wir noch einen Ort zum Fruehstuecken gesucht und uns dann Loja etwas angesehen. Leider hatten wir keine Zeit mehr fuer die Parks. Die sollen Loja naemlich von anderen Staedten unterscheiden und wirklich sehr schoen sein.&lt;br /&gt;Beim Busbahnhof angekommen haben wir uns gluecklicherweise ueber die vermeintlichen Verbindungen am naechsten Tag nach Zaruma erkundigt. Dabei wurde uns mitgeteilt, dass am naechsten Tag Feiertag (Karfreitag) sei (hatten wir schon ganz vergessen, da wir nicht in Osterstimmung waren und es hier auch keine Ostereier oder aehnliches zu kaufen gibt) und folglich kein einziger Bus fahren wuerde. Wir standen also zunaechst etwas ratlos herum und haben uns dann darauf geeinigt, dass wir dann halt zwei Tage in Vilcabamba verbringen werden und Zaruma wohl oder uebel auslassen muessen.&lt;br /&gt;Nach Vilcabamba ging es dann mit einem kleinen Bus nach Vilcabamba, bei dem unser Gepaeck Frischluft schnuppern durfte, da es oben auf dem Dach mitfuhr. In Vilcabamba stand uns dann die schwierige Aufgabe bevor eine Unterkunft zu finden. Uns wurde in drei Hotels mitgeteilt, dass keine Zimmer mehr frei seien bis wir dann schliesslich ein sehr suesses kleines Hotel mit einem versteckten Garten im Inneren gefunden haben (hiess folglich auch jardín escondido), wo noch Zimmer frei waren.&lt;br /&gt;Den restlichen Nachmittag bzw. Abend haben wir zunaechst essend und dann wieder kartenspielend zugebracht. Vor dem Schlafengehen musste Anna-Lena dann als Kammerjaegerin taetig werden und mehrere Spinnen erledigen. :-) Ein grosses Exemplar hing leider zu weit oben an der Decke und blieb folglich am Leben. Hab die Nacht daher auch sehr unruhig zugebracht und dieses Vieh auch schon in mein Bett krabbeln sehen. Haette nur noch gefehlt, dass ich wie damals in England aus dem Bett gefallen waere. :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag wollten wir eigentlich die Umgebung etwas erkunden und wandern gehen um die Landschaft gebuehrend bewundern zu koennen. Dem Anliegen wurde von meiner Seite aus ein kraeftiger Strich durch die Rechnung gemacht, da ich an dem Tag von dem Leiden fast saemtlicher Reisender erfasst wurde und den ganzen Vor- und halben Nachmittag zwischen Bett und Bad pendelnd zugebracht habe.&lt;br /&gt;Am spaeten Nachmittag ging es mir dann gluecklicherweise wieder etwas besser und wir konnten zumindest noch etwas spazieren gehen. Im Hotel angekommen hat sich diese sportliche Betaetigung dann allerdings gleich mit Fieber geraecht. Hatte ueber 39 Grad und da es von der Anzahl der Tage nach dem Regenwald auch mit Malaria gepasst haette, hatte ich tierisch Schiss, dass es sich um einen Ausbruch handelt. War kurz davor meine geborgten Tabletten einzuwerfen, als wir erfahren haben, dass Julie und Alex mit den gleichen Probleme zu kaempfen haben. Anna-Lena und ich sind daher beide zu dem Schluss gekommen, dass es am Essen gelegen haben muss und ich bin ohne Fieber wieder beruhigt eingeschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag stand uns dann eine mindestens 8-stuendige Busfahrt nach Guayaquil bevor. Half ja alles nichts und so musste ich mich auf die Wirkung meiner Reiseapotheke verlassen. Zunaechst ging es mit dem Bus nach Loja, wo wir dann in einen Bus nach Guayaquil umgestiegen sind.&lt;br /&gt;Die Busfahrt war verdammt lang und es gab nur eine etwas groessere Pause, bei der man sich mal die Beine vertreten konnte. Danach waren wir wieder zum Sitzen und Langweilen verdammt. Sind schliesslich nach mehr als 9 Stunden Busfahrt in Guayaquil angekommen, wo uns eine nette Mitfahrerin in ein Taxi verfrachtet hat.&lt;br /&gt;Beim Hostal angekommen haben wir fix unser Zeug abgeladen, etwas gegessen und danach total platt vorm Fernseher gelegen – auf so eine Hitze und Schwuele waren wir nicht eingestellt gewesen. Wir hatten zwar einen kleinen Ventilator, aber der hat auch nicht wirklich viel weitergeholfen – aber besser als nichts. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag haben wir uns dann Guayaquil angeschaut und dabei sehr viel Acht auf unsere Sachen gegeben. Laut Anna-Lenas Reisefuehrer und Berichten von anderen Leuten soll dort viel geklaut werden und wir hatten folglich besonders viel Angst um unsere Kameras. Haben sie beide nichtsdestotrotz mitgenommen, um unsere Erlebnisse festhalten zu koennen.&lt;br /&gt;In einem der Parks sind wir auf jede Menge Landleguane gestossen, die dort saemtliche Flaechen, aber mit Vorliebe die Baeume, in Beschlag genommen und es sich dort haben gutgehen lassen. Ausserdem waren wir noch an der Flusspromenade und in einem kleinen Viertel, dass sich "Las Peñas" nennt. Dort sind die Haeuser alle in sehr froehlichen und bunten Farben angestrichen und es haben sich wohl auch viele Kuenstler in dieser Gegend niedergelassen.&lt;br /&gt;Den restlichen Nachmittag haben wir dann ohne Kameras zugebracht und uns noch ein bisschen die Stadt angeguckt und es uns bei einem Kaffee gut gehen lassen und schliesslich Pizza zu Abend gegessen. Lagen an dem Abend zeitig im Bett, da wir am naechsten Tag frueh raus mussten und unseren Flug nach Galapagos auf keinen Fall verpassen wollten. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185132720934016162"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R_VKvNiG1KI/AAAAAAAAAUk/G9cXyVVveds/s144/P1020975.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185132729523950770"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R_VKvtiG1LI/AAAAAAAAAUs/tsViik3Egn8/s144/P1030010.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185132738113885378"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R_VKwNiG1MI/AAAAAAAAAU0/Oy41glEGCKQ/s144/P1030034.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-3973829794597389268?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/3973829794597389268/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=3973829794597389268' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/3973829794597389268'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/3973829794597389268'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/04/loja-vilcabamba-und-guayaquil.html' title='Loja, Vilcabamba und Guayaquil'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-4867357083147601700</id><published>2008-03-29T19:20:00.004-05:00</published><updated>2008-04-03T16:37:46.264-05:00</updated><title type='text'>Cuenca</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich bin gesund und munter aus meinem Urlaub zurueck (nicht selbstverstaendlich angesichts der letzten Busfahrt, aber dazu spaeter) und daher will ich mal meinen Reisebericht fortsetzen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Als letztes habe ich ja von unserer Fahrt nach Cuenca berichtet. Die erste Nacht dort haben wir recht gut verbracht, auch wenn wir aeusserst nachtaktive Nachbarn hatten und das Hotel leider nicht ueber quietschfreie Betten verfuegte. ;-) Am naechsten Morgen haben wir uns also nach unserem Fruehstueck auf die Suche nach einer neuen Bleibe gemacht, was nicht nur (aber auch) an den hellhoerigen Zimmern und dem furchtbar kleinen Bad lag. Wir haben sicherlich zwei Stunden damit zugebracht ein Zimmer zu finden, das unseren Anspruechen genuege leisten konnte, konnten aber bei allen keine deutliche Verbesserung zu unserer Unterkunft feststellen, so dass sich ein Umzug gelohnt haette. Wir hatten eigentlich schon aufgegeben, als wir durch puren Zufall auf ein kleines relativ guenstiges Hotel gestossen sind, dass so war, wie wir es uns vorgestellt hatten. Daraufhin haben wir erst mal mit einem Milchshake angestossen und dann unseren Umzug geregelt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Im stroemenden Regen sind wir anschliessend in ein kleines Museum gegangen, in dem die Herstellung der Panama-Huete gezeigt und erklaert wurde (diese stammen uebrigens aus Ecuador und nicht, wie man dem Namen nach vermuten koennte, aus Panama). Mein Kopf wurde zu diesem Zweck ausgemessen, wobei unser Museumsfuehrer und Anna-Lena uebereinstimmend zu der Meinung kamen, dass ich eine etwas merkwuerdige Kopfform habe (man kann nie genug Komplimente hoeren). :-( &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nach diesem kulturellen Ausflug haben wir uns zunaechst um unser leibliches Wohl bemueht und anschliessend die zu uns genommenen Kalorien bei einem Stadtbummel wieder abgearbeitet. Abends waren wir dann in einer kleinen Bar essen und haben die restliche Zeit mit Kartenspielen und Lesen verbracht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Am naechsten Tag stand ein Ausflug nach Ingapirca auf dem Programm - eine alte Inkaruine, bei der auch der Inka-Trail entlanglaeuft. Wir haben dort an einer kleinen Fuehrung teilgenommen und anschliessend noch etwas das Gelaende unter die Lupe genommen. Da wir allerdings beide zu faul fuer eine Wanderung waren, sind wir wieder zum Bus und nach Cuenca zurueckgefahren. Auf der Fahrt durften wir wieder einmal feststellen, dass unsere Maegen hinsichtlich der vielen Serpentinen ueberaus standhaft sind, waehrend es Einheimischen teilweise anders geht (zu ihrer Verteidigung sei gesagt, dass es sich um 2-3 Kinder handelte)! &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Die restliche Zeit in Cuenca haben wir dann vor allem eisessend und gemuetlich durch die Strassen bummelnd verbracht. Abends sind wir dann ins Kino, wo Anna-Lena todesmutig und wie ein Blitz unsere mitgebrachten Fast-Food-Utensilien in den Kinosaal geschmuggelt hat. :-) Fuer den anstrengenden Heimweg haben wir uns wieder zu einem Eis hinreissen lassen (die Eisdiele war einfach spitze) und sind dann gluecklich und zufrieden ins Bett geplumpst. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Die restlichen Berichte gibt es entweder nachher oder morgen. Fotos folgen hoffentlich ebenfalls (Mir wurde NICHT meine Kamera geklaut!!!).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Ganz liebe Gruesse,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185126948497970322"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R_VFfNiG1JI/AAAAAAAAAUE/iWN1VL-pFSY/s144/P1020967.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-4867357083147601700?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/4867357083147601700/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=4867357083147601700' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4867357083147601700'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4867357083147601700'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/cuenca.html' title='Cuenca'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-3858791700518879429</id><published>2008-03-15T17:34:00.007-05:00</published><updated>2008-04-03T16:37:07.157-05:00</updated><title type='text'>Ambato, Riobamba und Fahrt nach Cuenca</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Nacht zum Freitag war sehr kurz, aber auch lustig. Anna-Lena und ich sind beide zunaechst muede gegen halb Elf eingeschlafen, waren allerdings beide gegen halb Zwei nachts wieder munter und konnten nicht mehr einschlafen. Wir haben die naechsten zweieinhalb Stunden vor allem quatschend und viel lachend im Bett verbracht. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ausserdem haben wir eine mehr als DIN 4 Seite lange Liste mit Gerichten erstellt, die wir unbedingt essen wollen, wenn wir wieder zu Hause sind (da soll mal einer sagen wir waeren faul). Ausserdem haben wir &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;ernsthaft mit dem Gedanken gespielt aufzustehen und einen sehr fruehen Bus nach Ambato zu nehmen. Ich konnte mich allerdings nicht richtig aufraffen und so sind wir doch noch mal fuer etwas mehr als 2 Stunden eingeschlafen und erst kurz vor halb Sieben aufgestanden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nach dem Packen und Fruehstueck ging es dann mit dem Bus nach Ambato. Da die Busfahrt sehr lang war (5 Stunden) und wir ja in der Nacht nicht viel geschlafen hatten, sind wir beide ein paarmal weggenickt (allerdings immer schoen im Wechsel, damit uns auch ja nichts geklaut wird). :-) In Ambato haben wir uns wieder ein kleines Hostal gesucht und erst mal unsere Rucksaecke abgestellt und danach ging es mehr oder weniger von Essen zu Essen. So sind wir zunaechst in ein kleines Lokal um zu Mittag zu essen. Anschliessend haben wir uns ein Eis gegoennt mit dem wir Richtung Park spaziert sind, wo wir uns eine Weile hingesetzt haben. Nach ca. einer Viertelstunde konnten wir uns dazu aufraffen und uns auf den Weg zur quinta von Juan Leon Mera zu machen. Das Haus und das Gelaende waren wirklich superschoen, aber da wir erst kurz vor Ende der Oeffnungszeit dort eingetrudelt waren, hatten wir nicht allzu viel Zeit beides zu besichtigen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Da es danach wieder angefangen hat zu regnen und sich die Fahrt zu einem Aussichtspunkt bei dem schlechten Wetter nicht gelohnt haette, haben wir uns wieder in einen Bus Richtung Zentrum gesetzt, wo wir uns auf die Suche nach einem Café gemacht haben. Dort haben wir uns ein Stueck Schokoladenkuchen und einen Cappuccino gegoennt. Anschliessend haben wir durch Zufall eine kleine Buchhandlung entdeckt, in der wir etwas gestoebert haben und Anna-Lena hat sich auch einige Buecher gekauft. Danach war es schon wieder Zeit fuers Abendessen und wir sind in eine Pizzeria gegangen, wo wie sehr lecker zu Abend gegessen haben. :-) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Und danach ging es dann im Dunkeln und mit leicht mulmigen Gefuehl wieder Richtung Hostal, wo wir es uns bei mehreren Folgen "Friends" (auf Englisch!!!) vor dem Fernseher bequem gemacht haben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Heute morgen ging es dann nach dem Fruehstueck zunaechst nach Salasaca, wo wir uns eigentlich die urspruengliche Lebensweise der Salasaca-Indianer anschauen wollten. Leider hatte die Entwicklung auch dort nicht halt gemacht und wir wurden in einem ziemlich haesslichen kleinen Ort vom Busfahrer hinausgelassen. Wir haben uns dort einiges Kunsthandwerk angeschaut und haetten auch gerne etwas gekauft. Allerdings wollten die Verkaeufer nicht mit sich verhandeln lassen und da wir uns ueber den Tisch gezogen sahen, haben wir uns ohne Einkaeufe wieder in den naechsten Bus Richtung Ambato gesetzt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Dort sind wir dann in einen Bus nach Riobamba umgestiegen, der uns irgendwo an der Hauptstrasse rausgeschmissen hat. Mit einem Stadtbus ging es dann mit all unserem Kram in das Zentrum hinein. Das war auch zunaechst kein Problem, da der Bus leer war. Dieser Zustand wurde ungluecklicherweise nicht beibehalten und so mussten wir uns dann schliesslich aus einem total ueberfuellten Bus mit unseren grossen und kleinen Rucksaecken an zig Passagieren herausschaelen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Wir haben dann gluecklicherweise sehr schnell unsere anvisierte Unterkunft gefunden, die uns auch ausgesprochen gut gefallen hat. Wir haben dann unsere Sachen abgeladen und sind nur mit dem Noetigsten losgezogen, um uns die Sehenswuerdigkeiten anzuschauen. Vorher sind wir allerdings noch bei einer Waescherei vorbei, um unsere Waesche endlich mal wieder waschen zu lassen. Anschliessend sind wir etwas in dem Ort rumgebummelt und haben uns die schoenen Gebaeude angeschaut. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Gegen drei Uhr sind wir schliesslich zum Bahnhof gelaufen, um unserer Zugticket fuer unsere Fahrt nach Alausí zu kaufen. Leider gab es aufgrund der starken Regenfaelle in den letzten Wochen einen Erdrutsch, so dass die Strecke von Riobamba nach Alausí nicht bedient werden kann. Ich sah meine heissersehnte Fahrt mit dem Zug durch die Nariz del Diablo schon den Bach runtergehen, als der Bahnangestellte meinte, dass wir aber mit einem Bus nach Alausí fahren und dort in den Zug umsteigen koennten, da die Strecke ab dort naemlich noch befahren wird. :-) Das haben wir natuerlich auch sofort gemacht. Der einzige Nachteil: wir mussten nicht erst gegen 7 Uhr am Bahnhof sein, sondern bereits um 6 Uhr (ich rede von morgens!). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Anschliessend haben wir ein kleines Café gesucht und heisse Schokolade mit Kuchen gegessen (das Leben kann echt verdammt schoen sein). :-) Nachdem wir dann abends unsere saubere und frisch gewaschene Waesche abgeholt hatten, sind wir dann lecker mexikanisch essen gegangen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Am Sonntag hiess es dann verdammt frueh aufstehen (4:40 ging unser Wecker los - ich haette ihn am liebsten gegen die naechste Wand gepfeffert). Der Vorteil war, dass wir zu so frueher Stunde die einzigen am Fruehstuecksbuffet waren und in aller Ruhe in den Tag starten konnten. Gegen Viertel vor Sechs haben wir dann unsere Rucksaecke geschultert und sind zum Bus gelaufen. Dort waren schon jede Menge andere Touristen, was uns beiden nicht sonderlich in den Kram gepasst hat. Wirklich schwer zu kaempfen hatte ich dann allerdings mit den einheimischen Verkaeufern, die sich auf den fruehen Bus und die wenigen Fruehstuecksmoeglichkeiten ausserhalb von zwei Hotels eingerichtet hatten. Die standen naemlich mit allerlei Sachen vor dem Bus (und nachher auch im Bus) und haben einem ihre Produkte unter die Nase gehalten.&lt;br /&gt;Mit etlicher Verspaetung ging es dann nach Alausí los. Die Fahrt durch die Landschaft war toll und nach ca. 1/1/2 h waren wir dann auch schliesslich vor Ort. Wir haben zunaechst unsere Koffer bei der Gepaeckaufbewahrung abgegeben und schliesslich versucht Tickets fuer den Zug zu ergattern. Der war allerdings ausgebucht und wir wurden auf den 9:30 Uhr Zug vertroestet, bei dem allerdings nicht sicher war, ob Platz fuer uns besteht oder ob nicht. Meine Laune war folglich auf dem Weg der Schlechterung (das Wort gibt es sicherlicht nicht, aber ihr wisst was ich meine). Die Tickets wurden dann allerdings doch noch ganz ueberraschend freigegeben und damit war der Tag gerettet. Die restliche Zeit bis zur Abfahrt haben wir dann bummelnder Weise in Alausí verbracht und uns den Markt und die kleinen superniedlichen Strassen angesehen.&lt;br /&gt;Puenktlich um 9:30 Uhr waren wir dann wieder vor Ort und haben auf die Abfahrt des Zuges gewartet. Die wurde allerdings verzoegert - durch Deutsche! Die hatten wohl vor einem Jahr Tickets fuer den Zug gekauft und sich in den Kopf gesetzt mit unserem mitzufahren, was aber nicht ging, da alle Tickets schon verkauft waren. Die Deutschen haben sich folglich zunaechst geweigert auszusteigen und einen ziemlichen Aufstand verursacht. War mir ja schon zu dem Moment peinlich, dass es sich ausgerechnet um Deutsche handelt - das wurde noch verstaerkt, als diese schliesslich angefangen haben gegen Ecuador und Suedamerika im Allgemeinen zu meckern! Dieses furchtbare Volk ist dann aber schliesslich ausgestiegen und wir konnten starten. :-)&lt;br /&gt;Die anschliessende Fahrt war wieder mal atemberaubend. Die Fahrt durch die Teufelsnase war schliessliche eine interessante Erfahrung, da der Zug rueckwaerts fahren musste. Gluecklicherweise hatte das Wetter ein Nachsehen mit uns, so dass ich ein paar schoene Fotos machen konnte (folgen irgendwann).&lt;br /&gt;Gegen halb Zwoelf waren wir dann wieder am Bahnhof und haben unser Gepaeck abgeholt. Wir wollten ja eigentlich die Nacht in Alausí verbringen, aber da der Ort sehr klein war, haben wir uns dann fuer die Weiterfahrt nach Cuenca entschieden. Nach ca. der Haelfte der Strecke mussten wir dann in einen anderen Bus umsteigen, da unserer geruechtehalber Probleme mit dem Motor oder wahlweise der Bremse hatte. Auf dem weiteren Weg sind wir dann schon wieder an einem verunglueckten Bus vorbeigekommen, der auf der rechten Seite total eingedellt war. Dem Aussehen nach zu Urteilen gab es allerdings keine Toten, sondern "nur" Verletzte.&lt;br /&gt;Nach einer Ewigkeit sind wir dann in Cuenca angekommen, wo wir uns eine Unterkunft fuer die Nacht gesucht haben und anschliessend unsere leeren Magen gefuellt haben. Als Nachtisch gab es dann superleckeres Eis in einer sehr ansprechenden Groesse - sprich winzig kleine Waffel mit zwei gigantischen Eiskugeln gekroent von einem kleinen Berg Sahne. :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit war es dass erstmal von mir meine Lieben. Ich melde mich bei Gelegenheit wieder und berichte mehr.&lt;br /&gt;Ganz liebe Gruesse nach Hause,&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185126922728166498"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R_VFdtiG1GI/AAAAAAAAATs/P-sO0muJkvY/s144/P1020889.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185126935613068402"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_VFediG1HI/AAAAAAAAAT0/AKEcq1bq_SE/s144/P1020895.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185126939908035714"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R_VFetiG1II/AAAAAAAAAT8/qEV6fDPFA2o/s144/P1020901.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-3858791700518879429?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/3858791700518879429/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=3858791700518879429' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/3858791700518879429'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/3858791700518879429'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/ambato-riobamba-und-fahrt-nach-cuenca.html' title='Ambato, Riobamba und Fahrt nach Cuenca'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-3735204586251631932</id><published>2008-03-15T16:04:00.003-05:00</published><updated>2008-04-03T16:36:22.378-05:00</updated><title type='text'>Dschungeltour zweiter Teil</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Da will ich mal meinen Bericht unserer Dschungeltour zu Ende bringen. Unser dritter Tag im Dschungel ging sehr langsam los. Nach dem allmorgendlichen Ritual des Schuheausklopfens und einem leckeren Fruehstueck ging es zur Schule der Kommune. Dort sollten wir die Kinder urspruenglich nur kurz besuchen und mit Liedern auf Quichua begruesst und wieder verabschiedet werden. Da die Lehrerin fuer diesen Tag allerdings ausgefallen war und Emilio wusste, dass wir beide ein Volontariat an einer Schule absolviert hatten, hielt er es wohl fuer eine tolle Idee, dass wir den Unterricht uebernehmen und gestalten. Das fanden wir beide nicht so toll und hatten nach etwas mehr als anderthalb Stunden auch keine Ideen mehr (hatten ihnen ein paar Worte auf Deutsch beigebracht und sie uns auf Quichua und mit ihnen Plumpssack gespielt), was man denn noch so mit den Kindern machen koennte (Lust davon abgesehen auch nicht). Emilio hat dies gemerkt (war nicht sehr schwer) und hat die Kinder folglich frueher in den Feierabend verabschiedet. :-)&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Anschliessend sind wir zu unserer Cabaña zurueck, wo wir den Dorfbewohnern beim Arbeiten zugeschaut haben. Die hatten naemlich eine Minga einberufen, um das Dach unserer Cabaña in &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Gemeinschaftsarbeit neu zu decken und sich etwas um das umliegende Gelaende zu kuemmern. Dabei war schwere koerperliche Arbeit angesagt. So mussten die Maenner und Frauen das Gras zum Beispiel mit einer Machete kuerzen, da es keinen Rasenmaeher gab! Wir haben uns derweil etwas in den Schatten geknallt und bei Musik entspannt. Es haette nur noch eine Haengematte und ein Cocktail gefehlt. ;-) &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nach unserem Mittagessen ging es dann allerdings etwas sportlicher weiter. So sind wir durch den Urwald bis zu einem gigantischen Baum gelaufen. Dieser soll laut Emilio vermutlich mehr als 500 Jahre auf dem Buckel haben. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so einen riesengrossen Baum gesehen. Er war um die 80 Meter hoch und hatte einen geschaetzen Umfang von 20 Metern (wenn das ueberhaupt reicht). Ausserdem hatte er fantastische und riesengrosse Brettwurzeln ausgebildet und sah einfach nur imposant aus. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Danach sind wir zu einer Familie gegangen, die gleich um die Ecke wohnte. Von dem Haus hatte man einen tollen Blick ueber den Río Napu und einen Ausblick ueber einen kleinen Teil des Dschungels. Wir haben dort eine ganze Weile zugebracht und uns an dem unglaublichen Blick ergoetzt. Kurz bevor wir gegangen sind, haben wir ungluecklicherweise chicha angeboten bekommen, die wir schlecht ablehnen konnten. Die war zwar nicht ganz so eklig wie die vom Vortag, aber immer so meilenweit von einem Zustand wie "lecker" entfernt.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nachdem wir uns schliesslich wieder einen Weg zu unserer Cabaña gebahnt hatten, haben wir unsere Siebensachen zusammengesucht und sind in einem kleinen Fluss mit natuerlich abgegrenzten Becken baden gegangen. Das Wasser sah zwar etwas trueb aus (was an den Sulfaten im Wasser lag), soll aber fuer den Koerper eine Wohltat sein. Ich kann das nicht so ganz beurteilen, da ich es nicht furchtbar lang im kuehlen Nass ausgehalten habe. Dies hatte mehrere, und in meinen Augen ueberaus gute Gruende: Erstens wusste ich nicht, wass sich unter mir im Wasser befindet, da man ja nichts sehen konnte; Zweitens sah ich mich durch ein Kommentar Anna-Lenas an die Geschichte mit dem Wurm erinnert, der unter Umstaenden ueber die Harnroehre in den Koerper kriecht (laut Emilio existiert der nicht in fliessenden Gewaessern, aber da das Wasser in dem Becken ja nicht als richtig fliessend bezeichnet werden kann, war ich mir da nicht so sicher); Drittens hatte ich eine Spinne an der Seitenwand entdeckt (nicht sooo riesig, aber gross genug fuer so ein bloedes Vieh), die ploetzlich nicht mehr da war; und Viertens war das Wasser verdammt kalt (vermutlich der einzige Grund, der eventuell Einigen von euch einleuchtet). :-D&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nach dem Abendessen hat Emilio uns schliesslich noch etwas ueber die Legenden der Gegend erzaehlt, aber da wir beide ziemlich muede waren, lagen wir dann doch relativ frueh im Bett. Mussten uns dazu allerdings erstmal durch stroemenden Regen kaempfen, der aber immerhin den Vorteil hatte, das schwelende Feuer, dass neben unserer Huette gelegt wurde, um die alte Dachdeckung der Cabañas abzufackeln, zu loeschen (hatte mir schon ausgemalt, wie ich an einer Rauchvergiftung zu Grunde gehe). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Am Mittwoch ging es nach dem Fruehstueck wieder in den Dschungel rein, um uns die Plantage von Xavier anzuschauen. Auf dem Weg dorthin hat sich Anna-Lena dann ihre erste Dschungelverletzung zugezogen. Und zwar hat sie sich die Kopfhaut an einem Dorn etwas aufgeratzt. Da es sich um eine Kopfwunde gehandelt hat, hat diese natuerlich sofort angefangen zu bluten (allerdings nicht sehr stark). Emilio hat sie dann mit natuerlichem Alkohol einer Pflanze sozusagen erstversorgt. :-) Danach sind wir nichtdestotrotz zur Plantage weitergelaufen. War mal wieder extrem matschig und ich haette einmal sogar meinen Gummistiefel verloren, wenn Emilio mich nicht samt Schuh aus dem Matsch gezogen haette. ;-) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Auf der Plantage angekommen, haben wir dann schliesslich den Maennern etwas bei der Arbeit zugeschaut. Die haben diese fuer den Anbau von Yucca vorbereitet und alles "Unkraut" mit einer Machete beseitigt. Dort hat es leider von Muecken gewimmelt, die sich durch die Arbeit der Maenner in ihrer Ruhe gestoert sahen und es folglich alle fuer eine augezeichnete Idee hielten, sich bei mir niederzulassen. Ich fand das natuerlich nicht so toll und auch etwas beunruhigend, da die sich aufgrund meines Mueckenmittels eigentlich gar nicht erst in meine Naehe haetten wagen duerfen - aber da stand ich nun neben Anna-Lena mit einer frischen und leicht blutigen Kopfverletzung und wurde von Muecken belagert, waehrend sie friedlich und unbehelligt neben mir stand! :-( Ich habe folglich die ganze Zeit wedelnd mit meiner Jacke auf dem Feld zugebracht, damit sich die Muecken erst gar nicht richtig hinsetzen und zustechen koennen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Auf dem Rueckweg von der Plantage haben wir dann einige Samen und Pflanzen fuer die Kunstherstellung am Nachmittag eingesammelt. Bei den Cabañas angekommen habe ich mich dann aufopferungsvoll um Anna-Lenas Verletzung gekuemmert und diese mit Wattestaebchen und Desinfektionszeug gereinigt (hat schon seine Vorteile, wenn die eigene Mutter gelernte Krankenschwester ist - immerhin wurde mir bei dem Blut nicht schlecht). :-) Anschliessend haben wir mit der Herstellung des Kunsthandwerkes begonnen. Dazu haben wir zunaechst zugesehen wie Emilios Bruder aus dem langen Blatt einer Pflanze natuerliche Fasern gewonnen hat. Diese wurden erst von ihrer gruenen Huelle befreit, bevor sie dann gewaschen und getrocknet wurden. Danach wurden aus den Fasern Faeden fuer Ketten und Armbaender in muehsamer Arbeit gewonnen. Anschliessend hat er kleine Loecher in die gesammelten und mitgebrachten Kerne gebohrt und uns gezeigt wie man mit den Materialien ein Armband herstellen kann. Anna-Lena und ich haben jeweils ein Armband hergestellt und danach noch jeweils eine Kette aus den gleichen Materialien gekauft (war keine Zeit mehr die noch selber zu machen). :-) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Danach ging es noch mal in den Urwald um die traditionelle Fallenstellung kennenzulernen. Emilio hat dazu direkt vor unseren Augen drei Fallen gebaut, die vollstaendig aus natuerlichen Materialien hergestellt waren. Sie waren alle drei sehr effektiv und, besonders die erste, auch ziemlich brutal. Mit den Fallen kann man so gut wie alles fangen - angefangen von kleinen Saeugetieren und Voegeln bis hin zu groesseren Tieren. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Auf dem Weg zu unserer Huette zurueck, es war kurz davor zu daemmern, sind wir wie immer hinter Emilio hergelaufen, bis er mit einem Schlag stehen geblieben ist. Als wir wissen wollten was los ist, wollte er wissen, ob wir "es" sehen koennen. In dem Moment dachte ich schon, dass es sich vermutlich um eine Schlange handelt, habe aber einige Augenblicke gebraucht bis ich sie dann auch gefunden habe. Diese hatte sich naemlich ganz heimtueckisch auf einem Ast niedergelassen um dort auf Beute (also uns) zu warten. Heimtueckisch ist es insofern, dass ich meist so viel damit zu tun hatte, dass ich mich bei dem vielen Matsch nicht am laufenden Band hinlege, dass ich meine gesamte Konzentration immer nur auf den Weg und nicht auf Aeste darueber gelegt hatte! Bei der Schlange handelte es sich um ein ziemlich giftiges und wohl auch aggressives Exemplar, so dass wir einen anderen Heimweg eingeschlagen haben (und das obwohl Emilio eine Machete dabei hatte). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Wieder bei der Huette angekommen (lebend!) hatten wir dann etwas Zeit unsere auferzwungene Nummer fuer den Abschiedsabend einzuueben, der nach dem Abendessen stattfinden sollte. Wir durften naemlich nicht nur passiv daran teilnehmen, sondern sollten uns auch aktiv mit etwas beteiligen. Von der Grundidee war das ja wirklich nett gemeint - sie konnten ja nicht wissen, dass sie bei mir auf einen absolut talentfreien Menschen gestossen sind, der weder tanzen noch singen noch irgendetwas kann, dass man in irgendeiner Weise vortragen koennte. Anna-Lena ging es nicht viel anders und so haben wir uns dazu entschieden ein Lied in Quichua vorzutragen (Strafe muss sein!), dass gluecklicherweise nur aus zwei Stropfen bestand. Sofern wir auch nur einen einzigen Ton getroffen haben, war das purer Zufall (kann jeder bestaetigen, der mich schon mal hat singen hoeren muessen). :-D Doch damit nicht genug, mein zweites nicht existierendes Talent wurde bei zwei Taenzen auch noch mal zur Schau gestellt (ich war so schlecht, dass ich ausgelacht wurde). :-( Gegen 10 Uhr wurden wir dann aber gluecklicherweise erloest und durften ins Bett. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;An unserem letzten Tag im Dschungel ging es nach dem Fruehstueck im stroemenden Regen (was sonst?!?) durch den Urwald Richtung Bushaltestelle, wo wir mit dem Bus zu unserem Ausgangspunkt fuer die Kanufahrt gefahren sind. Kurze Zeit spaeter ging es dann auch los. Das Kanu entpuppte sich als ueberaus wackelige Angelegenheit und ich hatte echt verdammten Bammel, dass wir mit Sack und Pack untergehen. Anna-Lena war aber so lieb und hat mir Haendchen gehalten, so dass ich die einstuendige Fahrt dennoch ganz gut ueberstanden habe. :-) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;An unserem Ziel, dem Amazoonico, angekommen, wurden wir von einem hyperaktiven Schweizer  durch die Anlage gefuehrt, der uns die einzelnen Tiere gezeigt hat und auch etwas von seinem Leben als Volontaer erzaehlt hat. Da ich auch dort haette arbeiten koennen, fand ich seine Berichte sehr interessant. Die Arbeit waere sicherlich sehr spannend gewesen, aber hinsichtlich meiner Spanischkenntnisse mehr als fatal. Dort gibt es zur Zeit mehr als 11 Volontaere und Deutsch ist mehr als ausreichend als Sprache vertreten. Ausserdem gibt es dort weder Strom, noch warmes Wasser, Telefon oder Internet. Vor dem Hintergrund war mein Volontariat an der Schule da doch wesentlich besser. :-) Meine Erwartungen von Amazoonico waren ziemlich gross gewesen und so war ich nach der Fuehrung doch etwas enttaeuscht, da ich mit mehr und groesseren Tieren gerechnet hat. Das Gelaende und das Projekt hat mir nichtdestotrotz sehr gut gefallen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nach unserer Tour durch die Wildtierauffangstation ging es dann mit dem Kanu wieder flussaufwaerts, wo wir in einem kleinen Ort einen Zwischenstop eingelegt haben um zu Mittag zu essen. Dort haben wir dann auch den ersten Schokoriegel seit mehreren Tagen erworben, der zwar absolut ueberteuert war, aber erhebliche Glueckhormone waehrend der restlichen Rueckfahrt im Kanu ausgeloest hat. :-D Nachdem wir wieder festen Boden unter den Fuessen hatten, haben wir uns in den naechten Bus nach Tena gesetzt. Hatten allerdings noch ein paar Minuten Zeit die dort freilebenden Affen beobachten zu koennen und uns darueber zu amuesieren, wie sie andere Touristen beklauen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Wieder in Tena angekommen haben wir uns ein kleines Hostal gesucht, unsere Rucksaecke abgeladen und sind vor unserer Essenssuche noch ins Internet gegangen (von wo ich auch meinen ersten Teil geschrieben habe). In der Unterkunft konnten wir dann wieder ausgiebig duschen und bei elektischem Licht und anstaendigen Betten die Vorzuege der Zivilisation geniessen. :-) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Und damit bin ich am Ende meiner Dschungeltour angekommen. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick davon verschaffen, wie es im Urwald ist bzw. ich ihn erleben durfte. Bilder folgen bei Gelegenheit. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Ganz liebe Gruesse,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185117323476259826"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_U8u9iG0_I/AAAAAAAAASE/mHlOH6qHp94/s144/P1020696.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185122073710089218"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_VBDdiG1AI/AAAAAAAAASk/P5LFBhA4QiY/s144/P1020717.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185122082300023826"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_VBD9iG1BI/AAAAAAAAASs/Ug3wuogGhoQ/s144/P1020795.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185122090889958434"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_VBEdiG1CI/AAAAAAAAAS0/lZGWU_Ltjlg/s144/P1020804.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185122095184925746"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R_VBEtiG1DI/AAAAAAAAAS8/lnag5hksO4Q/s144/P1020822.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185122103774860354"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R_VBFNiG1EI/AAAAAAAAATE/MbOdWch1228/s144/P1020839.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185126909843264594"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_VFc9iG1FI/AAAAAAAAATk/3nAyOm0Fg1s/s144/P1020848.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-3735204586251631932?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/3735204586251631932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=3735204586251631932' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/3735204586251631932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/3735204586251631932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/dschungeltour-zweiter-teil.html' title='Dschungeltour zweiter Teil'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-1759620219841312655</id><published>2008-03-13T17:31:00.004-05:00</published><updated>2008-04-03T16:35:01.193-05:00</updated><title type='text'>Dschungeltour erster Teil</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die wichtigsten Neuigkeiten gleich zuerst: Ich bin wohlbehalten aus dem Dschungel zurueckgekommen, habe zwei Giftschlagen und mehrere grosse Spinnen gesehen. Aber erstmal der Reihe nach (macht euch auf eine lange Lektuere gefasst!).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Am Samstagmorgen sind Anna-Lena und ich also wie geplant Richtung Dschungel nach Tena aufgebrochen. Bin vor lauter Aufregung mal wieder zeitig wach gewesen, was aber den Vorteil hatte in aller Ruhe packen und mit Albita fruehstuecken zu koennen. Gegen 9 Uhr bin ich schliesslich in einem ueberfuellten Bus nach Quito aufgebrochen, wo ich mich ca. eine Dreiviertelstunde spaeter mit Anna-Lena getroffen habe. Haben vor Ort dann unsere Bustickets gekauft und sassen puenktlich 10:30 zur Abfahrt im Bus. Hab sogar einen kleinen Geburtstagskuchen von Anna-Lena geschenkt bekommen, so dass ich meinen Geburtstag sogar ein bisschen feiern konnte (vielen Dank uebrigens fuer die vielen lieben Geburtstagsgruesse per Telefon, SMS, E-Mail, Studivz etc. - hab mich total gefreut, dass so viele an mich gedacht haben!!!). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Gegen fruehen Nachmittag sind wir dann schliesslich nach einer sehr langen Busfahrt in Tena angekommen, wo wir uns gleich eine Unterkunft fuer die Nacht gesucht haben. Dort gab es leider kein Mueckennetz, was laut der Betreiber auch nicht noetig sei, da es hier keine Malaria gibt. Ich habe der Sache allerdings nicht so ueber den Weg getraut, da mein Reisefuehrer was anderes meint. Anna-Lena war meine Rettung, da sie ein Mueckennetz mit hatte und bereit war dieses mit mir zu teilen. Daraufhin sind wir zu Ricancie, einem Dschungeltouranbieter gegangen, um unsere Dschungeltour vorzubereiten und letzte Details zu klaeren. Und danach haben wir uns eigentlich nur noch was zu essen gesucht und sind anschliessend ins Hostal zurueck, wo wir die letzten Minuten in der Zivilisation vor dem Fernseher verbracht haben. ;-)&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Sonntag war es dann soweit - unser erster Tag im Dschungel. Sind gegen 7 Uhr aufgestanden um noch in Ruhe unsere Siebensachen fuer den Urwald packen zu koennen und noch schnell eine Kleinigkeit essen zu koennen. Wir sind dann schliesslich mit etwas Verspaetung bei Ricancie angekommen (machte nichts, da unsere Reisegruppe nur aus uns beiden bestand), wo wir ueber den Ablauf informiert wurden und unsere Gummistiefel erhalten haben (ueberaus wichtiges Utensil fuer den Regenwald wie wir feststellen durften). Gegen 9 Uhr sind wir dann mit Emilio, unserem guía, Richtung Kommune aufgebrochen. Die erste Strecke konnten wir noch mit dem Auto zuruecklegen und danach ging es zu Fuss weiter. Nach etwa 30 rutschigen Gehminuten kamen wir dann schliesslich in der Kommune an und haben erstmal unsere Cabaña bezogen. Sie war zwar sehr einfach eingerichtet (kein Strom, nur Kerzen, kaltes Wasser, aber immerhin Toilette), aber es gab immerhin Mueckennetze fuer einen ruhigen Schlaf. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Wir wurden ca. eine halbe Stunde spaeter von Emilio abgeholt und er hat uns im Dorf (bestehend aus ca. 10 Haeusern) herumgefuehrt und einen kleinen Fluss gezeigt. Anschliessend haben wir uns etwas vor einem gefaengnisartig aussehenden Kiosk die Minuten bis zum Mittagessen vertrieben. Nach dem Mittagessen hatten wir wieder etwas Zeit zum Entspannen und sind gegen Nachmittag dann Richtung Dorfplatz gezogen und haben den Dorfbewohnern etwas beim Volleyball zugeschaut. Wollten eigentlich in einem natuerlichen Flussbecken baden gehen, aber das fiel auf Grund von stroemendem Regen buchstaeblich ins Wasser. :-) Gegen spaeten Nachmittag haben wir uns schliesslich mit Schokolade und Keksen von den "Strapazen" des Tages erholt und die Zeit bis zum Abendessen verbummelt (wir sollten uns auch in den naechsten Tagen von Essen zu Essen hangeln, da wir diese trotz sehr leckeren und normalen Portionen nahezu staendig in einem Zustand von Hunger verbrachten).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;An unserem ersten Abend ging es dann schon gegen 8 Uhr, im Stockfinsteren, zu unsere Huette zurueck und mehr oder weniger direkt ins Bett (wie es sich fuer eine Vierteljahrhundertjaehrige und eine Kranke auch gehoert). :-) Haben dabei unser erstes etwas unangenehmes und auch erschreckendes Erlebnis gemacht. Ich wusste ja schon vorher, dass man Schuhe immer ausklopfen sollte bevor man sie im Urwald anzieht, aber habe nicht ernsthaft damit gerechnet, dass sich dortdrin freiwillig ein Tier niederlassen wuerde. Bei mir war das auch nicht der Fall, aber Anna-Lena durfte Bekanntschaft mit zwei dicken fetten Kaefern machen (hatten die Groesse und Form von Kakerlaken), die sich in ihren Schuhen niedergelassen hatten. Die waeren zwar nicht giftig gewesen, aber es waere sicherlich nicht so schoen gewesen halbzertretene Kaeferreste an den Fuessen zu haben. :-D Die darauffolgende Nacht verlief dann allerdings dank Mueckennetz Kaefer- und Mueckenfrei. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Am naechsten Morgen mussten wir uns schliesslich gegen kurz vor 5 Uhr aus dem Bett quaelen, um an einer feierlichen Zeremonie der Quichua teilnehmen zu koennen. Haben uns aufgrund der vorabendlichen Erfahrung mit sehr viel Vorsicht angezogen und saemtliche Kleidungsstuecke mehrmals ausgeschuettelt, reichlich mit Insektenschutzmittel eingerieben und anschliessend auf Emilio gewartet. Mit ihm zusammen sind wir dann zu dem Haus eines Kommunenmitgliedes gelaufen, wo wir leicht bitteren Tee in einer Holzschale bekommen haben. Diesen musste man erst zweimal gurgeln und ausspucken bevor man den Rest trinken durfte. Wir haben dann bei Floetenmusik ums Feuer gesessen und langsam den Regenwald aufwachen sehen und hoeren. Kurz bevor wir wieder zu unserer Cabañas zurueckgegangen sind, durften wir dann noch "Pan de Selva" probieren (Banane, die ueber dem Feuer und in der Glut gegrillt wurde). Gegen 7 Uhr waren wir dann schliesslich wieder bei unsere Huette und haben die Zeit bis zum Fruehstueck verbummelt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Frisch gestaerkt ging es dann mit Emilio in den Regenwald, wo wir schon nach wenigen hundert Metern auf die erste giftige Schlange getroffen sind, die sich daraufhin im Unterholz verkrochen hat. Der Weg durch den Regenwald war beeindruckend. Die Farben war unglaublich intensiv und es herrschte ein Nebeneinander von Pflanzen und Baeumen, die in voller Bluete standen, und solchen, die am Absterben waren. Auf dem Weg hat uns Emilio die Verwendung verschiedener Pflanzen erklaert und auch einige Fruechte zum Probieren fuer uns eingesammelt. So unter anderem auch den Traum fast jeder Frau: die Rohmasse von Schokolade, die Kakaofrucht. Anna-Lena und ich hatten die Moeglichkeit die Kerne der Frucht zu probieren und haben auch gleich beherzt zugegriffen bzw. gebissen nur um wenige Sekunden spaeter festzustellen, dass man nur das aussere des Kernes ablutscht und den Rest wieder ausspuckt. :-) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Nach vielleicht zwei Stunden sind wir dann an unserem Ziel einer Hoehle bzw. dem Eingang einer Hoehle angekommen. Dort habe ich mich spinnenfertig gemacht (Sonnenhut aufgezogen; Mama, Papa, Kristina und Enrico wissen warum) und bin anschliessend mit den Anderen Richtung Hoehleneingang runtergeklettert. Dort habe ich mich zunaechst einmal auf meinen Allerwertesten gepflanzt und damit die einzige saubere Hose, die ich als notwendig fuer die Dschungeltour angesehen hatte, eingesaut - aber wir waren ja auch nicht auf einem Schoenheitswettbewerb. In der Hoehle haben wir dann eine ueberaus knuffige Fledermaus getroffen, die ueber unseren Besuch nicht sehr begeistert war und ich habe mit Ekel und Entsetzen drei riesengrosse Spinnen gesehen. Da bei mir so ziemlich jede Spinne riesengross und eklig ist, halte ich einen kleinen Vergleich fuer angebracht. Die Spinne (supereklig) war mit ihren Beinen in etwa handtellergross (geschaetzt, habe nicht nachgemessen, falls an dieser Stelle ein dummer Kommentar folgen sollte!!). Die Hoehle war mir folglich nicht geheuer und ich war heilfroh als wir wieder draussen waren. Dort hat uns Pedro, ein zweiter Begleiter, dann auf eine kleine Ausgabe einer Tarantel am Wegrand aufmerksam gemacht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Der Rueckweg Richtung Dorf war dann wieder eine ueberaus rutschige und matschige Angelegenheit (hinsichtlich des Matsches ein Paradies fuer jedes Kind). Wieder in den Cabañas angekommen sind wir beide erstmal unter die Dusche gekrochen und haben anschliessend zu Mittag gegessen. Danach ging es zu einer Familie des Dorfes, bei der uns die Herstellung von Chicha, einem Getraenk gezeigt, wurde. Danach durften wir das Getraenk probieren und was soll ich sagen, es schmeckt wie ranzig gewordene Buttermilch - also ziemlich eklig. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Wieder im Dorf angekommen hat Emilio uns dann schliesslich noch gezeigt, wie die Yucca (in saemtlichen anderen Formen ueberaus lecker), aus der die chicha hergestellt wird, geerntet wird. Und danach war es auch schon fast wieder Zeit fuers Abendessen. Gegen 10 Uhr sind wir dann schliesslich beide todmuede ins Bett gefallen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Und damit will ich meinen Dschungelbericht zunaechst unterbrechen, da wir Hunger haben und uns erstmal was zu essen suchen werden. Weitere Berichte folgen aber hoffentlich in den naechsten Tagen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Fuehlt euch ganz lieb gedrueckt,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185117293411488690"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R_U8tNiG07I/AAAAAAAAARk/BKwdZtDFjoY/s144/P1020583.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185117302001423298"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R_U8ttiG08I/AAAAAAAAARs/B6DPwuXmTRo/s144/P1020617.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185117306296390610"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R_U8t9iG09I/AAAAAAAAAR0/mrp5hf_0_y4/s144/P1020630.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5185117314886325218"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R_U8udiG0-I/AAAAAAAAAR8/pKIuHUc4mAo/s144/P1020653.JPG.jpg" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-1759620219841312655?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/1759620219841312655/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=1759620219841312655' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/1759620219841312655'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/1759620219841312655'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/dschungeltour-erster-teil.html' title='Dschungeltour erster Teil'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-4666460599853715830</id><published>2008-03-06T08:57:00.002-06:00</published><updated>2008-03-06T09:02:27.577-06:00</updated><title type='text'>Reisefieber</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Dies werden meine letzten Zeilen sein bevor ich auf grosse Reise gehe und damit vermutlich auch der letzte (halbwegs) regelmaessige Blogeintrag. Werde zwar versuchen euch auf dem Laufenden zu halten wie es mir geht und was ich alles erlebe, aber erwartet nicht zu viel von mir. Wuerde vermutlich mein zeitliches und finanzielles Reisekontigent sprengen, wenn ich alles aufschreiben muesste, was es zu berichten gibt.&lt;br /&gt;Am Samstagmorgen geht es also gegen Neun Uhr hier in Sangolquí los. Danach bin ich ausschliesslich ueber Handy zu erreichen (sofern ich Empfang habe). Meine Reisevorbereitung ist mindestens genauso ausgereift wie vor meinem Abflug nach Ecuador – sprich ich habe noch nicht mit dem Packen angefangen, meine Waesche erst gestern in die Maschine gestopft (versucht jetzt bei schlechtem Wetter zu trocknen) und faulenze rum. Werde wohl oder uebel Freitagvormittag bzw. -nachmittag mit Packen anfangen muessen (Ich hoere jetzt schon meine Mama einen kleinen Anfall bekommen und meinen Papa schimpfen, dass ich mal wieder alles auf den letzten Druecker mache). :-P&lt;br /&gt;Was euch aber vermutlich viel mehr interessiert als meine unausgereifte Reisevorbereitung ist meine bzw. Anna-Lenas und meine Reiseroute, damit ihr jederzeit verfolgen koennt wo ich mich gerade rumtreibe. Dann will ich euch mal nicht laenger auf die Folter spannen. Unsere geplante (mal sehen, ob auch so durchgefuehrte) Reiseroute sieht folgendermassen aus:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;08.03. – 12.03. Tena und Dschungel&lt;br /&gt;13.03. Baños&lt;br /&gt;14.03. Ambato&lt;br /&gt;15.03. Riobamba&lt;br /&gt;16.03. Alausí&lt;br /&gt;17.03. – 19.03. Cuenca&lt;br /&gt;20.03. Loja&lt;br /&gt;21.03. Vilcabamba&lt;br /&gt;22.03. Zaruma&lt;br /&gt;23.03. Guayaquil&lt;br /&gt;24.03. – 29.03. Galapagos (jawohl, ihr habt richtig gelesen!)&lt;br /&gt;30.03. Guayaquil&lt;br /&gt;31.03. Puerto López&lt;br /&gt;01.04. Quevedo&lt;br /&gt;02.04. – 03.04 Quito bzw. Sangolquí&lt;br /&gt;04.04. Abflug nach Deutschland&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich freue mich schon richtig auf die Rundreise und auf die ganzen Erlebnisse, die wir dort machen werden. Hoffe, dass uns das Wetter hold ist und wir keine groesseren Schwierigkeiten (also Busungluecke, Raubueberfaelle, Vulkanausbrueche oder aehnliches) durchleben muessen. :-D&lt;br /&gt;Saemtliche Bilder der Kamera sind auf jeden Fall schon mal vorsichtshalber auf einen USB-Stick kopiert worden, der nicht mit auf Reisen geht. Kameras wechseln hier naemlich verdammt schnell den Besitzer und mir fallen auf einen Schlag drei Leute ein, die jetzt eine Kamera weniger (und die Diebe jeweils eine mehr) besitzen.&lt;br /&gt;Und damit moechte ich mich vorerst von euch verabschieden. Werde versuchen mich sobald wie moeglich wieder zu melden, aber bis dahin wuensche ich euch einen schoenen Fruehling (ob nun mit oder ohne Schnee).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Viele liebe, reiselustige und freudige Gruesse,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-4666460599853715830?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/4666460599853715830/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=4666460599853715830' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4666460599853715830'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4666460599853715830'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/reisefieber.html' title='Reisefieber'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-6375225641652922180</id><published>2008-03-06T08:48:00.002-06:00</published><updated>2008-03-06T08:56:58.066-06:00</updated><title type='text'>Kulinarischer Exkurs</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich hab Sylvia versprochen, dass ich noch berichte wie das Essen hier ist und das Versprechen will ich an dieser Stelle einloesen. :-)&lt;br /&gt;Das Fruehstueck bestand bzw. besteht in meinen beiden Gastfamilien aus Milchbroetchen oder Croissants – meist mit Marmelade. Dazu gab/gibt es in der Regel heisse Milch oder Kakao. Bei Cecilia haben die Kinder aber auch Muesli gefruehstueckt und bei Albita gibt es auch ab und an Ruehrei. Daneben gibt es oftmals frische Saefte (jugo de taxo ist beispielsweise sehr lecker) oder Batidas (also Milchshakes).&lt;br /&gt;Das Mittagessen war/ist bei beiden Familien die wichtigste Mahlzeit des Tages und fiel/faellt entsprechend ueppig aus. So besteht ein typisches almuerzo immer aus Suppe, Hauptmahlzeit und Nachtisch. So viele Suppen wie hier habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gegessen und so eine grosse Vielfalt auch noch nicht – da gibt es Suppen mit Nudeln, mit Brot, Spinat, Kartoffeln, Gries, Haferflocken, Huehnchen und allerlei Sachen, die ich nicht kenne. Die wichtigsten Bestandteile der Hauptmahlzeit sind Reis und Huehnchen (Kann ich beides nicht mehr sehen. Wer mir das in absehbarer Zukunft in Deutschland vor die Nase setzt, der laeuft Gefahr erschlagen zu werden!). Das Huehnchen gibt es auch in allen moeglichen Varianten (paniert, gebraten, gekocht etc.). Fuer den Reis habe ich mir die (unmoegliche) Angewohnheit abgeguckt den mit Ketchup und Mayo zu essen (ist ansonsten so furchtbar trocken, da es keine Sossen dazu gibt). Anderes Fleisch ausser Huehnchen gibt es nicht so oft und wenn, dann in der Regel Hackfleisch (damit kann ich leben) oder wie gestern Fisch (damit nicht). Was es auch regelmaessig gibt, ich aber sehr gerne esse, ist Kochbanane in allen moeglichen Ausfuehrungen – am liebsten aber fritiert oder gebacken bzw. gebraten. Gemuese gibt es relativ selten (und wenn dann rote Beete oder Broccoli). :-( Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Mittagessens sind die Saefte. Da gibt es alles moegliche als Saft, was man sich nur vorstellen kann (frisch, nicht aus dem Tetrapack): Ananas, Wassermelone, Maracuja, Taxo, Erdbeere, Brombeere, Naranjilla etc.&lt;br /&gt;Das Abendessen (bekannt als cena, merienda oder café) kann unterschiedlich ausfallen. Bei Cecilia und Alexandra gab es meist die Reste des Mittagessens. Bei Albita besteht das Abendessen wieder aus Broetchen (Milchbroetchen, Croissants oder - seitdem ich hier bin - auch aus normalen Broetchen) mit Marmelade und heissem Kakao oder Tee. Wie Kevin gestern beim Abendessen festgestellt hat, habe ich dafuer gesorgt, dass das Angebot um Salami, Kaese und Nutella erweitert wurde. ;-)&lt;br /&gt;Freue mich auf jeden Fall schon wieder auf bestimmte Gerichte zu Hause (Lasagne, Nudelsalat, Gedaemptene – der Grossteil fragt sich jetzt sicher was das ist :-) –, Nudeln mit Pesto, Pizza und andere ungesunde Sachen), auch wenn ich einige Gerichte hier vermissen werde (Tortilla, Quimbolitos, fast alles mit Banane, Kaesetaler, angebratenes weisses Ruebenpuree).&lt;br /&gt;Ich hoffe, dass ich euch damit einen kleinen, wenn auch sehr beschraenkten Einblick in die ecuadorianische Kueche verschaffen konnte (gibt also weitaus mehr als nur Meerschweinchen - hatte leider noch nicht die Gelegenheit es zu probieren, aber das naechste Meerschweinchen, dass mir ueber den Weg laeuft, gehoert mir) und Sylvias Neugierde damit zunaechst gestillt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse (noch aus der Zivilisation),&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;die Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-6375225641652922180?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/6375225641652922180/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=6375225641652922180' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/6375225641652922180'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/6375225641652922180'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/kulinarischer-exkurs.html' title='Kulinarischer Exkurs'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-691629218659180213</id><published>2008-03-04T13:45:00.003-06:00</published><updated>2008-03-05T09:46:56.283-06:00</updated><title type='text'>Abschied und Ausflug nach Otavalo/Ibarra</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Am Freitag hatte ich meinen letzten Arbeitstag in der Schule. Musste diese Woche zwar noch zweimal vorbei um die letzten Korrekturen abzugeben und meine Bescheinigung abzuholen, aber muss nicht mehr arbeiten, sondern kann noch etwas faulenzen. :-)&lt;br /&gt;Mein letzter Tag war ziemlich stressig – zumindest der erste Teil. Bin von Klasse zu Klasse gehetzt und die letzten Tests zurueckzugeben und um die eingeforderten Korrekturen und Hefte einzusammeln. In der 1. und 2. Klasse wurde ich ganz lieb mit einem Bild und einer kleinen gebastelten ecuadorianischen Flagge mit den Fingerabdruecken der Schueler verabschiedet. Schon da habe ich wirklich mit den Traenen kaempfen muessen. Wurde daraufhin in die 3. und 4. Klasse beordert, wo die Schueler ein richtig kleines Abschiedsfest fuer Christine und mich vorbereitet hatten. Es gab alle moeglichen kleinen Snacks und Suessigkeiten. Die Schueler hatten mit ihrer Lehrerin ein kleines Programm aufgestellt bei dem wir offiziell verabschiedet wurden. Hab als einen Programmpunkt von jedem Schueler eine selbstgebastelte Karte geschenkt bekommen, die mir von jedem Schueler einzeln ueberreicht wurde. War mit vielen Umarmungen und Traenen verbunden. Anschliessend sollte ich eine kleine Rede vor den Schuelern halten, was fuer mich eindeutig zu viel war. Hab angefangen zu heulen wie ein Schlosshund (wahrscheinlich eine Mischung aus Abschiedsschmerz, Ruehrung, aber auch Heimweh) und kaum noch ein Wort rausbekommen. War aber in guter Gesellschaft, da etliche der Lehrerinnen aus Mitgefuehl gleich mitgeheult haben. :-)&lt;br /&gt;Nach dem Ende der kleinen Abschiedsfeier wurden die Schueler frueher nach Hause geschickt und es ging in einer Camioneta (das ist ein kleiner Transporter mit offener Ladeflaeche, auf der wir es uns mehr oder weniger bequem gemacht haben) zu Albita und mir nach Hause. Dort gab es leckere Suppe, Lasagne und Kuchen fuer das Lehrerkollegium. Christine und ich haben dort als Erinnerung an unsere Zeit hier eine typisch ecuadorianische Tasche geschenkt bekommen. Gegen halb zwei waren dann die Letzten gegangen und ich habe meine Siebensachen fuer das bevorstehende Wochenende gepackt. Anna-Lena und ich wollten naemlich (zum Einkaufen) nach Otavalo und Ibarra fahren. Haben uns gegen halb drei in Quito getroffen und sind von dort aus mit dem Bus nach Otavalo gefahren (Die zweieinhalb Stunden fand ich schon lang. Frag mich wie das erst bei unserer Rundreise werden soll!). In Otavalo angekommen haben wir uns ein Zimmer gesucht, unsere ganzen Sachen abgelegt und sind erstmal zum Marktplatz, wo wir Preise studiert haben und auch schon erste Handelversuche gestartet haben. Anschliessend waren wir lecker Pizzaessen und haben den Abend dann mit Wein und Chips in der Haengematte ausklingen lassen (damit ihr jetzt nicht ganz so neidisch werdet: es hat in Stroemen geregnet und war von daher ziemlich kalt).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Samstagabend sind wir ziemlich frueh aufgestanden, da wir dem Viehmarkt noch einen Besuch abstatten wollten. Auf dem Weg dahin (Viertel vor Sieben) sind wir schon an vielen Staenden vorbeigekommen, die entweder schon fertig aufgebaut waren oder sich noch im Aufbau befanden. Der Viehmarkt war eine sehr interessante Erfahrung. Das war ein grosser Platz (Schlammcatchen haette dort Hochkonjunktur gehabt) auf dem alles moegliche mit vier Beinen angeboten wurde. Der vordere Bereich war vor allem Schweinen, Lamas, Ziegen und Schafen vorbehalten, die alle ein buntes (und teilweise auch ziemlich dreckiges) Getuemmel bildeten. Haben uns dann spasseshalber mal erkundigt, was man fuer ein mittelgrosses Schwein bezahlt und herausgefunden, dass man dafuer (noch ohne Verhandeln) ca. 150 Dollar zahlen darf (umgerechnet 100 Euro und damit fuer hier ziemlich viel Geld). Der hintere Teil war dann hauptsaechlich Kuehen gewidmet, die noch mit altem Besitzer auf einen neuen Besitzter warteten. Der Geraeuschpegel war uebrigens ohrenbetaeubend – vor allem die vielen Schweine und Ferkel haben einen unglaublichen Radau verursacht.&lt;br /&gt;Von dort zog es uns wieder Richtung Unterkunft zum Fruehstueck. Haben auf dem Rueckweg dann auch gleich Fotos geschossen, um die Kameras beim Marktbesuch im Zimmer lassen zu koennen. Sind dann gegen halb Neun ohne Kamera und Rucksack auf dem Markt und haben mit dem Verhandeln angefangen. Haben uns dabei glaube auch gar nicht so doof angestellt, zumindest haben wir fast immer die Preise rausbekommen, die vermutlich angebracht und uns auch angemessen erschienen (als grober Hinweis wurde uns geraten nicht viel mehr als die Haelfte von dem Anfangsangebot zu bezahlen). Und mit einer ausgekluegelten Strategie haben wir das auch praktisch immer erreicht oder eben nicht gekauft (wenn Anna-Lena beispielsweise etwas haben wollte und ein noch zu hohes, aber nicht weiter sinken wollendes Angebot des Verkaeufers vorliegen hatte, dann habe ich angefangen mit dem Kopf zu schuetteln und zu „draengeln“. Da der Verkaeufer ja an dem Verkauf interessiert war und seine Felle davonschwimmen sah, sind wir auf diese Art und Weise fast immer bei einem angemessen Preis gelandet. Er konnte ja nicht wissen, dass ich kopfschuettelnder Weise meinte, dass ich den Schal, die Tasche oder was auch immer superschoen finde und an ihrer Stelle unbedingt mitnehmen wuerde). :-D&lt;br /&gt;Nach ca. 4 Stunden hatten wir dann genug, zumal die Sonne an dem Tag gnadenlos auf uns niederbrannte und es furchtbar heiss war. Sind daher gegen halb zwei schwer bepackt Richtung Busbahnhof aufgebrochen, wo wir gerade so noch die letzten zwei freien Sitzplaetze in einem Bus nach Ibarra erwischt haben. Dort haben wir uns zunaechst eine Unterkunft gesucht und etwas ausgeruht. Danach sind wir losgezogen auf der Suche nach einem Cafe. Haben nach langer Suche auch eines gefunden und es uns anschliessend mit Eis und Schokolade in einem Park bequem gemacht. Spaeter an dem Tag sind wir noch auf Martin, ebenfalls einem Volontaer aus dem Waisenhaus, getroffen und waren mit ihm abends in einer kleinen Sandwichbar. Danach sind wir ins Hotel zurueck und haben eine kleine Fotoshow aufgrund eines fehlendes Spiegels in Koerpergroesse veranstaltet. Wir hatten naemlich die wirklich schwere Aufgabe einen gruenen und braunen Poncho unter uns aufzuteilen und konnten uns einfach nicht entscheiden wer welchen nimmt (Wuerde Maennern nie im Leben einfallen. Die nehmen das erste Kleidungsstueck, das passt und nicht von alleine stehen bleibt, wenn man es auszieht). :-P Nach ziemlich vielen Fotos und nochmaliger Begutachtung unserer Beute sind wir dann (wieder) mit Chips und Wein vorm Fernseher versackt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Nacht zum Sonntag war ziemlich warm und relativ laut, da wir uns scheinbar auf der kleinen Partymeile in Ibarra befanden. Waren nichtsdestotrotz beide schon gegen halb Sieben wach und konnten einfach nicht mehr einschlafen, trotz verzweifelter Versuche meinerseits. Sind dann irgendwann Richtung Fruehstueck aufgebrochen und in unserem Cafe des Vortages auch wieder fuendig geworden. Haben uns dann gegen 9 Uhr mit Martin getroffen und uns die Sehenswuerdigkeiten von Ibarra angeschaut (drei Plaetze mit umliegenden Gebaeuden). Waren relativ flott fertig mit der Stadtbesichtigung und sind dann mit einem Bus nach San Antonio de Ibarra gefahren. Dieser Ort ist vor allem fuer seine Holzschnitzereien beruehmt (abgesehen davon gibt es auch nichts weswegen der Ort sehenswert waere). Die Holzschnitzereien, von denen einige wirklich schoen und andere schoen kitschig waren, hatten allerdings auch stolze Preise, so dass wir nichts gekauft haben und lediglich etwas auf dem Platz im Zentrum von San Antonio entspannt haben. Sind ca. eine Stunde spaeter wieder nach Quito aufgebrochen und ich bin dann gegen spaeten Nachmittag und bei stroemenden Regen in Sangolqui angekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und seitdem verlebe ich ein paar ruhige Tage. War gestern und heute noch mal in der Schule um Korrekturen abzugeben und Hefter zur Bewertung abzuholen. Dabei hatten gestern die 6. und 7. Klassen und heute die 5. Klasse eine Abschiedsfeier fuer mich vorbereitet. Es gab mal wieder Snacks und superleckeren Kuchen. Wenn das so weiter geht, dann kann ich am Samstag auch ohne Bus nach Tena rollen. ;-) Ich war auf jeden Fall total geruehrt von der Herzlichkeit der Schueler und  habe mir sagen lassen, dass es fuer die anderen Volontaere normalerweise nur eine Abschiedsfeier gab. Die Schueler scheinen mich folglich sehr ins Herz geschlossen zu haben, was mich ehrlich gesagt etwas ueberrascht hat, da ich im Englischunterricht doch viel mit ihnen geschimpft habe und auch weiss, dass ich manchmal ein richtiges Ekel sein kann. Der liebevolle Abschied der Schueler hat es mir daher echt schwer gemacht zu gehen (beladen mit wahnsinnig vielen selbstgebastelten Karten und Geschenken), da man die Schueler ja doch ins Herz geschlossen hat und ich habe folglich mal wieder einmal mehr geheult (bin unschuldig an den Ueberflutungen in Ecuador - auch wenn das jetzt anders klingt). ;-P&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit war es das erstmal von mir. Hoffe es geht es euch allen gut und ihr habt die Stuerme in Deutschland gut und unbeschadet ueberstanden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz liebe Gruesse,&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;(Und bevor irgendjemand anfaengt zu meckern, dass ich so lange schon keine Fotos mehr hochgeladen habe, will ich die Woche noch machen!)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174277199985371522"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R865suqH6YI/AAAAAAAAAP4/9AWRqQn-9y4/s144/P1020498.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174282023233644946"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R86-FeqH6ZI/AAAAAAAAAQY/_oyxi1jfGnI/s144/P1020507.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174282040413514146"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R86-GeqH6aI/AAAAAAAAAQg/biKdsZFaUyM/s144/P1020526.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174282057593383346"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R86-HeqH6bI/AAAAAAAAAQo/DOb1KmBqYz4/s144/P1020555.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174282079068219842"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R86-IuqH6cI/AAAAAAAAAQw/_qNOSMPnwhc/s144/P1020571.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-691629218659180213?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/691629218659180213/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=691629218659180213' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/691629218659180213'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/691629218659180213'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/abschied-und-ausflug-nach-otavaloibarra.html' title='Abschied und Ausflug nach Otavalo/Ibarra'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-225194676015402489</id><published>2008-03-04T13:42:00.003-06:00</published><updated>2008-03-05T09:44:50.923-06:00</updated><title type='text'>27 de Febrero 2008</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Am Mittwoch mussten/durften die Siebtklaessler auf die ecuadorianische Flagge schwoeren. Konnte an dem Tag auch eine halbe Stunde laenger schlafen, da wir erst um 8 Uhr an der Schule sein mussten. Dort wurden dann allerhand Vorbereitungen getroffen und um kurz nach 9 Uhr ging es dann mit den Feierlichkeiten los. Die Schueler hatten ja ausreichend geuebt, um die Zeremonie ohne groessere Probleme hinter sich zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir wurde waehrend der Feier die undankbare Aufgabe zugesprochen, die Schueler der einen Seite in Schach zu halten. War also fast zwei Stunden lang damit beschaeftigt die Schueler am laufenden Band zur Ordnung zu rufen (sprich vom Rumzappeln abzuhalten, Hemden wieder in die Hosen zu stopfen, Dreckklumpen und Steine aus den Haenden wieder zurueck auf den Boden zu werfen). Hatten an dem Vormittag ausnahmsweise mal schoenes Wetter (nachmittags hat es dann wieder geschuettet bis zum Abwinken), so dass etliche Kinder fast weggeklappt sind, da sie Kreislaufprobleme hatten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach der feierlichen Zeremonie, die ca. 2 Stunden gedauert hat, gab es dann fuer die Lehrer, die honorierten Schueler und deren Eltern Sekt, Kuchen und Snacks. Albita musste aber leider Gottes frueher los, so dass ich gerade mal ein Miniglas Sekt abgreifen konnte (hat sich allerdings echt bemerkbar gemacht auf dem Weg zur Bushaltestelle), und zwei Kaese- und Wurstspiesse bekommen habe. Auf die Torten (*heul*) und die Salchipapas (Pommes mit angebratenen Wuerstchen *doppelheul*) musste ich leider verzichten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;War nachmittags dann allerdings in einem riesengrossen Einkaufszentrum ganz hier in der Naehe, wo ich meine Enttaeuschung des Vormittages allerdings wiedergut machen konnte. Habe naemlich fuer mehr als 3 stolze Dollar ein laecherlich kleines und total ueberteuertes Nutellaglas erstanden und abends genuesslich und feierlich mit Broetchen eingeweiht (der Himmel auf Erden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit gehen ueberaus glueckliche (und schokoladenausgeloeste) Gruesse an die Heimat,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174277174215567698"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R865rOqH6VI/AAAAAAAAAPg/roGZ1KTs7OY/s144/P1020466.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174277182805502306"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R865ruqH6WI/AAAAAAAAAPo/nc5FuDK3jAk/s144/P1020475.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174277191395436914"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R865sOqH6XI/AAAAAAAAAPw/iE6OLqC4DAM/s144/P1020478.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-225194676015402489?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/225194676015402489/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=225194676015402489' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/225194676015402489'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/225194676015402489'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/27-de-febrero-2008.html' title='27 de Febrero 2008'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-5829041642167530083</id><published>2008-03-04T13:31:00.004-06:00</published><updated>2008-03-05T09:45:43.217-06:00</updated><title type='text'>Enttaeuschungen und Ausflug nach Mindo</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die letzte Woche habe ich mehr als ruhig verbracht. Hab lediglich meine letzten paar Stunden mit den Schuelern vor den Englischtests gehalten – schon da schwahnte mir Boeses. Mein Eindruck wurde leider bestaetigt und fast saemtliche Tests sind superschlecht ausgefallen. Frag mich allen Ernstes was ich die letzten 5 Wochen mit den Schuelern gemacht habe – den Ergebnissen nach zu urteilen nichts. Die wussten naemlich so gut wie nichts und das obwohl die Tests nun wirklich nicht schwer waren. Auf mein Nachfragen worin die Schwierigkeiten begruendet liegen, hat sich herausgestellt, dass weit mehr als die Haelfte einfach nicht gelernt haben und demzufolge die Fragen nicht beantworten konnten. Ist eine riesengrosse Enttaeuschung fuer mich gewesen, da ich unter anderem hierhergekommen bin, weil ich helfen wollte und den Kindern was beibringen wollte. Das wird hier leider nur sehr wenig anerkannt und ich denke den meisten Kindern ist der Einsatz der Volontaere ueberhaupt nicht bewusst. Habe in den oberen Klassen heute aber erst mal Abhilfe geschafft, als ich ihnen klar gemacht habe, wieviel Geld ich bezahlt habe um bei ihnen zu sein und ihnen helfen zu koennen. In der erschrockenen Stille, die danach herrschte haette man eine Stecknadel fallen hoeren koennen. Auf jeden Fall hatte ich danach die ungeteilte Aufmerksamkeit der Schueler und konnte mit ihnen die Tests durchsprechen. :-) Sie haben jetzt alle einen Tag Zeit eine Korrektur anzufertigen und den Hefter in Ordnung zu bringen – die beiden Sachen werde ich dann ebenfalls noch benoten, damit die Schueler zumindest etwas besser abschneiden und ich nicht allen superschlechte Noten reindruecken darf. :-( Am Freitag steht dann mein letzter Tag in der Schule an (bzw.stand, da dieser Freitag schon letzte Woche war und damit anderer Blogeintrag ist; bin etwas im Verzug, aber wir sind hier ja auch nicht bei der Zeitung!). Ich freue mich schon total darauf, eine Woche lang die Beine hochlegen zu koennen, bevor es dann mit der Rundreise losgeht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die einzige Abwechslung letzte Woche war mein Gang zur Schule in Quito um meine Kaution abzuholen und meine Aufenthaltserlaubnis zu verlaengern, da ich jetzt doch nicht nach Peru ausreise. Hab entgegen meinen Erwartungen die gesamte Kaution zurueckbekommen und kann das Wanzenkapitel finanziell doch noch gut abschliessen. Der anschliessende Besuch der Migracion war eine fuer mich ueberraschenderweise erniedrigende, aber auch sehr interessante Erfahrung. Auch wenn ich natuerlich weiss, dass ich hier Auslaender bin, habe ich mich doch nie so gefuehlt. Bis zu dem Tag an dem ich vor dem Sachbearbeiter sass und es von ihm abhing, ob mein Anliegen bewilligt wird oder ob nicht. Normalerweise ist so eine Verlaengerung reine Formsache und es gibt keine Probleme, aber es war trotzdem ein komisches Gefuehl, zumal mein Spanisch fuer solche Beamtenangelegenheiten einfach noch nicht ausreichend ist und es mir superpeinlich war, mich sprachlich dermassen blosszustellen. Der Sachbearbeiter wollten meinen Antrag auch erst nicht bewilligen, da ich viel zu frueh dran war und meinte ich sollte am letzten Tag meiner Aufenthaltserlaubnis wiederkommen (1. April). Habe ihm dann mit Haenden und Fuessen erklaert, dass ich mich zu dem Zeitpunkt auf Reisen befinden werde und demzufolge schon vorher da bin um die Angelegenheit zu regeln. Das hat er dann letzlich eingesehen und so wurde meine Erlaubnis um 90 Tage bis ca. Mitte Mai verlaengert (kann also beruhigt meiner Abreise am 4.4. entgegenblicken).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun will ich aber mal vom letzten Wochenende (also mittlerweile vorletztes) berichten, das war naemlich etwas ereignisreicher als die letzte Woche. Das Aufstehen am Samstag war wirklich hart: 5:30 ging der Wecker (ich betone nochmal, dass es sich um das Wochenende handelt). Albita und ich haben uns dann fertig gemacht und sind schliesslich zusammen mit Francisco (Albitas vielleicht-Freund) nach Quito gefahren, um puenktlich um 8 Uhr den Bus nach Mindo nehmen zu koennen. Lief auch alles super: kamen puenktlich in Quito an, haben gleich einen Bus zum Busterminal erwischt und auch ohne Probleme die Strasse gefunden. Dort durften wir dann feststellen, dass die Information in meinem Reisefuehrer seit etwas mehr als einem Monat veraltet ist und die Busse jetzt von einem anderen Terminal abfahren. Wir also in ein Taxi und zum richtigen Abfahrtsort gefahren, wo wir dann um 9 Uhr den Bus nach Mindo genommen haben. Der Bus war, wie fast alle, total ueberfuellt und ich hatte mal wieder das unglaubliche Pech am Gang zu sitzen, so dass ich (mal wieder) sehr enge Bekanntschaft mit einem Altmaennerhintern machen durfte (*baeh* Hat jemand die eine Sex and the City Folge gesehen, in der es sich um dieses Thema dreht? Bekomme seitdem das Bild nicht mehr aus dem Kopf). Francisco hat den Mann dann darauf aufmerksam gemacht, dass er doch vielleicht einen Meter weiter rueckt, wo mehr Platz ist (Er war in dem Moment mein Held des Tages).&lt;br /&gt;In Mindo sind wir dann nach Apothekensuche (Albita hatte in der Nacht davor einen zu viel gebechert) mit einer Camioneta bis zur Tarabita gefahren. Die Strasse war echt die Haerte. Solche Schlagloecher habe ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen (und darueberhinaus auch spueren duerfen). Sind einmal auch leicht im Dreck stecken geblieben, so dass die Maenner Abhilfe leisten mussten (manchmal ist es verdammt schoen eine Frau zu sein!). Oben angekommen ging es dann mit der Tarabita (wenig gesicherter Stahlkorb) ueber das Tal hinweg und in den Nebelwald rein. Sind dann einer Strecke gefolgt, bei der man an 5 Wasserfaellen vorbeikommt – wir haben allerdings nur 4 gesehen, da der letzte eine sehr nasse Angelegenheit gewesen waere. Die Landschaft war traumhaft schoen und ich kam mir schon ein bisschen wie im Urwald vor (so stelle ich es mir zumindest vor. Ob ich damit recht habe, kann ich in zwei Wochen berichten; bzw. mittlerweile in etwas weniger als einer Woche). Im Reisefuehrer war uebrigens davon die Rede, dass Mindo der richtige Ort waere um sich nasse Fuesse zu holen. Weiss mittlerweile auch genau wie das gemeint ist. :-) Bei dem einen Wasserfall habe ich mir dann ebenfalls ein Herz gefasst und meine Hosenbeine hochgekrempelt, Schuhe und Struempfe ausgezogen und bin zu anderen Studenten in die Wasserfluten. Das Wasser war dann doch etwas tiefer als erwartet (bzw. meine Beine doch etwas kuerzer als angenommen), so dass ich praktisch bis zum Hintern klatschnass war und den restlichen Tag auch so rumlaufen musste (an dieser Stelle moechte ich meinem ausserordentlich resistenten Immunsystem danken, dass mich vor einer saftigen Erkaeltung bewahrt hat).&lt;br /&gt;Nach ca. 3 Stunden haben wir uns dann wieder Richtung Mindo aufgemacht, wo wir dann zunaechst was gegessen haben (sehr lecker) und anschliessend noch auf einer kleinen Farm waren, wo es Schmetterlinge, Kolibris und Orchideen zu bewundern gab. Sind dann mit dem letzten Bus wieder Richtung Heimat. Albita und Francisco konnten sich dabei verdammt gluecklich schaetzen, dass das Fenster nicht geoeffnet war. Zwei Sitzreihen vor ihnen hat sich naemlich ein Fahrgast seines ueberfluessigen Mageninhalts erledigt – aus dem fensterbeugend. Und schadenfroh wie ich nun mal bin, hab ich mir gleich ausgemalt, was passiert waere, wenn das Fenster bei Albita und Francisco offen gewesen waere... :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sonntags konnten wir dann etwas laenger schlafen (bis ca. 8 Uhr). Haben uns dann nach dem Fruehstueck wieder auf den Weg nach Machachi gemacht, wo wir mehrere Male auf dem Markt waren um verschiedene Sachen einzukaufen. Gegen Mittag haben wir dann Francisco getroffen, der uns zum Mittagessen eingeladen hatte (fuer umgerechnet 5 Euro haben wir eine Suppe, ein Hauptgericht, einen Nachtisch und einen Saft bekommen – alle drei!). Gegen spaeten Nachmittag (und nach einem Mittagsschlaf – ich glaube ich werde echt alt) ging es dann wieder nach Sangolquí zurueck, wo wir Quimbolitos gemacht haben. Das ist eine Art Kuchenteig, der bei Wasserdampf in grossen Blaettern gegart (gekocht oder was auch immer) wird. Ist auf jeden Fall superlecker und das Rezept habe ich mir schon gesichert um mich zu Hause mal daran auszuprobieren (gnade euch Gott). :-P&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit schicke ich ganz liebe Gruesse in die Ferne. Bis zum naechsten Eintrag.&lt;/span&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174272222118275314"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R861K-qH6PI/AAAAAAAAAOQ/Ccu36aOpCVA/s144/P1020388.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174272239298144514"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R861L-qH6QI/AAAAAAAAAOY/vjiRVjyCkJw/s144/P1020404.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174272252183046418"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R861MuqH6RI/AAAAAAAAAOg/hcuqszO5PEQ/s144/P1020409.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174272260772981026"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R861NOqH6SI/AAAAAAAAAOo/xFs88FceYG0/s144/P1020412.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174272273657882930"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R861N-qH6TI/AAAAAAAAAOw/nSU53hKgTBE/s144/P1020421.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174277157035698498"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R865qOqH6UI/AAAAAAAAAPY/wZ4__OWAlbw/s144/P1020456.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-5829041642167530083?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/5829041642167530083/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=5829041642167530083' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/5829041642167530083'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/5829041642167530083'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/03/enttaeuschungen-und-ausflug-nach-mindo.html' title='Enttaeuschungen und Ausflug nach Mindo'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-1110639186502802431</id><published>2008-02-25T15:12:00.003-06:00</published><updated>2008-03-05T09:42:00.016-06:00</updated><title type='text'>Wahllose Eindruecke</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;An dieser Stelle moechte ich mal wieder einige Eindruecke loswerden, die ich in den letzten paar Tagen und Wochen gemacht habe und die fuer den ein oder anderen vielleicht von Interesse sind.&lt;br /&gt;Zwei Erlebnisse habe ich gleich kurz hintereinander gehabt und zwar als Albita und ich am Donnerstag ihren Sohn aus der Schule abgeholt haben. Diesmal waren wir viel zeitiger da als sonst, da wir die Grossmutter von Albitas Schuelerin fuer 11:30 bestellt hatten, damit sie puenklich um 12:00 da ist. :-) Wir hatten also genuegend Zeit um noch etliche Sachen in der Stadt zu erledigen. Unter anderem haben wir uns auf die Suche nach zwei Filmen fuer einen Videoabend gemacht. Laeden mit gebrannten DVDs gibt es hier wie Sand am Meer. Da die DVDs dort nur um die 1,50 kosten, lohnt es sich natuerlich nicht Originale auszuleihen, sondern man geht eben dort einkaufen (mit "man" meine ich selbstverstaendlich die breite Masse der Leute und nicht speziell mich). Nicht ganz legal – aber das scheint hier niemanden zu interessieren. Das Interessante an der Geschichte war aber, dass ich an einem dieser Staende gesehen habe, wie sich ein Polizist in aller Seelenruhe mit einem der Ladenbesitzer unterhalten hat. :-D Bei uns waere der Laden sofort hochgenommen und mit saemtlichen gebrannten DVDs beschlagnahmt wurden. Aber andere Laender, andere Sitten.&lt;br /&gt;Die andere Erfahrung folgte praktisch fast auf Fuss. Wir haben Kevin ausserordentlich puenktlich von der Schule abgeholt. Mussten uns dabei erst mal Richtung Tuer durchkaempfen – und das nicht nur an anderen Schuelern und Eltern vorbei, sondern auch an Verkaeufern. Vor den Schulen, und damit strategisch ueberaus guenstig geparkt, stehen naemlich wahnsinnig viele Verkaeufer mit ihren kleinen Staenden. Die verkaufen so gut wie alles was das liebe Schuelerherz begehrt – also hauptsaechlich Suessigkeiten. :-) Ich muss sagen, dass ich als Schuelerin (und sogar jetzt noch) ueberaus anfaellig fuer diese Verkaufsstaende gewesen waere. Wann kann man sonst schon mal Zuckerwatte oder karamelisierte Sachen kaufen ausser auf der Kirmis? Habe auch aufgrund dieser Staende leider Gottes genuegend leckere Suessigkeiten entdeckt (zum Beispiel caca de perros – schmeckt sehr lecker, auch wenn es nicht so klingt), so dass ich entgegen meinen Erwartungen und Hoffnungen eher zu- als abgenommen habe – verflucht seien die Suessigkeiten (Leidiges Frauenthema. Kleiner Hinweis an die Maennerwelt: Ich moechte an dieser Stelle keine problemloesungsorientierten Vorschlaege wie „Dann iss das Zeug doch einfach nicht“ oder dergleichen hoeren!).&lt;br /&gt;Ebenfalls am Donnerstag, allerdings vormittags, hatte ich eine nicht sehr angenehme Erfahrung mit zwei streunenden Koetern (ich moechte mich gleich jetzt bei allen Hundeliebhabern fuer die abwertende Bezeichnung dieser Tierart entschuldigen). Hatten am Donnerstag nur bis ca. 10 Uhr Unterricht, da die Lehrerinnen daraufhin an einer Schule eine Versammlung hatten, zu der ich aber nicht mit musste. Bin daraufhin ins Internetcafe gegangen. Auf dem Rueckweg zur Schule bin ich dann besagten zwei Koetern begegnet. Der eine, ein haesslicher Boxer, kam gleich zaehnefletschend auf mich zu. Und seitdem ich einmal fast von einem Hund attackiert wurde (bin der Attacke nur durch einen verzweifelten und bemitleidenswerten, weil mehr gewollten als gekonnten, Sprung auf eine kleine Mauer entkommen), habe ich ziemlichen Respekt vor diesen Tieren. Hab wirklich Schiss gehabt, dass die mich beissen und ich mich trotz Impfung mit Tollwut infiziere (darueber hinaus waeren zwei gegen einen ein unschoener Kampf geworden). Gott sei Dank haben sich die beiden dann allerdings in eine Seitenstrasse verzogen. Andere Leute waren naemlich nicht so zimperlich wie ich und haben Anstalten gemacht mit Steinen nach den Hunden zu werfen, damit sie sich verziehen – das hat Wirkung gezeigt. :-) Eine kleine sprachliche Verirrung meinerseits muss ich an dieser Stelle noch loswerden, wenn ich schon mal beim Thema bin. Kurz nach meinem Einzug haben Albita und ihr Sohn Luis mir erzaehlt, was es alles in der Gegend zu sehen gibt. Sie haben mir dann von einem „pastor alemán“ erzaehlt, der in der Gegend wohnt. Da kein Bezug zu Hunden bestand, bin ich natuerlich davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen deutschen Pastor handelt, der in der Gegend lebt und in der Gemeide arbeitet. Mein Fehler wurde mir allerdings dann bewusst als der Pastor in der Erzaehlung immer merkwuerdigeres Verhalten an den Tag legte und anfing im Garten rumzuspringen und zu bellen. ;-) Mittlerweile weiss ich, dass es sich bei besagtem „pastor“ um einen Schaeferhund handelt, der jedes Mal einen furchtbaren Laerm verursacht, sobald man sich dem Zaun zu sehr naehert (also auf der Strasse vorbeilaeuft). Hab schon mehrere Male fast einen Herzkasper wegen diesem Vieh bekommen. Sowas angriffslustiges habe ich noch nie gesehen – koennte schwoeren, dass der blutunterlaufene Augen hat, wie der Hund in Cuyo (Stephen King – fuer all jene, die nicht ganz so der Trivialliteratur verfallen sind wie ich). :-D&lt;br /&gt;Und die letzte Beobachtung die ich an dieser Stelle noch loswerden moechte, ist der Einbrecherschutz an den Haeusern bzw. genauergesagt drumherum. Die meisten Haeuser besitzen hier naemlich nicht nur hohe Mauern und Hunde um potentielle Einbrecher abzuschrecken, sondern zusaetlich Glasscherben in den Mauern. Diese werden beim Mauerbau oben in die Mauer mit eingebaut, so dass es unmoeglich ist ueber diese Mauer zu klettern ohne sich ernsthaft an den Glasscherben zu verletzen. Die Scherben bestehen je nach Einkommen der Familie entweder aus farbigen Glasresten von diversen Flaschen (bei einkommensschwaecheren Familien) oder, bei etwas wohlhabenderen Familien, aus Resten von Fensterglas  (und damit einfarbig).&lt;br /&gt;Abschliessend moechte ich noch gerne die vielen Fragen nach dem Wetter beantworten. Momentan regnet es hier fast jeden Tag, was meinen Versuchen die Waesche zu trocknen nicht wirklich entgegen kommt. Die Temperaturen liegen hier meist um die 15 Grad. Regenschirm ist bei dem Wetter also unabdingbar. Die Investition in eine Regenjacke hat sich daher also wahrlich gelohnt. Und ich kann mit Stolz behaupten, dass ich „schon“ (nach knapp anderthalb Monaten) herausbekommen habe, dass die Kapuze groessenverstellbar ist! Eine wahre Meisterleistung, die mir jetzt immer freie Sicht bei Regenwetter beschert. :-D Von daher koennt ihr mich vermutlich genauso kaesig wie meiner meiner Abreise wieder in Empfang nehmen und braucht mich um das Wetter wahrlich nicht beneiden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit wuensche ich euch alles Liebe. Bis zum naechsten Eintrag,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174267557783791826"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R86w7eqH6NI/AAAAAAAAANo/ECf-erW6fNI/s144/P1020488.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174267566373726434"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R86w7-qH6OI/AAAAAAAAANw/PNKBsb-h8ug/s144/P1020371.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-1110639186502802431?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/1110639186502802431/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=1110639186502802431' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/1110639186502802431'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/1110639186502802431'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/wahllose-eindruecke.html' title='Wahllose Eindruecke'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-4436351039922557243</id><published>2008-02-19T17:11:00.002-06:00</published><updated>2008-03-05T09:40:07.987-06:00</updated><title type='text'>Machachi</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Dieses Wochenende war ich mit Albita in ihrem Heimatort. Wir konnten allerdings erst am Samstagnachmittag losfahren, da wir vormittags noch eine Minga in der Schule hatten. Bei der Minga, welche obligatorisch fuer die Eltern der Schueler ist, wurde am Schulhof der Schule weiter gearbeitet. Die ersten Eltern waren um 3 Uhr nachts (!!!) in der Schule um mit der Arbeit anfangen zu koennen (50 kg Saecke schleppen, Beton anmischen, betonieren und was weiss ich. Das nenne ich mal Einsatz!). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Beginn war offiziell fuer 7:30 Uhr angesetzt. Albita und ich kamen ca. eine halbe Stunde spaeter an und waren damit die ersten des Lehrerkollegiums – nicht einmal die Direktorin hatte sich blicken lassen. Die kam erst gegen 9 Uhr eingetrudelt und der Rest sogar noch spaeter (10 Uhr bzw. 10:30 Uhr). Albita und ich haben dann bis ca. 12 Uhr mitgeholfen und sind dann mit dem Bus nach Sangolquí zurueck, wo wir schnell Sachen gepackt haben und anschliessend nach Machachi gefahren sind. Dort angekommen habe ich dann ihre Familie kennengelernt (gross ist gar kein Ausdruck) und bin mit ihr und Kevin gegen spaeten Nachmittag etwas durch den Ort gebummelt. Daraufhin sind wir zu einer ihrer Cousinen gegangen, die in einem superschoen eingerichteten Haus wohnt (dunkle, geschmackvolle Holzmoebel vor gelb-orangfarbenen Waenden in Wischtechnik – kleiner Einschub fuer die weiblichen Leserinnen). Das Beste daran war, dass diese Cousine neben dem Haus noch eine Bar besitzt, die gleich nebenan lag. Dort haben wir dann auch den ganzen restlichen Abend zugebracht – war damit auch das erste Mal seit langem Abends wieder etwas laenger unterwegs. Wurde dort superlecker bekocht, habe lecker Cocktails getrunken, der Musik der Liveband gelauscht und mein Spanisch im Gespraech mit Albitas Verwandten angewendet (leider mehr schlecht als recht). Sind dann schliesslich gegen 1 Uhr Richtung Heimat aufgebrochen, wo ich totmuede ins Bett bin und vom Rest der Welt nichts mehr mitbekommen habe. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Am naechsten Morgen sind wir kurz nach halb Sieben aufgestanden um noch auf den Markt in Machachi gehen zu koennen bevor wir wieder nach Sangolquí zurueckfahren mussten. Auf dem Weg von der zweiten Etage ins Erdgeschoss habe ich auf der Aussentreppe erst mal einen gepflegten Abgang hingelegt und mit meinem Schrei (vor Schreck und vor allem Schmerz) wahrscheinlich das halbe Haus geweckt. War mal ein Wecker der ganz anderen Art! ;-) (Ich sehe jetzt schon einen bestimmten Teil meiner Familie vor mir (will an dieser Stelle keine Namen nennen), der vor lauter Schadenfreude und Lachen schon fast nach der Sauerstoffflasche verlangt). Hab mir aber nicht viel getan, da meine Rueckseite gut gepolstert ist und so nur einen blauen Ellbogen davongetragen habe (falls das jemanden interessiert). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nach dem Fruehstueck ging es dann auf den Markt in Machachi. Der ist wahrlich gross und es gab dort alles an Obst und Gemuese was das liebe Herz begehrt. Etliche der Fruechte habe ich noch nie in meinem Leben gesehen, so dass wir erst mal fleissig eingekauft haben, damit ich die Fruechte probieren kann. Der Einkauf war uebrigens spottbillig – so guenstig gesund leben, kann man bei uns nicht. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Habe mich am Nachmittag dann mit Anna-Lena in Sangolquí getroffen, wo wir bei Kaffee und Kuchen unsere Reisezeit in Ecuador geplant haben. Wir haben ca. 4 Wochen Zeit um Land und Leute zu erkunden und werden fast alle Bereich ausser die noerdliche Kueste abgrasen. Die ausgekluegelte Reiseroute reiche ich nach sobald sie entgueltig feststeht, damit ihr nachvollziehen koennt, wo ich mich gerade rumtreibe. Eure Geburtstagsgruesse koennt ihr uebrigens nach dieser vorlaeufigen Reiseroute zwar nicht in die Wueste, aber immerhin in den Regenwald schicken. :-D &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Hoffe ihr seid alle gesund und munter. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Liebe Gruesse und bis bald,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;br /&gt; &lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174267519129086114"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R86w5OqH6KI/AAAAAAAAANQ/AjxBa_83EKs/s144/P1020365.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174267532013988018"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R86w5-qH6LI/AAAAAAAAANY/WtkWED-2Vnk/s144/P1020366.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5174267540603922626"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R86w6eqH6MI/AAAAAAAAANg/kDSkq2kqZpM/s144/P1020451.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-4436351039922557243?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/4436351039922557243/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=4436351039922557243' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4436351039922557243'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4436351039922557243'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/machachi.html' title='Machachi'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-9135718918270892543</id><published>2008-02-19T17:02:00.003-06:00</published><updated>2008-02-19T17:19:42.418-06:00</updated><title type='text'>Langeweile, Valentinstag, Schwimmbad</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Letzte Woche war nicht wirklich ereignisreich, was sich auch in den kommenden zwei Wochen nicht sonderlich aendern wird (daher gibt es auch wenig Nachschub). Habe naemlich zur Zeit kaum Unterricht, da die Schueler fuer die naechsten zwei Wochen immer eine Stunde lang marschieren ueben. Am 27.02 schwoeren die Siebtklaessler naemlich bei einer feierlichen Veranstaltung auf die ecuadorianische Flagge (soweit ich das richtig verstanden habe). Und da die es hier mit den Pausenzeiten auch nicht so genau nehmen, habe ich zwischen anderthalb bis zwei Stunden lang kaum etwas zu tun.&lt;br /&gt;Gluecklicherweise habe ich aber am Mittwoch eine andere Volontaerin, Christina, kennengelernt und was soll ich sagen: die Welt ist ein Dorf. Sie kommt nicht etwa nur aus Deutschland, nein, sie kommt sogar aus Dresden und ratet mal an welcher Uni sie in Dresden studiert. :-) Von daher ist die unfreiwillige lange Pause gluecklicherweise nicht ganz so langweilig, wie sie sein koennte.&lt;br /&gt;Zu den wenigen Abwechslungen der letzten Tage gehoeren Valentinstag, endliche mal wieder Kino und ein Besuch im Schwimmbad. Valentinstag mag ich nicht besonders, da dieses Ereignis bei uns vollkommen vom Kommerz eingenommen wurde und ich wenig Lust verspuere den Konsumwahn zu unterstuetzen. Hier ist Valentinstag gluecklicherweise (noch) anders und man erkennt den eigentlich Sinn, der dahinter steckt. Zum Einen ist es nicht nur der Tag der Liebe, sondern auch der Tag der Freundschaft, so dass man also auch als nicht-Paerchen nicht der Gelackmeierte ist. In der Schule haben die Schueler der dritten und vierten Klasse Herzen aus Schaumgummipapier (Nennt man das so?) gebastelt, die sie sich am Ende des Tages gegenseitig geschenkt haben. Einige der Schueler haben sich schliesslich in der Freistunde vom Schulgelaende geschlichen und irgendwo in der Gegend Lilien aufgetrieben – zumindest glaube ich, dass es Lilien sind (Sie waren riesig – fast groesser als ich. Falls es Lilien sind, dann habe ich auf jeden Fall noch nie so riesengrosse Exemplare gesehen). Am Ende des Schultages bin ich dann mit zwei Lilien (oder was auch immer eben), drei gebastelten Herzen und etlichen Umarmungen der Kinder nach Hause gegangen. So und nicht anders sollte Valentinstag gefeiert werden, denn da kommt es noch von Herzen und nicht aus Zwang (mein kleiner Denkanstoss des Tages).&lt;br /&gt;Am gleichen Abend bin ich noch mit der halben Familie ins Kino gegangen. Luis und Kevin haben sich vor Ort dann aber leider nicht sehr kooperativ verhalten, so dass Albita dann mit ihren Soehnen in einen und ich (alleine) in einen anderen Film gegangen bin. :-( Und wieder einmal mehr, weiss ich warum ich es hasse alleine ins Kino zu gehen. Waehrend dem Film ist es zwar egal, ob man alleine oder mit mehreren dort ist, aber nach dem Film hat man keinen mit dem man eben diesen bereden kann und eventuelle Unklarheiten klaeren kann. Folglich weiss ich nicht, wie die zu Zombies verkommenen Wesen in „I am legend“ das Haus von Will Smith aufspueren konnten (Film war auf Englisch mit spanischem Untertitel – von daher muesste ich es eigentlich wissen, aber ich hab einen kurzen Moment nicht richtig aufgepasst!). Sollte also jemand die Antwort darauf haben, dann bin ich dankbar fuer Aufklaerung. :-D&lt;br /&gt;Wie schon erwaehnt bot der Besuch eines Schwimmbades mit den Lehrerinnen anlaesslich des Geburtstages von Albita und Marianne (der Direktorin der Schule) eine weitere Ablenkung. Dieser Ausflug fand aber nicht etwa nachmittags nach dem Unterricht statt, sondern vormittags gegen 10 Uhr, so dass die Schueler frueher frei bekommen hatten (Diese Arbeitseinstellung ist ja mal ganz nett, aber in erster Linie verlieren die Kinder wertvolle Unterrichtszeit und daher kann ich sie nicht befuerworten. Als angehende Referendarin legt man nach etwas mehr als laecherlichen 6 Jahren Studium eben doch noch etwas mehr Ehrgeiz an den Tag). Im Schwimmbad gab es dann auch fast eine kleine Auseinandersetzung im Lehrerkollegium (bestehend aus Direktorin + 5 Lehrerinnen + zwei Volontaerinnen – Letztere haben sich allerdings schoen rausgehalten). Nach etwas Rumplanschen im Wasser und etwas Rumhaengen im Whirlpool ging es dann wieder nach Hause. Will meinen armen Koerper ja nicht gleich mit lauter „Sport“ ueberfordern.&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und damit gehen ganz liebe Gruesse in die Heimat. :-)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-9135718918270892543?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/9135718918270892543/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=9135718918270892543' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/9135718918270892543'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/9135718918270892543'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/langeweile-valentinstag-schwimmbad.html' title='Langeweile, Valentinstag, Schwimmbad'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-9133444302582283565</id><published>2008-02-13T14:30:00.002-06:00</published><updated>2008-02-13T15:39:52.237-06:00</updated><title type='text'>Ausflug nach Quilotoa</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Letztes Wochenende bin ich zusammen mit Anna-Lena nach Quilotoa gefahren um mir zum einen die Lagune und zum anderen meine Fast-Volontariatsstelle anzuschauen.&lt;br /&gt;Am Samstagmorgen hiess es daher frueh aufstehen, da wir uns um 7:30 Uhr am Choclo (grosses Denkmal in Sangolquí in der Form eines Maiskolbens) treffen wollten. Von dort aus sind wir dann zum Kolibri gelaufen (ich brauche wohl an dieser Stelle nicht zu erlaeutern, warum das Ding Kolibri heisst), von wo unser Bus nach Latacunga fahren sollte. Nachdem wir dann von einer Einheimischen darauf aufmerksam gemacht wurden, dass unser Bus auf der anderen Strassenseite abfaehrt, haben wir auch ohne Probleme einen Platz in einem Baños Express bekommen (an dieser Stelle wurden bei mir schlimme Erinnerungen an den Busunfall mit 5 Toten wach).&lt;br /&gt;Die anschliessende Fahrt bis Latacunga sollte eigentlich zwei Stunden dauern und weder Anna-Lena noch ich hatten der Umgebung waehrend der Fahrt besonders grosse Aufmerksamkeit geschenkt, sondern uns im Gegenteil die ganze Zeit angeregt unterhalten. Es kam wie es kommen musste, wir sind an Latacunga vorbeigefahren ohne es mitzubekommen und folglich auszusteigen. Dieser Fehler ist uns allerdings erst dann bewusst geworden, als der Busfahrerhelfer (die Person die abkassiert – weiss nicht wie ich die sonst nennen soll) bei uns vorbeikam und noch mal wissen wollte bis wohin wir fahren moechten. Wir blieben natuerlich weiterhin stur bei unserer Aussage, dass wir nach Latacunga moechten, woraufhin er meinte, dass wir da schon laengst vorbeigefahren waeren. Daraufhin sind wir leicht peinlich beruehrt aber lachend ueber unseren Fehler an der naechsten Moeglichkeit ausgestiegen. Wenn uns der Typ nicht noch mal gefragt haette, dann waeren wir hundertprozentig weiter sitzen geblieben und haetten uns nur irgendwann gewundert, dass wir doch eigentlich bald mal ankommen muessten. Wahrscheinlich dachte er, dass wir ihn uebers Ohr hauen wollen, was die Fahrtkosten anbelangt und hat deswegen ueberhaupt noch mal gefragt.&lt;br /&gt;Wir sind daraufhin mit einem anderen Bus nach Latacunga zurueckgefahren und haben den Busfahrerhelfer diesmal gebeten uns Bescheid zu sagen, wenn wir aussteigen muessen, da der Ort ja scheinbar nicht so leicht auszumachen ist (zu unserer Verteidigung muss man sagen, dass es hier praktisch kaum irgendwelche Ortseingangsschilder gibt – die Einheimischen wissen ja wo sie sind). Wir haben dann sage und schreibe 15 bis 20 Minuten gebraucht, um wieder nach Latacunga zurueckzufahren – haben also ganz schoen auf der Hinreise gepennt. In Latacunga angekommen haben wir dann den Busbahnhof gesucht, diesen auch relativ schnell gefunden und von dort gluecklicherweise sofort einen Bus zur Lagune erwischt.&lt;br /&gt;Nach ca. 2 weiteren Stunden waren wir dann schliesslich vor Ort – eigentlich viel zu frueh, wie sich spaeter herausstellen sollte, da es dort nicht viel zu tun gibt. Im Bus selbst hatten wir noch einen Mann (Manuel) kennengelernt, der in Quilotoa selbst ein Hostal betreibt und uns gleich koedern wollte. Da wir uns (bzw. Anna-Lena - sass am Gang) mit ihm etwas unterhalten hatte, verlangte es die Hoefflichkeit zumindest sein Hostal anzuschauen, nachdem wir einmal angekommen waren. Von aussen machte es nicht viel her, aber da befand es sich in guter Gesellschaft. Von innen machte es leider noch weniger her – es war sehr klein, sehr einfach und wie ich fand ziemlich dreckig. Der Gemeinschaftsschlafraum machte auch nicht gerade einen einladenden Eindruck: die Decken sahen alles andere als sauber aus, waren viel zu duenn fuer die Hoehenlage und ausserdem roch es nach verbranntem Holz. Ich waere viel lieber in ein froehlich tuerkisfarbenes Hostal gegangen, dass doch etwas einladender aussah, aber Anna-Lena wollte gerne bei Manuel bleiben, da sie es so urig fand, so dass ich mich schliesslich nach eingehender Inspektion des Bettes dazu breitschlagen liess. Haben dann unsere Ruecksaecke dort gelassen und sind einen kleinen Huegel zur Lagune hochgelaufen. Fuer den Blick der sich uns bot, hatten sich die ca. 4 Stunden Fahrt allerdings gelohnt gehabt (eigentlich Wahnsinn – zu Hause wuerde ich nie im Leben auf die Idee kommen mich fuer nicht einmal zwei komplette Tage mehr als 8 Stunden in einen Bus zu setzen). Die Lagune liegt in einem Krater und das Wasser hatte bei unserer Ankunft eine tolle intensivblaue Faerbung, welche sich allerdings im Laufe des Tages aenderte (von gruen bis leicht gelblich war alles dabei).&lt;br /&gt;Wir wollten dann eigentlich ein bisschen am Kraterrand langlaufen (eine Umrundung dauert 4 bis 5 Stunden – also bei unserer Kondition eher 6 bis 7), da wir uns eine komplette Runde nicht zumuten wollten. Wir sind dann auch munter in Richtung Uhrzeigersinn losgelaufen (soll angeblich leichter sein), aber dann habe ich einen Mann gesehen, der Anstalten machte uns zu folgen (vielleicht wollte er aber auch nur zu seinem Pferd) und da die Region um Quilotoa als nicht ganz ungefaehrlich gilt, dachten wir uns, dass wir das Schicksal ja nicht herausfordern muessen und sind zu Manuel zurueckgegangen, um ihn zu bitten mit uns zusammen ein Stueck zu gehen. Nach ca. zwei Stunden sind wir dann mit ihm gemeinsam wieder Richtung Hostal zurueck und haben uns daraufhin noch etwas den Ort angeschaut, was jedoch sehr schnell ging.&lt;br /&gt;An dieser Stelle muss ich einmal loswerden, wie froh ich bin, dass ich nicht dort mein Volontariat gemacht habe. Der Ort ist winzig und einzig auf den Tourismus ausgelegt. Dort gibt es schaetzungsweise 30 Hauser (selbst das ist wahrscheinlich noch zu hoch geschaetzt) und grenzenlose Freiheit (wenigstens etwas). Supermarkt und Kino gibt es vermutlich erst wieder in Latacunga (also zwei Stunden Busfahrt entfernt). Internet auch nicht und Telefon nur ueber Haendy und da funktioniert auch nur einer von den zwei grossen Anbietern, wie ich feststellen durfte. Ich glaube ich waere dort vor Langeweile und Einsamkeit gestorben. So schoen die Lagune und die Landschaft auch war, dort wohnen haette ich nicht wollen. Mir hat schon der eine Tag gereicht.&lt;br /&gt;Damit aber genug des kurzen Exkurses: In einem der kleinen Laeden hat Anna-Lena dann einen Pulli und eine Tasche erstanden, waehrend ich mich zum Kauf eines sehr schoenen neuen Schals habe hinreissen lassen (sollte uns auf unserer Rueckreise in heftige Kopfrechnerei und beginnende finanzielle Not stuerzen). Gegen vier hatten wir dann so ziemlich alles gesehen was es zu sehen gab und haben dann die Zeit bis zum Abendessen totgeschlagen (Bitterlich frierend, da es dort verdammt kalt war. Winterjacke, Schal und Handschuhe waeren angemessene Bekleidung gewesen – ich hatte leider nur Letzteres mit). Das Abendessen war dann allerdings wirklich sehr lecker und auch ausreichend um satt zu werden. Den Abend haben wir dann gemeinsam mit Manuels Familie mal mehr und mal weniger frierend vor dem Ofen verbracht. Gegen 10 Uhr sind wir dann ins Bett geschluepft und haben versucht uns zumindest warme Gedanken zu machen, wenn die Umgebung schon so bitterlich kalt ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag sind wir dann schon gegen 6 Uhr aufgestanden, da wir gehofft hatten eine klare Sicht auf die Vulkane, insbesondere auf den Cotopaxi, zu haben. Angeblich soll die Sicht die Tage zuvor bombastisch gewesen sein. Dem war aber leider nicht so (waere ja auch zu schoen gewesen um wahr zu sein), da sich die fetten Wolken bis zu unserer Abfahrt nicht mehr verzogen haben. Wir wollten dann eigentlich nach dem Fruehstueck mit dem Bus zurueck nach Latacunga fahren (laut Aussage von Manuel und seiner Frau sollte um 7, um 8 und um 9 Uhr jeweils Einer fahren – kam mir schon etwas Spanisch vor (*haha*), da mir das doch etwas viel fuer diesen kleinen Ort erschien und mein Reisefuehrer auch weniger angegeben hatte. Wir haben jedoch angenommen, dass die Einheimischen besser Bescheid wissen. Dem war allerdings nicht so, so dass wir schliesslich an zwei weiteren Stellen nachgehakt haben und so ziemlich jede Uhrzeit fuer einen abfahrenden Bus nach Latacunga genannt bekommen haben. Daraufhin (und weil es furchtbar kalt war) haben wir uns dann den Luxus geleistet uns von einem Dorfbewohner nach Zumbahua fahren zu lassen, von wo aus wir auch gleich einen Bus nach Latacunga erwischt haben. Haben uns dann noch etwas im Ort umgeschaut, uns allerdings nach nicht mal zwei Stunden wieder auf den Weg zum Busterminal gemacht, da es in Latacunga nicht wirklich viel zu sehen gab. Vom Busterminal aus sind wir dann nach Tambillo gefahren, wo wir in einen Bus nach Sangolquí umgesteigen mussten.&lt;br /&gt;Die Rueckfahrt war echt hart, zumal wir beide hundemuede waren, da wir die Nacht schlecht geschlafen und viel gefroren hatten. Ohne Anna-Lena haette ich die Rueckfahrt auch finanziell nicht mehr ueber die Buehne gebracht, da ich den gekauften Schal nicht mit einkalkuliert hatte. Haette mir diesen also entweder nicht leisten koennen oder ich haette frierend auf den Bus in Quilotoa warten muessen – der waere naemlich viel billiger als die Privatkutsche gewesen. Anna-Lena hatte allerdings etwas weiter mitgedacht als ich (ein Glueck, dass sie im Gegensatz zu mir so umsichtig war), so dass ich doch noch heil zu Hause angekommen bin, wo ich mich gleich unter die heisse Dusche verzogen habe. Anschliessend habe ich auf meine Familie gewartet und mit ihr noch etwas Kevins Geburtstag gefeiert. Nach meinem Abendessen, dass hauptsaechlich aus Kuchen bestand (*juhu*), hat es mich dann sehr zeitig und hundemuede ins Bett verschlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit war es das mit meinem Bericht vom vergangenen Wochenende. Ich wuensche euch noch eine schoene restliche Woche.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse und bis bald,&lt;br /&gt;Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5166577237797327618"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R7Nen8OHUwI/AAAAAAAAAMA/mJ9ugz8LcOQ/s144/P1020299.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5166577246387262226"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R7NeocOHUxI/AAAAAAAAAMI/4Sdx-ELeG8A/s144/P1020309.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5166577254977196834"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R7Neo8OHUyI/AAAAAAAAAMQ/FRyYgCnSJ4Q/s144/P1020324.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5166577263567131442"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R7NepcOHUzI/AAAAAAAAAMY/X_ltK7IUv2c/s144/P1020337.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-9133444302582283565?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/9133444302582283565/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=9133444302582283565' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/9133444302582283565'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/9133444302582283565'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/ausflug-nach-quilotoa.html' title='Ausflug nach Quilotoa'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-2822953104425517971</id><published>2008-02-07T16:46:00.001-06:00</published><updated>2008-02-13T15:20:56.924-06:00</updated><title type='text'>Verdientes Ausspannen und Karneval</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Letzes Wochenende habe ich praktisch kaum was gemacht und wie ich finde verdientermassen etwas ausgepannt. Montag und Dienstag war hier dank Karneval Feiertag, so dass ich nicht arbeiten musste und ganze vier Tage zum Faulenzen hatte. Die Geschaefte hatten ulkigerweise trotzdem auf, aber das sollte mir nur recht sein. Ansonsten haette ich mich nicht mit Anna-Lena auf einen Kaffee treffen koennen. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Samstag hatten Albita und ich einen relativ erlebnisreichen Tag. Wir haben vormittags zunaechst etwas die Wohnung in Schuss gebracht und sind dann nach Sangolquí rein, da Albita zum Friseur wollte. Wir sind dort auch trotz Karnevalsumzug unbeschadet angekommen, was gar nicht so selbstverstaendlich ist. Waehrend ich auf Albita gewartet habe, habe ich mir etwas die Zeit vertrieben und den Karnevalsumzug angeschaut. Ich bin normalerweise nicht so ein Fan von dem ganzen Treiben und kann auch gut ohne Karneval leben, aber es war mal ganz interessant das hier erleben zu koennen. Zunaechst einmal gibt es auch hier Umzuege, allerdings laufen die etwas anders ab. Hier werden beispielsweise keine Suessigkeiten verteilt und es wird auch nicht Helau oder etwas aehnliches gerufen, sondern hier gibt es lediglich einen Umzug von verschiedenen Vereinen oder was auch immer. Die tragen typisch ecuadorianische Kleidung und tanzen zu der Musik.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas was hier definitiv anders und sofern es einen selbst nicht betrifft auch sehr lustig ist, dass man sich hier mit allen moeglichen Gegenstaenden einsaut. So gibt es beispielsweise Dosen mit farbigem Schaum, die an allen moeglichen Ecken gekauft werden koennen. Die gaengigsten Farben sind Rot, Gelb, Gruen und Blau. Es entsteht dann nahezu ein regelrechter Kampf zwischen den Teilnehmern des Karnevalumzuges und den Umherstehenden, die sich gegenseitig mit diesem farbigen Schaum bespritzen. Eine andere Moeglichkeit sind Wasserbomben (bei den Kindern hier sehr beliebt!) oder auch ganze Wasserkanister, mit denen alle moeglichen Leute nassgemacht werden. Vor den Wasserbomben muss man sich dabei besonders hueten. Die koennen sowohl aus dem Auto als auch ins Auto gefeuert werden und einen eiskalt erwischen. Ich habe mir ausserdem sagen lassen, dass neben diesen harmlosen Varianten aber auch vor Mehl und Eiern nicht zurueckgeschreckt wird (habe ich selbst Gott sei Dank nicht erlebt). Karneval ist hier also zusammengefasst eine weitaus dreckigere Angelegenheit als bei uns. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem kurzen Karnevalsausflug ging es dann wieder Richtung Wohnung wo wir uns fertig gemacht und gegen elf mit Francisco, einem Freund von Albita, treffen wollten. Der kam allerdings zu spaet (jetzt soll noch einmal einer sagen, es sind immer die Frauen, die zu lange brauchen), so dass wir erst ca. eine Stunde spaeter mit dem Taxi Richtung Quito aufgebrochen sind. Dadurch haben wir auch leider die Kirchmesse verpasst, die wir eigentlich in Quito besuchen wollten. Wir haben nur noch den Abschlussgesang mitgekriegt. Danach ging es dann in die Wohnung einer Freundin Albitas, wo es ein Treffen mit Freunden und teilweise auch Verwandten gab. Die Runde war ausgesprochen lustig und auch wenn ich nicht alles verstanden habe, so habe ich doch viel gelacht und einen schoenen Nachmittag verbracht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gegen 17 Uhr ging es dann mit dem Taxi wieder Richtung Heimat, wo Albita dann ihre Sachen gepackt und zu ihrer Familie gefahren ist. Folglich habe ich das restliche Wochenende und die Feiertage alleine verbracht und mal so richtig die Seele baumeln lassen. Habe viel gelesen, fern gesehen, geschlafen, Musik gehoert und mich einfach meines (wanzenfreien) Lebens erfreut.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hoffe euch geht es ebenso gut wie mir gerade und ihr konntet am Wochenende etwas entspannen und abschalten. Freue mich weiterhin auf Nachrichten aus der Heimat (dezenter Wink).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum naechsten Eintrag alles Liebe,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164742293333456066"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R6zZwHaTtMI/AAAAAAAAALA/-vNG0muJOos/s144/P1020279.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5166577229207393010"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R7NencOHUvI/AAAAAAAAAL4/xpA9NVuPPyI/s144/P1020286.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-2822953104425517971?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/2822953104425517971/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=2822953104425517971' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/2822953104425517971'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/2822953104425517971'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/verdientes-ausspannen-und-karneval.html' title='Verdientes Ausspannen und Karneval'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-5058082943125755031</id><published>2008-02-07T16:42:00.000-06:00</published><updated>2008-02-08T16:44:53.772-06:00</updated><title type='text'>Pichincha</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Vor einer knappen Woche habe ich zusammen mit Anna-Lena und Doris einen Kurzausflug zum Vulkan Pichincha gemacht. Wir hatten eigentlich vorgehabt uns um 9 Uhr in Quito zu treffen, aber ich kam erst mal eine halbe Stunde zu spaet, da ich den absoluten Bummelbus von Fajardo erwischt hatte. Nachdem ich endlich da war, hatten wir einige Probleme den im Reisefuehrer beschriebenen Shuttlebus anzutreffen, so dass wir uns nach einiger Wartezeit einfach in den Bus nach Gasca gesetzt haben. Von dort aus sind wir dann zu einem weiteren Shuttlebus gelaufen von dem wir wussten, dass es ihn gibt und sind mit diesem schliesslich zum TelefériQo (Nicht mein Fehler. Die Bahn schreibt sich so.) gefahren. In meinem Reisefuehrer stand drin, dass man sich am Wochenende (es war ein Samstag) auf lange Wartezeiten gefasst machen koennte, aber da das Wetter nicht besonders berauschend war, waren wir so ziemlich die Einzigen und mussten nicht anstehen. Folglich konnten wir auch getrost das normale Ticket nehmen und so die 3 $ fuer den Expressaufschlag sparen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oben angekommen sind wir dann zunaechst bei dichtem Nebel etwas rumgelaufen und haben uns die sichtbare und nicht vom Nebel verschluckte Landschaft (genauergesagt die nicht von der Wolke verschluckte Landschaft) angeschaut (was nicht sehr viel war). Ich wollte eigentlich bis zum Rucu Pichincha laufen, aber die beiden Maedels waren von der Idee nicht so begeistert, so dass wir nur eine leichte Wanderung hinter uns gebracht haben, die aber aufgrund der Hoehe (ueber 4000m) doch nicht unanstrengend war (die liebe Kondition laesst mal wieder gruessen). Im Nachhinein war es von daher gar nicht so schlimm gewesen nicht bis zum Rucu Pichincha raufzuklettern zumal man von dort oben aufgrund der tollen Wetterlage eh nichts gesehen haette.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sind dann nach schaetzungsweise zwei Stunden wieder Richtung TelefériQo zurueck und haben uns dort in eine kleine Gaststaette gesetzt um uns mit einer heissen Schokolade etwas aufzuwaermen. Anna-Lena und ich haben dann noch Humitas gegessen – das ist eine Art kuchenaehnliches Objekt, das so wie ich glaube aus Maismehl gemacht wird und wirklich lecker schmeckt. Wir haben ganz gemuetlich an dem Tisch gehockt und waeren auch sicherlich noch eine Weile laenger geblieben, wenn das kleine Kind der Familie am Nachbartisch sich nicht ploetzlich aus heiterem Himmel sein ganzes Essen noch mal haette durch den Kopf gehen lassen. Wir haben daraufhin die Flucht ergriffen und an der Theke bezahlt ehe uns auch noch schlecht wurde. Von dort aus ging es dann Richtung Bahn zurueck, wo wir auch mit einem atemberaubenden Blick auf Quito belohnt wurden. Die Wolken hatten sich naemlich etwas gelichtet und waren teilweise aufgerissen, so dass man von dort oben einen schoenen Blick auf Quito hatte. Und was soll ich sagen: Die Stadt ist riesig! Sie arbeitet sich wie eine fressende Wunde immer weiter in die Landschaft rein und man kann das Ende der Stadt auch gar nicht mehr ausmachen. Doris war vor 13 Jahren schon mal in Quito gewesen und erzaehlte dann auch, dass der Flughafen damals noch ausserhalb der Stadt gewesen waere (heute liegt er mittendrin).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach einer kurzen Fahrt mit tollen Blick ging es dann fuer uns alle wieder Richtung Heimat, was fuer mich zunaechst Busbahnhof und anschliessend eine Stunde Busfahrt in einem stinkenden Bus bedeutete. Der Ausflug war es allerdings wert gewesen. &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Fuehlt euch gedrueckt, &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164742280448554146"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R6zZvXaTtKI/AAAAAAAAAKw/lp9uDxZ7JHA/s144/P1020236.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164742289038488754"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R6zZv3aTtLI/AAAAAAAAAK4/06jqQWofh9c/s144/P1020257.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-5058082943125755031?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/5058082943125755031/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=5058082943125755031' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/5058082943125755031'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/5058082943125755031'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/pichincha.html' title='Pichincha'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-4387291859912935081</id><published>2008-02-07T16:32:00.000-06:00</published><updated>2008-02-08T16:43:21.925-06:00</updated><title type='text'>Zwischenstand</title><content type='html'>&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Nach etwas mehr als zwei Wochen an der Schule ist es wohl an der Zeit mal eine kurze Zusammenfassung meiner Eindruecke abzuliefern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Schueler und die Lehrer sind wirklich superlieb. Wenn ich morgens auf dem Weg zur Schule von den Schuelern erspaeht werde, dann kommen die Kleinen meist gleich auf einen zugestuermt und laufen dann Hand in Hand und munter vor sich hinbrabbelnd mit mir zur Schule. In der Schule erfolgt dann der naechste Schwung an Schuelern, die angestuermt kommen um einen zu umarmen. Nach knapp drei Wochen hat die anfaengliche Begeisterung der Kleinen zwar etwas nachgelassen, aber es gibt immer noch Einige, die sich sehr freuen, wenn sie einen sehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile hat sich auch das Chaos der ersten Tage etwas gelegt. Die ersten Englischstunden waren mehr als chaotisch, da ich nicht wusste, was die Schueler schon koennen, mir saemtliche Unterrichtsmaterialien gefehlt hatten und ich keinen Schimmer hatte, wie die Unterrichtszeiten sind. Inzwischen durchschaue ich das Ganze schon etwas besser und habe auch einen festen Stundenplan und weiss genau an welchen Tagen ich welche Klassen unterrichte und kann die Stunden auch im Vorfeld planen, da ich die entsprechenden Materialien hier habe. Allerdings sind mir die Stundenzeiten nach wie vor etwas raetselhaft und ich habe das Gefuehl, dass die Faecher hier teilweise so unterrichtet werden, wie eben Zeit ist. Daher kann es schon mal vorkommen, dass ich zwar weiss, welche Klassen ich an dem Tag in Englisch unterrichte, aber eben nicht genau wann – das sehe ich dann meistens immer erst vor Ort.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Pausenzeit ist hier uebrigens sehr lang. Laut Plan geht sie eigentlich nur eine halbe Stunde, aber nach meiner Uhr geht sie meistens mehr als eine Stunde, da die vierte Unterrichtsstunde in der Regel komplett zur Pause umfunktioniert wird. Auch halten sich nicht alle Lehrer an die Pausenzeiten. Manche geben noch Unterricht, waehrend andere schon laengst in der Pause sind. Ich hoffe mal, dass sich diese Verwirrung in den naechsten paar Tagen und Wochen noch legt. Vielleicht bin ich auch einfach furchtbar schwer von Begriff. :-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stunden laufen uebrigens generell viel chaotischer ab als bei uns. Hier kommt es unter Umstaenden schon mal vor, dass man zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet (Hilfe! Fuer sowas wurde ich nicht ausgebildet). Die Klassen sind hier zwar kleiner als bei uns, aber die Doppelbelastung ist enorm. Waehrend man den einen noch erklaert was sie machen sollen, quaeken die anderen schon wieder rum. Und hoeren tun die Schueler ja gleich mal gar nicht. Die Kleinen bleiben hier nicht etwa ruhig sitzen, sondern stehen auf, kommen mit ihren Heftern um zu zeigen, was sie schon gemacht oder nicht gemacht haben, gehen zu ihren Klassenkameraden, wo sie im besten Fall nur quatschen oder sich im schlimmsten Fall anfangen zu pruegeln! Tja, die Verhaeltnisse sind hier echt ein bisschen anders als in deutschen Klassenzimmern, aber es macht dennoch Spass – wenn mich die Schueler allerdings auch teilweise auf eine arge Geduldsprobe stellen und mir schon das ein oder andere mal der Kragen geplatzt ist. Allerdings habe ich mit Englisch noch Glueck. Hier werden die Klassen naemlich in der Regel getrennt, so dass ich mich nur mit einer Klasse rumaergern muss und ausserdem sitzt auch meist eine der Lehrerinnnen als Aufsichtsperson mit bei mir im Zimmer um die Disziplin zu erhalten. Auf mich hoeren sie naemlich meist nicht wirklich gut oder lange, bei den Lehrerinnen verhaelt sich die Sache aber schon anders.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Waehrend einer Klassenarbeit lief es uebrigens aehnlich chaotisch ab. Das war aber auch Schuld der Lehrerin, da sie mich mit der Aufsicht die meiste Zeit allein gelassen hatte, obwohl sie wusste, dass die Schueler nicht wirklich gut auf mich hoeren. Zwischen den Schuelern herrschte ein reger Austausch an Informationen was die richtige Loesung anbelangt, so dass ich mich dazu gezwungen sah fast die gesamte Klasse auseinander zu setzen (scheint besonders bei den Maedchen eine wirksame Kardinalsstrafe zu sein). Dadurch hatte zumindest das Abschreiben ein Ende und das Geschnatter ging dadurch ebenfalls etwas zurueck.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was kann man sonst noch zu den Schuelern erzaehlen? Sie tragen in der Regel einen Pullover als Schuluniform oder ihre Sportkleidung, wenn sie Sportunterricht haben (habe ich allerdings noch nicht ein einziges Mal in der Zwischenzeit gesehen). Vor Beginn des Unterrichts muessen sich die Schueler alle entsprechend ihrer Klassenstufe und getrennt nach Jungs und Maedels versammeln. Dann werden entweder wichtige Informationen durch die Lehrerinnen verkuendet oder die Schueler muessen einige Minuten Fruehsport ueber sich ergehen lassen. Nach der Pause bietet sich ein aehnliches Bild. Wenn es nicht gerade regnet, muessen sich die Schueler meist wieder versammeln und dann entweder Sport machen, sich einen Vortrag der Lehrerinnen anhoeren oder die ecuadorianische Hymne singen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um die Mittagszeit herum gibt es dann das Mittagessen fuer die Schuler bevor diese nach Hause koennen. Da nicht genuegend Geschirr fuer alle vorhanden ist, werden die Schueler, besonders die Kleinen, meist zur grossen Eile beim Essen angetrieben. Die Schulkantine sieht danach uebrigens immer wie ein kleines Schlachtfeld aus, da Sauberkeit hier nicht so eine grosse Rolle spielt. Das spiegelt sich meist auch in den Heftern der Kleinen wieder. Die Schueler besitzen zwar in der Regel fuer jedes Fach ein Heft, aber das wird normalerweise mehr schlecht als recht gepflegt. Da werden gerne mal Seiten fuer Papierflieger rausgerissen, geschmiert bis zum geht nicht mehr und was weiss ich nicht noch alles gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach dem Mittagessen, also gegen halb eins, duerfen die Schueler dann nach Hause und obwohl sie den ganzen Nachmittag Zeit haben, werden Hausaufgaben eher selten gemacht. In vielen Faellen sind die Eltern wohl nicht hinterher und kontrollieren was der Nachwuchs gemacht oder nicht gemacht hat. In manchen Faellen fehlen den Kleinen sogar die elementarsten Sachen, wie Bleistifte oder Radiergummi, da es die Eltern nicht interessiert und sie die Sachen nicht kaufen. In der vierten Klasse hat es demletzt viele Nullen (vergleichbar mit einer 6) gehagelt, da fast saemtliche Schueler die Hausaufgabe in Englisch nicht gemacht hatten, obwohl diese wirklich einfach war und aus einem einzigen Satz bestand (Nicht meine Entscheidung, sondern die der Lehrerin). Ich hoffe dennoch, dass diese Massnahme etwas gezogen hat und die Schueler in Zukunft etwas sorgsamer hinsichtlich ihrer Mitarbeit und Hausaufgaben sind. Generell ist das Niveau in Englisch naemlich selbst in den groesseren Klassen nicht sehr hoch und es werden die einfachsten Sachen eingeuebt – unsere Fuenftklaessler koennen nach einem Jahr wesentlich mehr, als die Siebtklaessler hier (auch wenn das oftmals nicht den Eindruck erweckt, wenn man sich unsere Schueler so anschaut). :-D&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile kann ich auch etwas ueber ausserschulische Aktivitaeten berichten. Den einen Nachmittag bin ich mit den Lehrerinnen zusammen zu einem kleinen Jungen gegangen, der momentan nicht zur Schule gehen kann, da beide Beine eingegipst sind. Was die Ursache dafuer war, habe ich leider nicht richtig verstanden. Der kleine Junge muss aber scheinbar noch die naechsten drei Monate so zubringen und wurde operiert. Der kleine Knirps war das Elend in Person. Ich habe noch nie in meinem Leben ein so schwaches und so extrem abgemagertes Kind gesehen. Die Beine bestanden wirklich nur noch aus Haut und Knochen und der Anblick hat mir die Traenen in die Augen getrieben. Die Lehrerinnen und die Schwester des Kleinen waren allerdings sehr gelassen und ruhig und von daher gehe ich mal davon aus, dass es nicht so schlimm um den Kleinen steht wie es den Anschein erweckt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem anderen Nachmittag war ich mit den Lehrerinnnen in Sangolquí um Sportkleidung zu kaufen, da am naechsten Tag irgendein sportliches Event stattfinden sollte. Das kam mir ganz entgegen, da ich ueberhaupt nicht daran gedacht hatte so etwas wie Sportsachen einzupacken (wieder ein Beweis mehr fuer meinen sportlichen Ehrgeiz). Wir sind dann nach der Schule mit dem Bus in die Stadt rein und etwas durch die Gassen gebummelt. Dort gab es wahnsinnig viele Staende mit allen moeglichen Sachen, von Obst und Gemuese ueber Klamotten und Gebrauchsgegenstaende. Wir sind dann in mehrere Laeden und haben nach einer guenstigen Sportkombi bestehend aus Hose und Jacke gesucht und sind letzten Endes auch in einem kleinen Laden fuendig geworden. Die Wahl stand zwischen einer Sportbekleidung in schweinchenrosa oder tuerkis – nach langem Hin und Her haben sich die Lehrereinnen dann Gott sei Dank auf das tuerkise Set geeinigt und wir sind umgerechnet ca. 11 Euro leichter wieder nach Hause gezogen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am naechsten Tag fand dann besagtes sportliches Grossereignis statt. Bin morgens in meinen neuen Sportsachen an die Schule gelaufen, von wo wir dann nach ca. einer Stunde ins Sportstadium gefahren sind. Dort war schon wahnsinnig viel los und es waren sehr viele Schueler verschiedenster Schulen anwesend. Nach weiterer Wartezeit ging es dann los und es gab eine Parade der verschiedenen Schulen, die mit ihren Schulbannern und einigen Vertretern der Schuelerschaft in das Stadium eingezogen sind und sich einigen hohen Tieren praesentiert haben. Ich war mit von der Partie und bin brav hinterhermarschiert und kam mir reichlich unbehaglich dabei vor so im Mittelpunkt zu stehen. Nach der Parade war auch schon wieder alles vorbei. Hatte ja gedacht, dass die Schulen gegeneinander in den verschiedenen Sportarten antreten, denn das hatte ich im Vorfeld so verstanden, aber dem war nicht so. Also ging es mit der ganzen Schuelerschaft wieder Richtung Bus und zurueck nach Fajardo. Gluecklicherweise war eine Mutti mitgekommen, denn alleine (die anderen Lehrerinnen hatten irgendeine Versammlung) haette ich die Schueler glaube nicht unter Kontrolle halten koennen – die sind echt wie ein Sack Floehe!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der letzte Ausflug den ich mit der Schule zusammen hatte, war letzte Woche Donnerstag. Nachdem ich mal wieder eine nervenaufreibende Englischstunde mit der 3. und 4. Klasse (gleichzeitig) hinter mir hatte, ging es mit dem Bus und der gesamten Schuelerschaft an eine andere Schule in der Naehe von Sangolquí. Dort hatten die verschiedenen Klassenstufen unterschiedliche Projekte vorbereitet, wie zum Beispiel ein kurzes Theaterstueck vom gestiefelten Kater (die Baeume gespielt von Schuelern waren total suess) oder Praesentationen der verschiedenen Wirtschaftssektoren oder der Vorzuege verschiedener Obstsorten. Die Schueler hatten sich wirklich viel Muehe gegeben und es waren auch viele andere Schulen vor Ort, die sich das anschauten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Das waren bisher meine Eindruecke von der Schule. Ich habe vor zu verlaengern und bis Ende Februar hier zu bleiben, da mir der Unterricht trotz allen Anstrengungen Spass macht. Und selbst wenn ich verlaengere sind es nur noch knapp 3/1/2 Wochen und dann geht schon meine Reisezeit hier in Ecuador los.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und damit wuensche ich euch alles Liebe und bis hoffentlich bald,&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;p align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Kathrin &lt;/span&gt;&lt;/p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164732861585273970"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R6zRLHaTtHI/AAAAAAAAAKA/E7eEBhhEh0k/s144/P1020295.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164742267563652226"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R6zZunaTtII/AAAAAAAAAKg/XaUf_tTDy7E/s144/P1020296.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164742271858619538"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R6zZu3aTtJI/AAAAAAAAAKo/eQ8NsFL081Q/s144/P1020298.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-4387291859912935081?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/4387291859912935081/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=4387291859912935081' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4387291859912935081'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4387291859912935081'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/zwischenstand.html' title='Zwischenstand'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-1249452546096461923</id><published>2008-02-07T16:23:00.000-06:00</published><updated>2008-02-08T16:15:34.055-06:00</updated><title type='text'>Abschied von dem Volontaershaus</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Ich moechte an dieser Stelle noch ein paar Eigenheiten meiner letzten Unterkunft loswerden (abgesehen von den Wanzen), auch wenn ich mittlerweile nicht mehr dort wohne. Diese sollte man allerdings mal erwaehnt haben wie ich finde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit will ich mal loslegen: Das Bad war echt der Knaller. Das war so klein, dass man schon fast gleichzeitig duschen, auf der Toilette sitzen und sich die Zaehne putzen konnte. Ich weiss nicht wie sich 5 Mann dieses Minibad teilen sollen. Meine erste Bekanntschaft mit der Dusche war dann auch etwas der anderen Art. Anfangs war alles wie man das eben so gewohnt ist – es gab sogar warmes Wasser. Nachdem ich dann allerdings mit Duschen fertig war und den Wasserhahn zudrehen wollte, habe ich doch im Ernst einen Stromschlag bekommen!! Die Stromspannung liegt hier bei 110V und ich bezweifle auch stark, dass es die volle Ladung war, aber es hat doch gereicht, dass man leicht gezittert hat und ein unangenehmes Gefuehl zurueckblieb. Mit einem Schlag (man beachte an dieser Stelle den Wortwitz :-D) war mir auch klar, warum ich bei meinem Einzug Gummihandschuhe in der Dusche vorgefunden hatte. Diese waren natuerlich in meinem Putzwahn erst mal in den Muell gewandert, da ich nicht wusste wie alt die waren und fuer was die alles genutzt worden waren. Konnte ja keiner ahnen, dass man die zum Duschen braucht. Da stand ich also und konnte das Wasser nicht abdrehen ohne einen Schlag zu bekommen. Habe dann kurzerhand mein Handtuch als isolierenden Gegenstand genommen und das auch fuer die restliche Zeit so beibehalten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Waschbecken im Bad hatte auch so seine Eigenheiten. Das liess sich naemlich nur an einem zentralen Wasserhahn unter dem Waschbecken aufdrehen. Die Wasserhaehne am Waschbecken funktionierten nicht richtig, so dass das Wasser froehlich vor sich hintropfte. In der Kueche lag uebrigens das gleiche Problem vor, allerdings gab es hier keinen zentralen Hahn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gekocht wurde in dieser Zeit uebrigens mit Gas, wobei es nur drei Stufen gab. Heiss, heisser und ganz heiss. Dementsprechend schnell war das Essen dann eben auch immer fertig (oder knusprig). Und auch wenn das Kochen mit Gas durchaus seine Vorzuege hat, so ziehe ich eine normale Kochplatte dem Gasherd vor – schon alleine weil ich viel zu viel Bammel habe, dass ich vergesse den Gashahn abzustellen nachdem das Feuer aus ist (Das habe ich als verplantes Wesen durchaus drauf. Wer es schafft eine gewoehnliche Herdplatte nach dem Kochen nicht abzustellen, dem ist alles zuzutrauen). Folglich wuerde ich entweder friedlich vor mich hinschlummernd dem Tode entgegen gehen oder mir wuerde beim naechsten Anzuenden des Streichholzes alles um die Ohren fliegen (Ich habe eine ueberaus rege Phantasie! – haette bei Schulaufsaetzen eigentlich mehr gewuerdigt werden muessen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was gibt es noch zu der Wohnung zu sagen? Ach ja, es gab keine Waschmaschine, so dass ich, wie ich glaube, zum ersten Mal in meinem Leben mehrere Kleidungsstuecke mit der Hand gewaschen habe. Ich habe die starke Vermutung, dass ich mich dabei mehr als daemlich angestellt habe, da es bei der Nachbarin doch irgendwie anders und auch viel schaumiger als bei mir aussah. Aber die Waesche war danach trotzdem sauber (und darauf bin ich zurecht stolz!). Zum Waschen gab es draussen einen richtigen Waschtisch, an dem ich in den zwei Wochen bestimmt 3-4 Mal gestanden und gewaschen habe. Beweisfotos gibt es leider keine, da es keinen geeigneten Platz fuer Selbstausloeser oder sonstige Personen in der Naehe gegeben haette, die ein Foto haetten machen koennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von den Schweinen, die sich in unmittelbarer Nachbarschaft suhlten und dem absolut nervtoetendem Hahn habe ich ja glaube schon erzaehlt. Als Folge der Schweine gab es dann auch dementsprechend viele Fliegen in der Wohnung, die ohne Probleme durch die dicken Luecken, der nicht dichten Fenster in die Wohnung eindringen konnten. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Das gibt es meiner Meinung nach abschliessend zu der Wohnung zu sagen. Auch wenn sie recht einfach war und manche Sachen doch sehr gewoehnungsbeduerftig waren, so war die Zeit im Nachhinein betrachtet ganz nett (selbstverstaendlich mit Ausnahme der Wanzen!). Bin allerdings mehr als froh wieder in einem normalen Haus zu wohnen ohne Stromschlaege, Wanzen, Fliegen und mit Waschmaschine.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Liebe Gruesse aus Sangolquí,&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;br /&gt;Kathrin&lt;/div&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164732831520502850"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R6zRJXaTtEI/AAAAAAAAAJo/DWR_tITXWyU/s144/P1020260.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164732844405404754"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R6zRKHaTtFI/AAAAAAAAAJw/sGqP1L_4DTw/s144/P1020265.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164732852995339362"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R6zRKnaTtGI/AAAAAAAAAJ4/uSkNHuQTPNY/s144/P1020267.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-1249452546096461923?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/1249452546096461923/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=1249452546096461923' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/1249452546096461923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/1249452546096461923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/abschied-von-dem-volontaershaus.html' title='Abschied von dem Volontaershaus'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-2975271442795751771</id><published>2008-02-07T16:13:00.000-06:00</published><updated>2008-02-08T16:14:08.234-06:00</updated><title type='text'>Umzug</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style=";font-family:verdana;font-size:85%;"  &gt;Das Wichtigste zuerst: Ich bin umgezogen!!! Mein Gespraech mit Martha war leider alles andere als angenehm. Sie war am Dienstagabend vor Ort um sich die Wohnung und die Wanzenproblematik mal anzuschauen. Da ich nicht so lange auf sie warten konnte, hatte ich ihr einen Zettel geschrieben, da ich wissen wollte, was ich mit den Matratzen machen sollte. Hatte in den Tagen zuvor das Zimmer komplett mit einem starken Insektenspray eingesprueht und desinfiziert wie es mir von der Aerztin aufgetragen worden war. Hatte auch die Lattenroste bzw. die einzelnen Latten eingesprueht und anschliessend in den Regen gestellt, damit die Viecher und ihre Eier absterben (wurde mir ebenfalls so aufgetragen).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Mittwochmorgen fand ich dann leider keine Antwort auf meine Frage vor, sondern mir wurde lediglich mitgeteilt, dass ich mich frueher an Martha haette wenden sollen (womit sie recht hat) und dass ich gehen koenne und mein Geld zurueckerhalten wuerde, wenn ich damit einverstanden waere. Das war’s. Mein daraufhin folgendes Telefonat mit Martha war auch nicht wirklich hilfreich. Mir wurden Vorwuerfe gemacht, dass die Lattenroste im Regen gestanden haetten und nass geworden waeren. Auch meine Bitte um einen Staubsauger wurde abgelehnt. Daraufhin habe ich den Entschluss gepackt das Angebot einer Lehrerin anzunehmen und fuer die restliche Zeit bei ihr einzuziehen. Habe Martha daraufhin mitgeteilt, dass ich ausziehe und zwar noch am gleichen Tag. Die Stimmung wurde daraufhin merklich kuehler und mir wurden auch keine Alternativvorschlaege unterbreitet oder sonstige Hilfe angeboten. Ich bin daraufhin in die Wohnung zurueck, habe meine Sachen gepackt und die Wohnung soweit in Ordnung gebracht und geputzt. Die Matratzen habe ich so wie sie waren wieder auf die Betten gelegt. Ich wage es zu bezweifeln, dass alle Wanzen oder Wanzeneier vernichtet wurden. Der naechste Freiwillige wird genau die gleichen Schwierigkeiten wie ich haben – da bin ich mir sicher, aber mir waren die Haende gebunden. Neue Matratzen wollte Martha nicht kaufen. Ich habe daraufhin ihre Decken und Bettlaken ordentlich mit auf das Bett gepackt und hoffe instaendig, dass sie sich so eine bloede Wanze oder ein Ei mit den Sachen ins eigene Haus schleppt. Ich wuensche den Leuten ja so schnell eigentlich nichts Boeses, aber auf Martha bin ich momentan alles andere als gut zu sprechen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachdem ich mit Packen und Aufraeumen fertig war, habe ich noch eine Weile gewartet, weil ich gehofft hatte, Stephan anzutreffen. Der wohnt naemlich seit ein paar Tagen in dem Haus, aber wir sind uns in der Zeit nicht einmal ueber den Weg gelaufen. Wollte wissen wie es ihm geht und ob er auch Probleme mit den Haustieren hat. Wollte allerdings nicht ewig warten und habe mir dann nach einem Gespraech mit Albita einen kleinen Transporter gekrallt und bin mit diesem und meinem ganzen Gepaeck zu ihr gefahren. Sie wohnt mit ihren drei Soehnen (Kevin, Louis und Christian) in einer abgesperrten kleinen Wohnsiedlung in einem wirklich schoenen Haus. Ich wurde superlieb empfangen und aufgenommen. An dem Tag habe ich allerdings nicht mehr wirklich viel vom Familienleben mitbekommen. Ich bin mehr oder weniger sofort ins Bett, da es mir nicht gut ging und ich ausserdem hundemuede war. Hatte in der Nacht zuvor eine innige Freundschaft mit der Toilette geschlossen, die auch waehrend des Tages wenig an ihrer Intensitaet einbuesste. Ich weiss nicht, ob es nun an den vielen Wanzenbissen, den Medikamenten, der Anstrengung oder der Aufregung lag, aber mir ging es so schlecht, dass ich nicht arbeiten konnte – und das will was heissen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die erste Nacht in Albitas Haus habe ich allerdings wunderbar geschlafen und vor allem wanzenfrei. Hatte die ganze Zeit Bammel, dass ich ihr vielleicht eines der Viecher oder der Eier unfreiwillig ins Haus geschleppt habe, aber dem ist bisher nicht so und daher nehme ich mal an, dass ich noch Glueck im Unglueck hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit schliesse ich das Wanzenkapitel hoffentlich fuer immer ab und kann mich endlich wieder interessanteren Themen widmen, muss mich nicht selbst so viel bemitleiden und euch damit langweilen. Und damit will ich nun auch endlich mal etliche Erlebnisse und Eindruecke nachreichen, die ich in der Zwischenzeit machen durfte. Macht euch also auf eine laengere Lektuere gefasst, wenn ihr in chronologischer Reihenfolge weiterlest und nicht einfach oben angefangen habt (dann habt ihr schon alles hinter euch). ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit schicke ich euch ueberaus glueckliche Gruesse nach Deutschland. Fuehlt euch umarmt,&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5164732822930568242"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R6zRI3aTtDI/AAAAAAAAAJg/QaKJLgoe-n4/s144/P1020275.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-2975271442795751771?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/2975271442795751771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=2975271442795751771' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/2975271442795751771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/2975271442795751771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/02/umzug.html' title='Umzug'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-7594913521288772787</id><published>2008-01-29T12:23:00.000-06:00</published><updated>2008-01-29T12:49:50.226-06:00</updated><title type='text'>Eine Runde Mitleid</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Es gibt Neuigkeiten: Ich bin gestern voruebergehend aus meiner Wohnung ausgezogen. Ich habe die Wanzenplage leider nicht in den Griff bekommen und sozusagen das Feld geraeumt. Doch der Reihe nach.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ich bin Freitag aus dem Zimmer gezogen und habe drei Naechte auf dem Fussboden im Wohnzimmer verbracht. Das lag vor allem daran, dass ich PIX gekauft und grosszuegig im gesamten Raum verteilt hatte. Das Zeug riecht dermassen aetzend, dass es eigentlich helfen muesste. Wollte es meiner Lunge und mir aber abends nicht zumuten im selben Raum zu schlafen und habe es mir folglich mit meinen Decken und Schlafsack im Wohnzimmer "bequem" gemacht. Dachte damit waere die Sache erledigt, aber weit gefehlt. Die Viecher haben sich scheinbar auch im Wohnzimmer breit gemacht, im Laufe des Wochenendes kamen naemlich immer mehr Wanzenbisse hinzu (Bin mir mittlerweile uebrigens sicher, dass es Wanzen sind - haben meine Internetrecherchen bestaetigt). Am Sonntag wurde es dann richtig schlimm und die Bisse haben sich auch auf das Gesicht und den Hals ausgebreitet und damit war auch der Spass fuer mich vorbei. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Gestern bin ich dann zum Arzt gegangen. Die Aerztin war unglaublich nett, hat mir mehrere Mittel verschrieben um die Bisse und die vermutlich mittlerweile auch allergischen Reaktionen darauf in den Griff zu bekommen. Ach so, damit ihr wisst wovon wir hier genau sprechen. Ich habe Montagmorgen eine offizielle Volkszaehlung der Wanzenbisse durchgefuehrt und das ist das Ergebnis: rechtes Bein 2-3, linkes Bein 0, (jetzt wird es interessant) Oberkoerper 18, rechter Arm 27, linker Arm 28 und nicht zu vergessen Gesicht und Hals 20. Macht insgesamt (wenn ich zu Gunsten der Wanzen rechne) 95 Bisse - auf 1,63m verteilt! Die Bisse jucken uebrigens wie verrueckt und sind natuerlich geschwollen und ordentlich rot (soll sich ja auch lohnen). Meine Aerztin ist dann Nachmittags mit mir zu meinem Haus gefahren, um mir zu zeigen, was ich alles machen muss und sich davon zu ueberzeugen, dass es wirklich Wanzen sind. Nach einer eingehenden Inspektion des Hauses wurde mir dann mitgeteilt, dass ich die naechste Nacht auf keinen Fall in meinem Haus schlafen kann, da es von Grund auf desinfiziert werden muss. Tja, da stand ich nun und wusste nicht wohin - habe aber nicht mit der Hilfsbereitschaft der Ecuadorianer gerechnet. Eine junge Arbeitskollegin der Aerztin hatte uns beide mit den Auto gefahren, da es furchtbar geregnet hatte und mir spontan angeboten, dass ich die Nacht bei ihr verbringen kann! Gesagt, getan und so habe ich die Nacht bei Sylvia und ihrer Familie verbracht. Ich wurde unglaublich herzlich von der Familie aufgenommen ohne dass die ueberhaupt wussten wer ich bin. Heute Nacht werde ich vermutlich auch wieder dort verbringen - muss aber erst mal mit Martha Ruecksprache halten. Die will heute mal vorbeikommen und sich das Problem mal ansehen. Bin gespannt was sie dazu zu sagen hat. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Und das war es auch fuer heute schon von mir. Wollte nur mal eine kurze Meldung in die weite Welt hinausjagen und euch darueber informieren wie es mir geht sowie mir eine verdiente Portion Mitleid abholen. :-)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;Ganz liebe Gruesse, &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family: verdana;"&gt;eure fast zur Unkenntlichkeit zerbissene Kathrin &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-7594913521288772787?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/7594913521288772787/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=7594913521288772787' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/7594913521288772787'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/7594913521288772787'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/01/eine-runde-mitleid.html' title='Eine Runde Mitleid'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-2060607159242047977</id><published>2008-01-21T15:44:00.000-06:00</published><updated>2008-01-25T11:30:26.541-06:00</updated><title type='text'>Neue Unterkunft, erste Schultage, Ausflug nach Baños</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Seit meinem letzten Eintrag ist sehr viel passiert: Ich habe die Unterkunft gewechselt, meine ersten zwei Tage an der Schule hinter mich gebracht, einen Wochenendausflug nach Baños gemacht und Ungeziefer mit der Chemiekeule bekaempft. :-)&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Doch zunaechst der Reihe nach (richtet euch darauf ein, dass dieser Eintrag etwas laenger wird): Am Donnerstag war es so weit und ich musste von meiner Gastfamilie Abschied nehmen und in meine neue Unterkunft fahren. War eine traurige Angelegenheit, da ich mich in der Familie wirklich wohl gefuehlt hatte und auch gut eingelebt hatte. Vicente und Martha (die Besitzer der Sprachschule) haben mich zusammen mit ihrem Pflegesohn Stephan abends gegen 5 Uhr abgeholt und mich mit dem Auto in meine neue Unterkunft gebracht. Nach etlichen Zwischenstops kamen wir dann bei Regen und Dunkelheit bei meinem neuen zu Hause an. Die Unterkunft ist einfach, aber man hat alles was man zum Leben braucht. Insgesamt gibt es ein grosses Wohnzimmer, eine Kueche, eine Minibad und zwei Zimmer mit insgesamt fuenf Betten. Allerdings bin ich fuer die naechsten zwei Wochen die einzige Person und daher sehr dankbar ueber die Gesellschaft von Fernseher (Nur Spanisch ohne Untertitel - Mist!) und CD-Player. An dem Abend ist nicht mehr viel geworden und ich bin ziemlich zeitig ins Bett gegangen. Dabei habe ich entsetzt und absolut angeekelt festgestellt, dass es auf der Nachbarmatraze nur so von Wanzen und Milben (Zumindest denke ich, dass es Wanzen sind. Stelle ich mir genauso vor!!!) gewimmelt hat. Folglich habe ich den messerscharfen Schluss gezogen, dass es unter meinem Bettlaken auch nicht viel besser aussieht und daher auch eine sehr unruhige Nacht verbracht - hat natuerlich ueberall gekrabbelt. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am naechsten Morgen musste ich dann zeitig raus (ueberhaupt nicht schlimm aufgrund der Mitbewohner) und mich fuer die Schule fertig machen. Vicente wollte mich gegen halb Acht abholen, aber kam fast eine halbe Stunde spaeter um mich zur Schule zu bringen (Er meinte Stau, aber laut Stephan verschlafen). In der Schule angekommen wurde ich den Lehrern und zwei der Klassen vorgestellt, wobei mich die eine Klasse mit einem donnernden Applaus empfangen hat (Ja!!!). Der darauffolgende Unterricht war dann mehr als chaotisch. In der Klasse, in der ich geholfen habe, wurden die Erst- und Zweitklaessler gleichzeitig unterrichtet und mit verschiedenen Aufgaben versehen. Ich musste dabei die Arbeit der einen Haelfte ueberpruefen, was ziemlich chaotisch war (muss unbedingt noch mal die Imperative pauken!). Die Schueler sind wirklich superlieb und schliessen einen auch gleich ins Herz, allerdings machen sie meistens nicht das, was sie sollen (Ursache: siehe fehlende Imperativkenntnisse). Wie auch immer, ich konnte an meinem ersten Tag frueher gehen und habe mich daraufhin entschieden nach Sangolqui zu fahren, um Lebensmittel und viiieeel Insektenvernichtungsmittel zu kaufen. Die Hinfahrt war auch noch kein Problem und die Leute waren sehr hilfsbereit und so habe ich den naechstgroesseren Supermarkt auch ohne Probleme gefunden. Mein erster Gang fuehrte mich zu den Reinigungsmitteln und Insektenvernichtungsspray und erst anschliessend zu den Lebensmitteln (man muss Prioritaeten im Leben setzen!). Fuer den Einkauf habe ich eine halbe Ewigkeit gebraucht, was daran lag, dass ich erst mal alles suchen und dann Preise vergleichen musste. Lebensmittel sind hier uebrigens nicht guenstiger als bei uns, teilweise sogar etwas teurer und dass bei einem monatlichen Einkommen von 130 Euro Mindestlohn! Nach dem Einkauf wollte ich dann wieder in mein Dorf zurueckfahren, doch der Zettel mit dem Dorfnamen war weg. Nun stand ich also an den Haltestelle und wusste nicht wie mein Ort heisst und welchen Bus ich folglich nehmen muss. Nach verzweifelten Telefonanrufen konnte ich dann aber den Namen in Erfahrung bringen und mich letztendlich doch noch auf den Heimweg machen. Zu Hause habe ich dann erst mal einen kleinen Putzanfall bekommen und die Unterkunft auf Vordermann gebracht (soweit das die Verhaeltnisse eben zuliessen). Und danach bin ich wieder mit einem etwas mulmigen Gefuehl im Magen ins Bett - Insektenvernichtungszeug konnte ich nicht anwenden, da ich nicht wusste, ob es so gut ist inmitten der Daempfe zu schlafen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am Samstag musste ich gegen 6 Uhr raus, um gegen 7 Uhr mit dem Bus nach Quito fahren zu koennen. Fuer das Wochenende war ein Ausflug nach Baños zusammen mit Stephan und Anna-Lena geplant (zwei weitere Deutsche - hier gibt es irgendwo ein Nest ;-D). Vor meinem Aufbruch in die Ferne bin ich dann allerdings in eine gezielte und zugegebenermassen unfaire Schlacht mit dem Ungeziefer gezogen und habe alles mit dem Insektenvernichtungsspray eingenebelt. Anschliessend die Tuer geschlossen und gehofft, dass die Viecher alle einen (qualvollen) Tod sterben (wurde nachts gebissen, daher moege man mir dieses tierfeindliche Verhalten nachsehen).  Mit dem Bus ging es dann wie gesagt nach Quito und von dort vier Stunden nach Baños. In einem Ort kam dann der Helfling des Busfahrers ganz aufgeregt rein und hat alle Gardinen zugezogen - wuerde ja gerne mal wissen, was das fuer ein Viertel war! In Baños angekommen, haben wir uns dann einen Fahrradladen gesucht und auch welche ausgeliehen (Ihr habt richtig gehoert: Fahrraeder - auch eines fuer mich). Unser Plan war es bis nach Rio Negro mit dem Fahrrad zu fahren und zwischendurch immer wieder an den verschiedenen Wasserfaellen anzuhalten, die man dort bewundern kann. Zu Beginn haben wir gleich einmal die falsche Richtung eingeschlagen, aber dank meines ersten Schwaecheanfalls und einem Anruf von meiner Mama hatten die beiden anderen genuegend Zeit den Fehler zu entdecken und anschliessend zu beheben. Auf der richtigen Strecke ging es dann erst mal eine ganze Weile bergab (kein Problem) und bergauf (der Horror!). Dank meiner grauenhaften Kondition waren die beiden anderen etwas spaeter schon wieder gezwungen eine Pause einzulegen, aber so haben wir auch mehr durch Zufall den ersten Wasserfall entdeckt (So eine schlechte Kondition kann also durchaus auch ihre Vorteile haben). Im weiteren Verlauf kamen wir an immer mehr Wasserfaellen vorbei und es ging auch ueberwiegend bergab. Das ging so lange gut bis wir an einen unbeleuchteten Tunnel kamen. Wir hatten alle kein Licht an unseren Raedern und da der Tunnel noch eine Biegung machte, hat man ohne Licht wirklich gar nichts gesehen (und wenn ich an dieser Stelle ¨nichts¨ sage, dann meine ich auch nichts). Vor uns ist allerdings ein LKW in den Tunnel gefahren und wir haben Fersengeld gegeben, um wenigstens halbwegs an ihm dranbleiben zu koennen. Hatte echt etwas Bammel, dass uns ein evt. nachfolgendes Auto nicht sehen und ueber den Haufen fahren konnte. Allerdings haben wir das Abenteuer gut ueberstanden und zur Staerkung einen kleinen Zwischenstop an einem Strassenstand eingelegt. Dort haben wir dann frittierte und gegrillte Banane mit Kaese gegessen (sehr lecker!). Gestaerkt ging unser Weg weiter bis wir einen etwas aelteren ebenfalls deutschen Herren getroffen haben, der uns empfahl mit der Gondel ueber das Tal zu fahren, um einen besseren Blick auf die Landschaft zu haben. Gesagt, getan und wir sassen in der Gondel und sind in atemberaubender Hoehe ueber das Tal gefahren. Nach diesem kurzen Abenteuer ging es dann abermals auf den Raedern weiter (zu dem Zeitpunkt wusste ich schon nicht mehr wie ich auf dem Sattel sitzen sollte vor Schmerzen). Direkt nachdem wir uns wieder auf die Raeder geschwungen hatten, kamen wir an einem Bus vorbei um den drei Pferde drumherum standen. Ich habe mich etwas gewundert und beim Vorbeifahren einen Blick in den Bus geworfen und was soll ich sagen, der erste Gedanke, der mir in den Kopf schoss, war der eines bewaffneten Ueberfalls!! Folglich habe ich die beiden anderen etwas zu Eile angetrieben, da ich das nicht unbedingt unter ¨Erlebt¨ abhaken moechte (vermutlich ist an dieser Stelle etwas die Phantasie mit mir durchgegangen, aber man muss es ja nicht provozieren). Etwas spaeter kam uns dann eine kleine Kolone entgegen. Vor einem LKW fuhren drei Motorraeder, der einen Bus abschleppte. Es war ebenfall ein gelber Bus von oder nach Baños (nur eben ein Express und nicht ein Normaler, wie der den wir hatten), der auf der Strecke einen schweren Unfall gehabt haben muss. Auf jeden Fall sah es so aus als waere der Bus frontal und mit hoher Geschwindigkeit in eine Strassenlaterne oder Baum oder aehnliches gerauscht. Die vorderen Reihen hatten schlechte Karten bei dem Unfall und wie wir am naechsten Tag erfahren mussten, sind bei dem Unfall auch 5 Menschen ums Leben gekommen. Folglich habe ich der Rueckfahrt mit etwas mulmigen Gefuehl entgegengeschaut. Nach diesem schockierenden Anblick ging es dann aber zunaechst ohne weitere Zwischenfaelle nach Rio Verde zu einem grossen Wasserfall (Name ist mir entfallen - kann ich bei Interesse nachschlagen). Der Wasserfall war echt schoen und ich habe auch etliche Fotos geschossen. Fuer den weiteren Verlauf des Tages haben sich dann allerdings unsere Wege getrennt. Waehrend Stephan noch unbedingt 12 km nach Rio Negro fahren wollte, wollten Anna-Lena und ich nach Baños zurueck. Uns war es einfach zu spaet und damit auch die Gefahr zu gross nicht mehr von Einbruch der Dunkelheit anzukommen und ausserdem waren wir ziemlich k.o. Anna-Lena und ich haben unsere Raeder also auf einen kleinen Transporter gepackt und sind mit diesem und vier anderen Touristen nach Baños zurueckgefahren, wo wir uns ein Zimmer in einer echt schoenen und noch dazu guenstigen Unterkunft gesucht haben. Nach Hamburger und Pommes sind wir dann mehr oder weniger muede ins Bett gefallen und relativ frueh eingeschlafen. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Am naechsten Tag (Sonntag) haben wir uns freiwillig zeitig den Wecker gestellt, um noch etwas von Baños sehen zu koennen, bevor wir wieder nach Quito zurueckfahren mussten. Unser erster Weg fuehrte uns zum Baecker und zum Markt, wo wir alles fuer unser Fruehstueck gekauft haben. Anschliessend ging es dann zur Virgin de Agua Santa (in die Berge). Uns wurde gesagt, dass man dafuer 10 Minuten benoetigt (vermutlich Profisportler), allerdings nicht mit unserer Kondition. Wir mussten mehrere Pausen einlegen, um wieder zu Atem zu kommen und so dauerte unser Aufstieg eher etwas mehr als eine Stunde. Von dort aus ging es dann zum Wasserfall in Baños, wo wir ein paar weitere schoene Fotos geschossen haben und anschliessend in den Ort rein und etwas bummeln. Da wir nicht zu spaet in Quito sein wollten, haben wir uns dann gegen halb zwoelf zum Busbahnhof gemacht, um nach Quito zurueckzufahren. Die Rueckfahrt war sehr schnell vorbei und wieder in Quito angekommen, habe ich dann einen Bus nach Fajardo genommen (So heisst das Dorf, in dem ich wohne. Hab uebrigens vergessen zu erwaehnen, dass ich jetzt in einer sehr laendlichen Gegend wohne. Hier gibt es Huehner, Kuehe und Schweine - Letztere kann ich von meiner Unterkunft aus hoeren). Wieder zu Hause angekommen, habe ich mich ein weiteres Mal mit Insektenspray bewaffnet und noch etwas geputzt. Damit war der Tag auch schon vorbei. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Heute Morgen musste ich dann leider feststellen, dass das Spray nicht alle Viecher erwischt hatte (wurde gebissen - drei Wanzen sind tot). Bin daher noch mal mit dem Spray ins Felde gezogen und anschliessend an die Schule. Ich wurde superlieb und herzlich von den Kindern empfangen. Die kommen alle immer gleich an und haengen sich zu mehreren an einen dran und kuscheln einen halb zu Tode. Nach dieser suessen Begruessung habe ich dann meine ersten Englischstunden gegeben, was teilweise etwas chaotisch war, da ich nicht wusste, was die Kinder schon koennen und was nicht. Hab auch versucht den Erstklaesslern etwas beizubringen, was dadurch erschwert wurde, dass die noch nicht richtig schreiben koennen und meine Schrift definitiv nicht ordentlich genug war (Gott sei Dank ein Problem, das relativ leicht zu beheben ist). Und nach der Schule ging es dann erst mal ziemlich geschafft nach Hause, wo ich meine naechsten Stunden grob geplant und spanische Vokabeln als Entsprechung fuer die Englischen aus dem Woerterbuch rausgesucht habe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So viel zu den letzten ereignisreichen Tagen. Wie ihr seht, geht es mir also gut (abgesehen von Ungeziefer und Einsamkeit gekoppelt mit Langeweile) und ich bin wohlauf. Freue mich daher auf eure Nachrichten aus der Heimat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuehlt euch ganz lieb gedrueckt,&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5159465895945548802"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R5oa5XaTtAI/AAAAAAAAAIg/13EKqFhivy0/s144/P1020195.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5159465900240516114"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R5oa5naTtBI/AAAAAAAAAIo/4xdhPa-0buY/s144/P1020204.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5159465917420385314"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R5oa6naTtCI/AAAAAAAAAIw/PjZBWtsvync/s144/P1020221.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-2060607159242047977?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/2060607159242047977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=2060607159242047977' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/2060607159242047977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/2060607159242047977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/01/seit-meinem-letzten-eintrag-ist-sehr.html' title='Neue Unterkunft, erste Schultage, Ausflug nach Baños'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-8870709551557192658</id><published>2008-01-15T16:17:00.000-06:00</published><updated>2008-01-15T17:12:05.308-06:00</updated><title type='text'>Mitad del Mundo</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Gestern habe ich mit zwei anderen Deutschen (Brigitte und Julia) einen Ausflug zur Mitad del Mundo gemacht. Und ich muss zu meiner Schande gestehen, dass es mehr als touristisch ist, aber ich dachte mir, dass man es mal gesehen haben muss. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wir haben uns also gestern nach der Schule auf den Weg gemacht. Relativ spaet erst sogar - gegen zwei, da die beiden Maedels zu Hause noch was essen wollten. Anschliessend haben wir einen kleinen Gewaltmarsch zur Bushaltestelle hingelegt (ganz oben am Berg) und sind von dort aus mit einem ueberfuellten Bus zur im Reisefuehrer und Stadtplan angegebenen Haltestelle gefahren - demzufolge war es die Falsche und wir durften auf den naechsten Bus warten um zur Endhaltestelle zu fahren, wo wir in einen anderen Bus umsteigen mussten. Die Fahrt in dem Bus war... kuschelig (direkt vor mir befand sich das etwas groessere Hinterteil einer Frau und direkt neben mir das Hinterteil eines Mannes; hatte also wenig Platz zum Atmen). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nach unserer Ankunft sind wir dann erstmal wie ordentliche Touristen zu dem Monument schlechthin gegangen. Allerdings entspricht die Linie dort nicht dem wirklichen Aequator, sondern der befindet sich ca.240 m weiter weg. Hab zwei Versionen gehoert woran das liegen soll - zum einen soll sich die Person, die das berechnet hat, verrechnet haben und zum anderen soll sich der Aequator leicht verschoben haben. Denke, dass Ersteres wahrscheinlicher ist. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wie auch immer, wir haben dort ein paar Fotos gemacht und sind anschliessend zum richtigen Aequator. Auf dem Weg dorthin sind wir bei einem sehr netten und jungen Ecuadorianer vorbeigekommen, der uns etwas ueber die Forschung erzaehlt hat (leider habe ich den Grossteil davon schon wieder vergessen - war aber sehr interessant).&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nach dem Vortrag ging es dann zu dem wirklichen Aequator, wo wir verschiedene Experimente durchgefuehrt haben. Zum einen haben wir ein Ei auf einem Nagel balanciert und zum anderen haben wir geschaut wie sich das Wasser auf der noerdlichen und suedlichen Hemisphaere und direkt am Aequator verhaelt - und was soll ich sagen: Es ist erstaunlich. Auf dem Aequator faellt das Wasser einfach gerade nach unten, drei Meter weiter noerdlich bzw. suedlich bildet sich dann ein Strudel, wenn das Wasser ablaeuft (einmal gegen und einmal im Uhrzeigersinn - muesste mein Gehirn zur sehr anstrengen, um zu sagen in welche Richtung es wo ging). Nach der Fuehrung hatten wir noch etwas Zeit uns umzuschauen und sind dann gegen 18 Uhr zur Bushaltestelle, von wo aus wir wieder Richtung Quito gezockelt sind.&lt;br /&gt;Dort sind wir dann erst ziemlich spaet angekommen und ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir die Busfahrt sehr suspekt war. Wir sind einen vollkommen anderen Weg zurueck gefahren und Quito ist wirklich gross. Dachte, dass ich nie zu Hause ankomme. Der Busfahrer hat uns dann allerdings an der richtigen Stelle rausgelassen und wir sind noch ein Stueck gelaufen, bis wir an eine Strasse kamen, die wir kannten. Da war es dann schon gegen halb Acht und stockdunkel. Da das Touristenviertel hier nicht ganz ungefaehrlich ist (2005 wurde eine Deutsche umgebracht, als sie einen Einbrecher in ihrem Zimmer ueberrascht hat) habe ich ernsthaft mit dem Gedanken gespielt mir ein Taxi zu rufen, habe mich dann aber doch fuer den Bus entschieden. Laufen wollte ich um die Uhrzeit auf keinen Fall mehr (die ganze Strecke), was laut meiner Gastmutti auch besser fuer Leib und Leben ist. War auf jeden Fall heilfroh als ich gesund und munter (und an einem Stueck) bei meiner Unterkunft angekommen bin. :-)&lt;br /&gt;Tja, so viel zu meinem Ausflug zur Mitad del Mundo. Hoffe ich seid gesund und munter und lasst wieder was von euch hoeren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fuehlt euch gedrueckt,&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5155833234474015698"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R40zAo36G9I/AAAAAAAAAHE/ioo9Bzjk-LI/s144/P1020144.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5155833243063950306"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R40zBI36G-I/AAAAAAAAAHM/qkj4L8016R4/s144/P1020148.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5155833251653884914"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R40zBo36G_I/AAAAAAAAAHU/-bwqT-TLGQc/s144/P1020152.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-8870709551557192658?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/8870709551557192658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=8870709551557192658' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/8870709551557192658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/8870709551557192658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/01/mitad-del-mundo.html' title='Mitad del Mundo'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-7328251845968579044</id><published>2008-01-13T09:34:00.000-06:00</published><updated>2008-01-13T10:29:06.107-06:00</updated><title type='text'>Ein bunter Strauss voller Beobachtungen</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der letzte Eintrag ist nun wirklich schon wieder eine Weile her, aber heute komme ich mal dazu. Die letzten paar Tage ist allerdings auch nicht so viel passiert, dass es sich gelohnt haette was zu schreiben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das Wichtigste daher vielleicht gleich zuerst: Ich bin wieder gesund! Die bloede Grippe hat sich samt Fieber wieder verzogen, so dass ich hoechstens noch etwas Schnupfen und Husten habe. Bin ich sehr froh drum, da ich keine grosse Lust gehabt haette hier zum Arzt zu gehen. :-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Erkaeltung hat allerdings auch ihre guten Seiten gehabt - ich bin in den Genuss des Busfahrens gekommen. Montag hatte ich ja wieder Schule und zu dem Zeitpunkt auch noch mit der Grippe zu kaempfen. Auf jeden Fall fuehlte ich mich nicht im Stande den Weg bis zu meiner Wohnung hochzulaufen (ca. 25 min.), sondern ich habe mich dazu entschlossen den Bus zu nehmen. Das war ein Erlebnis kann ich euch sagen. Busfahren kostet hier praktisch nichts - man zahlt hier umgerechnet ca. 17 Cent fuer eine Fahrt. Wenn man jetzt mit dem Bus fahren will, dann steht man also an einer Haltestelle (oder auch nicht) und haelt den Busfahrer an (Rausstrecken des Armes genuegt). Wenn der Busfahrer dann angehalten hat, dann steigt man ein und setzt sich normalerweise einfach hin. Ich, als Nutzerin der oeffentlichen Verkehrsmittel in Dresden, bin natuerlich im Eingang stehen geblieben und wollte gleich bezahlen - damit hab ich mich einmal mehr als nicht-Ecuadorianerin geoutet (auch wenn ich dazu eigentlich gar nichts machen muss, weil ich sowieso eine zu helle Haut habe). Wie auch immer, habe also brav gezahlt und mich dann hingesetzt. Die Busfahrt anschliessend war sehr amuesant. Zu allererst muss ich hier festhalten, dass die Busfahrer wie die Saeue fahren und ohne Ruecksicht auf Verluste losbrausen. Was hier allerdings ganz interessant und anders als in Deutschland ist, ist die Tatsache, dass es hier zwei Leute in Bus gibt. Der Busfahrer (faehrt den Bus) und in der Regel ein Mann, der in der staendig offenen Tuer steht, und fuer alle Passanten auf der Strasse ausruft, wohin der Bus faehrt (zumindest glaube ich, dass er das macht). Dieser zweite Mann kassiert auch das Geld fuer die Busfahrt nachdem sich die Leute hingesetzt haben. Wenn man dann aussteigen will, dann geht man einfach vorne an die Tuer und der Bus haelt an (ob nun an der Haltestelle oder irgendwo anders). Anhalten ist hier vielleicht das falsche Wort, da das die Illusion vermittelt, dass der Bus vollstaendig zum Stehen kommt. Dies ist aber nicht der Fall (zumindest wenn nur eine Person aussteigen will und diese in einer physisch guten Verfassung ist). Der Bus faehrt einfach ran, bremst ruckartig ab, rollt weiter und der Passagier springt im passenden Moment ab. :-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Abgesehen von dieser Busfahrt verlief meine restliche Woche relativ ruhig. Bin jeden Tag brav aufgestanden und zur Schule gegangen um mein Spanisch etwas auf Vordermann zu bringen (vergebliche Liebesmueh). Bin nachmittags wieder nach Hause, habe was gegessen und dann den restlichen Tag meist lesend zugebracht - zumindest bis vor ein paar Tagen. Mein Lesestoff ist praktisch aufgebraucht. :-( Allerdings habe ich in den letzten paar Tagen ein paar Beobachtungen gemacht, die ich euch nicht vorenthalten moechte (in ungeordneter Reihenfolge). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Eine der Beobachtungen ist es, dass es hier noch Schuhputzer gibt - ich kenne sowas hoechstens noch aus alten Filmen. Aber hier gibt es sie tatsaechlich noch. Sie haben einen kleinen Stuhl mit Sonnenschirm am Strassenrand fuer den Kunden und dann kann man sich fuer ca. 20 Cent die Schuhe putzen lassen. Finde das wirklich toll, da ich es hasse meine Schuhe zu putzen (zumal das Laminat fuer einige Tage eine einzige Rutschpartie ist aufgrund des Wachssprays). ;-) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Dann habe ich auf dem Weg zu meiner Schule Bauarbeiten sehen duerfen. Das ist hier wirklich noch ein absoluter Knochenjob. Die armen Bauarbeiter mussten die Strasse tatsaechlich noch mit Spitzhacke und sowas aehnlichen wie einer Axt aufreissen. Nichts also mit Baumaschinen und Ohrenschutz, sondern harte koerperliche Arbeit. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Eine weitere Beobachtung: Es gibt hier Unmengen, und ich meine damit Unmengen, von streunenden Hunden. Mir haben sie eigentlich schon am ersten Tag nicht mehr richtig leid getan, da sie einem furchtbar auf den Keks gehen. Sie bellen die ganze Nacht rum, verrichten an allen moeglichen und unmoeglichen Orten ihr Geschaeft und man muss die ganze Zeit Angst haben, von ihnen angefallen zu werden. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Polizeisirenen klingen hier uebrigens total lustig. Demletzt ging eine auf dem Weg zur Schule los und sie wurde von keinem Autofahrer wirklich beachtet - wuerde ich auch nicht machen, wenn die vor sich hinquietscht. Die Sirene klingt so, als ob sie wolle, aber nicht koenne. So als muesste sie erst noch erwachsen werden. ;-) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und meine letzte Beobachtung fuer heute: Ich bin nicht mehr die Kleinste!!! Viele Ecuadorianer sind kleiner als ich (Und ich rede hier jetzt nicht nur von kleingeratenen Fuenftklaesslern, sondern auch von erwachsenen Menschen!). Es ist wie das Land der Hobbits und ich bin einer von ihnen - wenn auch einer der Groesseren. :-D&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das war es mit meinen Beobachtungen diese Woche. Ansonsten hab ich nicht wirklich viel gemacht. Lusmil, meine Spanischlehrerin, hat mir an zwei Tagen noch etwas von Quito gezeigt. Am Donnerstag waren wir im modernen Teil der Stadt und haben uns unter anderem die Uni und einen grossen Markt angeschaut (Lebensmuede wie ich bin, habe ich dort frischen Kokosnusssaft getrunken und erst danach gedacht, dass es angesichts Hep A vielleicht nicht so eine tolle Idee war. Aber hey, ich habe einen unbesiegbaren Magen und der Saft war wirklich lecker). Wir sind ausserdem an einem katholischen Radiosender vorbeigekommen (Fragt mich nicht was der spielt - hab keine Ahnung!). &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Am Freitag waren wir dann in der Altstadt und haben uns unter anderem den Plaza Grande angeschaut - die Altstadt ist wirklich sehenswert und von vielen schoenen alten Haeusern gepraegt. Diese Woche werden wir vermutlich noch mal ins historische Zentrum fahren und uns ein paar andere Sehenswuerdigkeiten anschauen. Ach, da faellt mir gerade ein: Wir haben am Freitag einen kurzen Blick in eine Kirche geworfen und was ich dort gesehen habe, konnte ich kaum glauben. Die haben an der Krippe doch tatsaechlich blinkende Weihnachtsbeleuchtung gehabt - ich mag ja Lichterketten und so weiter, aber blinkend und dann noch an einer Krippe fand ich doch sehr befremdlich. Aber die gesamte Kirche war eigentlich recht kitschig bunt gehalten, von daher hat es wieder gepasst. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Tja, das war es auch schon fast. Gestern habe ich viel Zeit vor dem Fernseher verbracht und englische Serien/Filme (Yes!!!) mit spanischem Untertitel angeschaut. Meine Familie hat mich dann gegen Mittag abgeholt und wir sind erst was essen gegangen und anschliessend etwas Schaufensterbummeln. In Felipe, Alexandras 12-jaehrigem Sohn, habe ich seit gestern uebrigens einen Verehrer, der mir kaum noch von der Seite gewichen ist. ;-) &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das war es dann auch (schon) von mir fuer diese Woche. Vielen Dank fuer die E-Mails und Neuigkeiten aus der Heimat. Hoffe ihr schreibt weiterhin schoen fleissig und vergesst mich nicht so schnell. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ganz liebe Gruesse,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-7328251845968579044?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/7328251845968579044/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=7328251845968579044' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/7328251845968579044'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/7328251845968579044'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/01/ein-bunter-strauss-voller-beobachtungen.html' title='Ein bunter Strauss voller Beobachtungen'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-182483679298112937</id><published>2008-01-06T10:56:00.000-06:00</published><updated>2008-01-09T14:57:55.058-06:00</updated><title type='text'>Ausflug nach Otavalo</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Mein letzter Eintrag ist zwar noch gar nicht so lange her, aber ich habe trotzdem viel zu berichten. Gestern habe ich einen Auflug mit der Schule unter anderem nach Otavalo gemacht. Da die Abfahrt fuer 7 Uhr angesetzt war, musste ich mich schon 5:45 Uhr aus dem Bett quaelen. Die Reisegruppe bestand aus vier Deutschen (Julia, Nina, Renate und Hajo), zwei Lehrerinnen und einem Busfahrer. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Zunaechst ging es zur Mitad del Mundo, zu einer der Stellen, an denen der Aequator durchlaeuft. Vor Ort fuehrten wir zwei Experimente durch. Zum einen haben wir ein normales Ei dazu gebracht von alleine stehen zu bleiben. Jetzt werdet ihr euch sagen: Na und, kann ich auch! Allerdings blieb bei unserem Versuch das Ei absolut unbeschaedigt und stand tatsaechlich auf der Spitze. Zum anderen haben wir unsere motorischen Faehigkeiten unter Beweis stellen wollen, woran wir alle klaeglich gescheitert sind. Dazu muss man die Arme von sich strecken, die Daumen nach oben drehen, die Augen zu machen und einfach genau auf der Aequatorlinie geradeaus laufen. Klingt furchtbar leicht, ist es aber nicht. Wir sahen bei unseren Versuchen alle so aus, als haetten wir zu viel Alkohol intus gehabt. Von geradeaus laufen, kann nicht die Rede gewesen sein. :-)  Ich habe mir im Nachhinein sagen lassen, dass man an dieser Stelle auch genau 1 kg leichter sein soll - ich habe allerdings nichts davon gemerkt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nach diesen Experimenten ging es dann nach Cayambe in eine kleine Fabrik, in der Bizcochos hergestellt werden. Das sind kleine Teigstueckchen, die im Ofen gebacken werden. Von der Konsistenz des fertigen Teiges erinnern sie etwas an Blaetterteig und schmecken tun sie wie... (mir faellt nichts Vergleichbares ein). &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Danach ging es zu der Laguna de San Pablo, von der sich uns ein fantastischer Anblick bot. Dort hatten wir auch die Gelegenheit einem Einheimischen beim Weben mit einem alten Webstuhl zuzusehen. Was mir dabei besonders gut gefallen hat, waren die froehlichen Farben, die die Ecuadorianer sehr gerne benutzen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Anschliessend ging es zum Mercado de Ponchos de Otavalo. Ausser Ponchos konnte man dort aber auch viele andere Sachen kaufen. Der Markt war sehr gross und ueberaus farbenfroh gestaltet. An jeder Ecke gab es andere interessante Kleinigkeiten, die man kaufen konnte. Ich habe mich allerdings nicht dazu durchringen koennen etwas mitzunehmen, da ich die richtigen Preise nicht kannte und des Handelns im Spanischen auch noch nicht maechtig bin. Lusmil (meine Lehrerin) erklaerte mir dann etwas spaeter auch, dass man von den Preisen in der Regel die Haelfte abziehen kann und dies als Verhandlungsgrundlage nutzen sollte. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Daraufhin ging es zu der Cascada de Peguche - einem Wasserfall. Dort sind wir auf eine Gruppe von Leuten getroffen, die den Wasserfall mit Seilen runtergeklettert sind - eine ueberaus nasse und rutschige Angelegenheit. Fuer mich waere das absolut nichts gewesen - haette viel zu viel Bammel gehabt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nach dem Wasserfall fuehrte uns unser naechster Weg nach Cotacachi, wo mir was zu Mittag assen. Die Vorspeise war eine Suppe, die ganz gut geschmeckt hat. Als Hauptgericht gab es Reis mit fritiertem Huehnchen (lecker) und panierte und fritierte Bananen (nicht lecker). Letzteres erinnerte ein wenig an kalte Kartoffeln, die nicht genuegend gewuerzt waren und einfach eklig schmeckten. Nach dem Mittagessen ging es dann in den Ort rein. Dieser ist nicht umsonst fuer seine Lederwaren beruehmt. Es gab dort ueberaus schoene Schuhe (vor allem Stiefel), Handtaschen und Jacken, die fuer unsere Verhaeltnisse auch durchaus erschwinglich waren. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der letzte Stop auf unserem Trip war die Laguna de Cuicocha. Diese Lagune befindet sich in einem alten Vulkankrater, was man schoen an der schwefeligen Faerbung der Gesteine erkennen konnte. Wir machten dann eine kleine Bootsfahrt, die zwar sehr schoen, aber auch sehr windig war und meiner Erkaeltung vermutlich den Rest gab. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Auf der Rueckfahrt nach Quito, die ca. 2 Stunden dauerte, habe ich mehr als nur gefroren. Mein erster Weg fuehrte mich dann folglich auch gleich in die Apotheke, wo ich tatsaechlich nur drei Tabletten und nicht gleich die ganze Packung kaufen konnte. Gegen 9 Uhr lag ich dann fix und fertig im Bett und habe bis heute morgen sage und schreibe 11-12 Stunden geschlafen. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Heute geht es mir zwar schon wieder etwas besser, aber das Fieber hat mich immer noch leicht im Griff. Mein heutiger Tag wird demzufolge ueberwiegend mit Buechern im Bett zugebracht werden. :-) &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich hoffe ihr seid gesund und munter und werdet nicht von Grippe und sonstigen Leiden gequaelt. &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Hasta luego,&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;eure Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5153581808322485106"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R4UzWY36G3I/AAAAAAAAAFk/ny7YkoRD41A/s144/P1020036.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5153581816912419714"&gt;&lt;img src="http://lh3.google.com/Haehnchen83/R4UzW436G4I/AAAAAAAAAFs/rS7fUg6G0is/s144/P1020037.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5153581825502354322"&gt;&lt;img src="http://lh5.google.com/Haehnchen83/R4UzXY36G5I/AAAAAAAAAF0/fDoCXv7eMoE/s144/P1020043.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5153581829797321634"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R4UzXo36G6I/AAAAAAAAAF8/iUqhY_nGDfg/s144/P1020056.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5153581838387256242"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R4UzYI36G7I/AAAAAAAAAGE/regsHomZ1gM/s144/P1020093.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-182483679298112937?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/182483679298112937/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=182483679298112937' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/182483679298112937'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/182483679298112937'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/01/ausflug-nach-otavalo.html' title='Ausflug nach Otavalo'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-1123032424277917114</id><published>2008-01-04T17:01:00.000-06:00</published><updated>2008-01-15T17:15:26.834-06:00</updated><title type='text'>Angekommen...</title><content type='html'>&lt;div align="justify"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Gestern war es soweit - ich bin nach Ecuador geflogen und zumindest physisch auch gut angekommen (Irgendetwas musste ja auf der Strecke bleiben). ;-) &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Doch der Reihe nach.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Am Mittwoch ging es zunaechst nach Berlin, aber bevor es soweit war, musste ich erst mal die Wohnung auf Vordermann bringen, damit meine Nachbarn nicht der Schlag trifft (kleiner Scherz am Rande - ganz so schlimm war es nicht). Nachdem diese Aufgabe erledigt war, ging es dann ans leidige Packen, dass ich schon die ganzen Tage vor mir hergeschoben hatte. Nach etwas mehr als zwei Stunden war dann auch alles in meinem Wanderrucksack, meinem Unirucksack und meiner Reisetasche verstaut - urspruenglich sollte Letzteres ein Trolly werden, aber der befand sich unverschaemterweise nicht dort wo ich ihn vermutet hatte und verweigerte mir daher den Dienst. Nachdem gepackt war, ging es dann mit dem Auto nach Berlin, und anschliessend in folgender Reihenfolge: ins Hotel, in die Innenstadt, zum Italiener, zurueck ins Hotel und anschliessend ins Bett.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Gestern mussten Enrico und ich uns dann um 4:30 in der Frueh aus dem Bett quaelen um nach einem ausgiebigen Fruehstueck und einem herausgeschmuggelten Broetchen zum Flughafen zu fahren. Dort blieben uns nach dem Check-In nur noch ein paar Minuten der Zweisamkeit, ehe ein trauriger Abschied folgte. Daraufhin ging es weinend durch die Sicherheitskontrollen und nach einer Viertelstunde (nicht mehr weinend) ins Flugzeug. Der Flug nach Madrid verlief ohne nennenswerte Ereignisse und war mit drei Stunden auch recht schnell vorbei. Bei Ankunft in Madrid wurde ich dann von einer nicht wenig milden Panik erpackt, da ich erst gegen 10.45 ankam, aber laut Flugticket mein Anschlussflug auf 11:20 vorverlegt worden war. Das an und fuer sich ist ja schon verdammt knapp bemessen, aber dann stellte sich heraus, dass das andere Terminal schlappe 22 min. Fussweg von meinem entfernt lag!!! Ich bin also in aller Eile losgestuermt, hatte aber insgeheim schon alle Hoffnungen aufgegeben und sah mich schon mit Haenden, Fuessen und Bruchstuecken an Spanisch einen anderen Flug organisieren. Am Terminal endlich angekommen, musste ich feststellen, dass mein Gate (wie konnte es auch anders sein) ganz am Ende lag. Ich kam also total fertig und knallrot bei meinem Gate an und was sehe ich da: Der Flug hatte satte 110 Minuten Verspaetung! Der ganze Aerger war also vollkommen umsonst - aber immerhin besser als weg (einmal reicht!). Der Aufenthalt dauerte dann aber doch noch laenger als erwartet. Gegen halb zwei konnte unser Flieger &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;erst starten. Im Flugzeug sah zunaechst alles danach aus, als wuerde der Sitzplatz neben mir frei bleiben und ich habe mich schon wie Schneewitchen darueber gefreut mehr Platz zum Schlafen zu haben. Doch dann kam das Unheil in Gestalt des Stewards, der wissen wollte, ob der Platz neben mir noch frei ist, was ich widerwillig bejahte. Dieser wurde daraufhin von einem sehr merkwuerdigen und ziemlich heruntergekommenen Hollaender eingenommen. Nach elf laaaaangen Flugstunden (und ich moechte an dieser Stelle betonen, dass ich dazu verdammt war, lediglich ueber Bild bei den Spielfilmen zu verfuegen&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;, da bei meinem Stuhl der Ton kaputt war) kam ich dann endlich in Quito an. Nach offizieller Einreise, Geld abheben und Gepaeck abholen, konnte ich den Flughafen verlassen und wurde draussen von meiner Gastmutti (Alexandra) erwartet. Mit ihrer alten, aber dafuer umso sympathischeren Klapperkiste ging es dann zu meiner Bleibe fuer die naechsten zwei Wochen, die auch bei weitem nicht so schlimm wie befuerchtet ist. Um 9 Uhr Ortszeit (also 3 Uhr nachts in Deutschland) bin ich dann total muede ins Bett gefallen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Heute musste ich dann gegen 7 Uhr aufstehen, aber da ich die Uhrzeit des Weckers falsch eingestellt hatte, wurde ich schon um 6 Uhr geweckt (eigene Dummheit sag ich da nur) - da ich nun eh schon einmal wach war, hab ich es mir im Bett gemuetlich gemacht und &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;etwas in einem Buch geschmoekert. Nach Dusche und Fruehstueck ging es dann zur Sprachschule, wo ich vier Stunden Spanisch hintereinander hatte. Wieder zu Hause angekommen, gab es dann Mittagessen und ich hatte etwas Zeit mir das Haus und die Umgebung genauer anzusehen. Das Haus in dem ich wohne liegt direkt an einem Hang und man hat daher einen fantastischen Blick ins Tal und auf den gegenueberliegenden Hang - Bilder folgen noch. Das was ich bisher von Quito gesehen habe, ist uebrigens auch nicht zu verachten - vor allem die Landschaft ist wirklich sehenswert! Allerdings ist der Verkehr etwas gewoehnungsbeduerftig. Die Autofahrer scheinen sich hier an die gleichen Regeln zu halten wie aegyptische Taxifahrer: Wer die lauteste Hupe hat, hat Vorfahrt. :-D&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Und das war es auch (schon), was ich loswerden wollte. Ich hoffe ihr seid alle gesund und munter. Freue mich ueber Nachrichten aus der Heimat, also schreibt mir schoen fleissig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Ganz liebe Gruesse aus Ecuador,&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Kathrin&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5152836665856367410"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R4KNpY36GzI/AAAAAAAAAEA/rqAGJKDSRtk/s144/P1020027.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5152842953688488770"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R4KTXY36G0I/AAAAAAAAAEM/lnWrSyGJBzU/s144/P1020029.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5152842962278423378"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R4KTX436G1I/AAAAAAAAAEU/p9kAzSWP1yw/s144/P1020030.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5152842970868357986"&gt;&lt;img src="http://lh6.google.com/Haehnchen83/R4KTYY36G2I/AAAAAAAAAEc/T2uW-gj3LoE/s144/P1020035.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://picasaweb.google.com/Haehnchen83/KathrinInEcuador/photo#5155833225884081090"&gt;&lt;img src="http://lh4.google.com/Haehnchen83/R40zAI36G8I/AAAAAAAAAG8/_BjEoZ08nBM/s144/P1020111.JPG" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-1123032424277917114?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/1123032424277917114/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=1123032424277917114' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/1123032424277917114'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/1123032424277917114'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/01/angekommen.html' title='Angekommen...'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-8720163961908507041.post-4629685481010560723</id><published>2008-01-01T05:48:00.000-06:00</published><updated>2008-01-01T06:06:46.631-06:00</updated><title type='text'>Bald geht's los...</title><content type='html'>&lt;div style="text-align: justify;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Übermorgen ist es soweit: ich reise nach Ecuador ab! Aber bevor genauere Infos folgen, wünsche ich euch allen &lt;span style="font-weight: bold;"&gt;ein frohes neues Jahr&lt;/span&gt;!! Ich hoffe ihr seid alle gut reingerutscht und habt das neue Jahr ordentlich begossen. Mögen eure guten Vorsätze, Wünsche und Hoffnungen für 2008 in Erfüllung gehen. Ich selber hatte das Glück das neue Jahr mit einer atemberaubenden Sicht auf Dresden und das Feuerwerk zu begrüßen.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Kommen wir aber damit zu dem Grund meines Blogs. Ich reise übermorgen für drei Monate nach Ecuador ab. Dort werde ich zunächst zwei Wochen lang einen Sprachkurs belegen und anschließend für einige Wochen in einer Armenschule mitarbeiten bevor ich mich dann auf große Entdeckungsreise begeben werde. Man sollte annehmen, dass ich mit gepackten Koffern und überaus gut vorbereitet dem Abreisetag entgegen blicke, aber dem ist nicht so. Die Reiseapotheke hat bisher als einzige ihren Weg in meinen Rucksack gefunden und das auch nur, weil ich nicht wusste, wo ich sie sonst hintun soll. ;-) Demzufolge stehen mir noch zwei arbeitsreiche Tage bevor: Ich muss meine Siebensachen packen, Wäsche waschen (logischerweise davor) sowie mich seelisch und moralisch auf die Reise vorbereiten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und damit will ich mich nun von euch verabschieden. Ihr hört an gleicher Stelle wieder von mir, sofern ihr wissen wollt wie es mir in der Zwischenzeit ergangen ist. Ich werde euch vermissen und freue mich schon darauf euch hoffentlich gesund und munter im April wiederzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fühlt euch ganz doll gedrückt,&lt;br /&gt;eure Kathrin&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-weight: bold;"&gt;&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/8720163961908507041-4629685481010560723?l=kathrin-in-ecuador.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/feeds/4629685481010560723/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=8720163961908507041&amp;postID=4629685481010560723' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4629685481010560723'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/8720163961908507041/posts/default/4629685481010560723'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://kathrin-in-ecuador.blogspot.com/2008/01/bald-gehts-los.html' title='Bald geht&apos;s los...'/><author><name>Kathrin</name><uri>http://www.blogger.com/profile/09172507734723607474</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><thr:total>6</thr:total></entry></feed>
